Warenkunde

Da haben wir den Salat! Ideen fürs ganze Jahr

Wenn dieser Artikel ein Spielfilm wäre, würde er „50 Shades of Green“ heißen, denn die Salat-Ideen, um die es hier geht, sind bunt wie das Kino und sexy as hell! Spot on – wir beleuchten, welche Salatarten es gibt und wie vielseitig ihr Blattsalat zubereiten könnt.
Nicole
Nicole, Redaktion

„Salat? Da könnte ich ja genauso gut Gras essen“ – dummdämliche Sprüche wie diese zeigen, wie missverstanden grüner Salat immer noch ist. Wir räumen mit dem Vorurteil von langweiligem Grünzeug auf und zeigen, wie geil Blattsalat sein kann – wenn er richtig zubereitet wird. Denn mit kreativen Toppings und saftigen Dressings mausert sich gemischter Salat schnell von der Beilage zum Hauptgericht.

Bevor es an die modernen Salat-Ideen geht, stellen wir euch erst einmal die beliebtesten Salatarten vor. Ihr müsst ja wissen, womit ihr es bei Blattgemüse zu tun habt und für welche leckeren Salat-Rezepte ihr am besten welches Salatgrün verwendet. Erlebt mit uns euer grünes Wunder, wenn wir euch zeigen, wie bunt Salat das ganze Jahr über zum Einsatz kommt!

Funfact: „Salat“ ist eigentlich kein Gemüse, sondern eine Zubereitungsart. Das erklärt, warum auch Gerichte wie Nudel- oder Kartoffelsalat ohne Grün den „Salat“ im Namen tragen dürfen.

Von wegen grüner Salat: Erlebt die bunte Vielfalt

Salat ist immer grün? Nö. Die Familie der Blattsalate ist groß und bunt. Wenn wir von klassischem Gartensalat reden, meinen wir in der Regel „Lattich“ (lat. Lactuca) mit grünen Blättern und einem weißlichen Pflanzensaft, der beim Anschneiden austritt. Botanisch unterscheiden sich davon „Zichorien-Salate“ (lat. Cichorium) wie Chicorée, Radicchio und Endivie. Diese Bittersalate schmecken deutlich herber und tanzen oft durch überraschende Farben und Formen aus der Reihe. Daneben gibt es noch einige eigenständige Salatgruppen wie Feldsalat und Rucola.

Who is who: die 10 beliebtesten Salatarten

Bei der Wahl eures Lieblingssalats spielen die verwandtschaftlichen Beziehungen keine übergeordnete Rolle. Wir kürzen die Sache deshalb etwas ab und stellen euch in unserer kleinen Warenkunde die zehn beliebtesten Salatarten und Sorten im Detail vor. Am Ende könnt ihr die einzelnen Salate besser auseinanderhalten und wisst, wozu ihr welchen Salat verwenden könnt und wie ihr das Blattgemüse länger frisch haltet.

Chicorée: der Blasse

Chicorée ist so hell, weil die Sprossen im Dunkeln herangezogen werden, sodass sich kein Chlorophyll bildet. Durch dieses Schattendasein sollen weniger Bitterstoffe produziert werden. Früher wurden sogar nur die Chicorée-Wurzeln geerntet, aus denen sich koffeinfreier Kaffee-Ersatz („Muckefuck“) mit karamelliger Bitternote herstellen lässt.

Zwei ganze und zwei halbierte Chicorées neben einigen losen Chicorée-Blättern auf dunklem Untergrund

Tipp: Chicorée kurz in Milch einlegen – durch das Calcium schmeckt er weniger bitter. Auch durch Hitze beim Schmoren oder Grillen wird Chicorée milder. Lecker schmeckt dazu auch eine süßliche Vanille-Senf-Marinade. Strunk und äußere Blätter entfernen, da darin die meisten Bitterstoffe stecken. Putzen ist meist nicht nötig!

Chicorée-Steckbrief

  • Spitzname: Brüsseler Salat

  • Farbe: blassgelbe Blätter; selten rotblättrig

  • Form: länglicher, spitz zulaufender Kopf

  • Kalorien: 16 kcal pro 100 g

  • Geschmack: bitter, leicht nussig

  • Perfekt als: gefüllte Schiffchen oder mit Käse überbackener Auflauf

  • Saison: Oktober bis April

Eichblattsalat: der Nussige

Seinen Namen verdankt der Eichblattsalat der Form seiner Blätter, die an Eichenlaub erinnern. Genauer an die Blätter der Amerikanischen Eiche – was den US-amerikanischen Ursprung des Eichblattsalats verrät. Bei rotspitzigen Blättern passt sogar die Assoziation mit dem herbstlichen Laub.

Roter und grüner Eichblattsalat nebeneinander auf dunklem Untergrund

Tipp: In den leicht gekräuselten Salatblättern kann sich gut Schmutz verstecken. Daher Eichblattsalat gut waschen – genau wie seine Verwandte, die Endivie. Zum Dank bringen die welligen Blätter eine schöne Textur ins Salatbuffet.

Eichblattsalat-Steckbrief

  • Spitzname: Amerikanischer Pflücksalat

  • Farbe: grün und/oder rot-braun

  • Form: lockere Rosette mit langen, gewellten Blättern

  • Kalorien: 14 kcal pro 100 g

  • Geschmack: (hasel)nussartig, mild

  • Perfekt als: bunter Salat mit anderen Sorten, Obst und Gemüse

  • Saison: April bis November

Eisbergsalat: der Knackige

Eisbergsalat ist buchstäblich der Kracher unter den Blattsalaten. Die dicken Blätter sorgen beim Beißen für leckeren Crunch und sind so fest, dass man Eisbergsalat früher als andere Salate mit Dressing anmachen kann, ohne dass die Blätter matschig werden. Der Name stammt noch aus frühen Kühlversuchen mit Bergen aus Eis während der Seefahrt.

Ein halbierter und ein ganzer Eisbergsalat neben losen Eisbergsalatblättern auf einem dunklen Untergrund

Tipp: Durch die geschlossene Form müssen quasi nur Strunk und äußere Blätter entfernt werden, das Waschen könnt ihr euch meist sparen. Genau wie Chicorée eignet sich Eisbergsalat daher prima für einen schnellen Salat.

Eisbergsalat-Steckbrief

  • Spitznamen: Eissalat, Krachsalat

  • Farbe: hellgrüne Blätter

  • Form: fester, kugelrunder Kopf

  • Kalorien: 13 kcal pro 100 g

  • Geschmack: leicht herb, dezent

  • Perfekt als: klassischer Schichtsalat, asiatischer oder mexikanischer Salat

  • Saison: Juni bis Oktober

Endivie: die Frisierte

Klassische Endivien haben glatte Blätter – sind sie kraus, handelt es sich um Frisée-Salat. Ähnlich wie Chicorée wird Endiviensalat das Sonnenlicht entzogen, damit er weniger bitter schmeckt. Allerdings werden Endivien erst kurz vor der Ernte zusammengebunden – und zwar so, dass lediglich das Salatherz in der Mitte hell bleibt.

Frisée-Salat als ganzer und halber Kopf mit sichtbar heller Mitte auf einem dunklen Untergrund

Tipp: Endiviensalat kurz in lauwarmes Wasser legen, dann schmeckt er weniger bitter. Besonders mild sind die gelben Innenblätter. Endivie lässt sich kalt oder warm zubereiten.

Endivie-Steckbrief

  • Spitzname: Eskariol

  • Farbe: außen grün, innen bzw. unten gelb-weiß

  • Form: rosettenförmiger „Kopf“ mit Frisur aus fein gefiederten Blättern

  • Kalorien: 18 kcal pro 100 g

  • Geschmack: leicht bitter, würzig

  • Perfekt als: cremiges Risotto, Kartoffelpüree oder Suppe

  • Saison: Juni bis Oktober

Feldsalat: der Robuste

Als Wintersalat trotzt Feldsalat mit seinen winzigen Blättchen sogar Frost und strotzt vor Vitaminen – deshalb gilt er als gesündester Blattsalat von allen! Seinen Spitznamen „Rapunzel“ trägt er voller Stolz, weil er im gleichnamigen Märchen von Rapunzels Mutter während ihrer Schwangerschaft gegessen wird. Kein Zufall, denn durch den hohen Eisen- und Folsäure-Gehalt soll Feldsalat den Kinderwunsch fördern.

Kleine Bündel und lose Blätter von Feldsalat nebeneinander auf dunklem Untergrund

Tipp: Obwohl Feldsalat robust ist, eignet er sich nicht zum Kochen oder Erhitzen. Je kleiner seine Salatblätter sind, desto aromatischer ist er. Der Nachteil: Durch die vielen Verästelungen zwischen den Blättern kann das Putzen länger dauern.

Feldsalat-Steckbrief

  • Spitznamen: Rapunzel, Ackersalat, Mausohr, Hasenöhrchen

  • Farbe: dunkelgrün

  • Form: Büschel zarter Blätter mit langem Stiel und abgerundeten „Ohren“

  • Kalorien: 18 kcal pro 100 g

  • Geschmack: nussig und intensiv

  • Perfekt als: Salat in exotischen Bowl, Burgern oder Cocktails

  • Saison: Oktober bis April

Kopfsalat: der Sensible

Mit seinem großen, bauschigen Salatkopf ist Kopfsalat der Inbegriff von grünem Salat – wobei es in Frankreich auch rote Kopfsalatsorten gibt. Vom gesunden Salatblatt im Hamburger bis zur obligatorischen Beilage zu gutbürgerlicher Kost – Kopfsalat ist DER Salat-Klassiker schlechthin und drängt sich dennoch nie in den Vordergrund.

Ein ganzer Kopf von Kopfsalat neben einem halbierten Kopf und einzelnen losen Kopfsalatblättern nebeneinander auf dunklem Untergrund

Tipp: Die saftigen Blätter sind sehr empfindlich und sollten am besten roh verzehrt werden – möglichst schnell, da Kopfsalat nur kurz haltbar ist. Nach dem Waschen die feinen Salatblätter gründlich trocken schleudern, weil sie nass rasch welken.

Kopfsalat-Steckbrief

  • Spitzname: Buttersalat, Lattich

  • Farbe: hell- bis dunkelgrün

  • Form: rundlicher Kopf mit großflächigen, leicht gewellten Blättern

  • Kalorien: 14 kcal pro 100 g

  • Geschmack: mild, zart und „butterweich“

  • Perfekt als: Beilage zu Hausmannskost und in Wraps oder Sandwiches

  • Saison: Mai bis Oktober

Lollo (rosso/ bionda): der Krause

Lollo rosso erinnert durch die roten Blattränder an Eichblattsalat und ist etwas gesünder als der grüne Lollo bionda bzw. bianco, weil er mehr antioxidative Pflanzenfarbstoffe (Anthocyane) enthält. Dank hübscher Naturkrause macht sich der italienische Pflücksalat super als Deko auf Rohkost- oder Käseplatten – genau wie Frisée bzw. Endivie.

Ein Kopf von grünem Lolla Bionda und dunkelrotem Lollo Rosso Salat neben einzelnen Salatblättern auf dunklem Untergrund

Tipp: Durch die losen Blätter kann Lollo gut portioniert werden. Aber wie bei allen Krausköpfen bedarf es Sorgfalt beim Waschen. Das Tolle: In den krausen Blättern bleibt viel Salatdressing haften, sodass Lollo-Salat extra saftig ist.

Lollo-Steckbrief

  • Spitzname: Braucht er nicht – Lollo klingt lustig genug

  • Farbe: rote Blattspitzen (rossa) oder komplett hellgrün (bionda)

  • Form: lockere Rosette mit stark gekräuselten Blättern

  • Kalorien: 11 kcal (bionda) und 16 kcal (rosso) pro 100 g

  • Geschmack: relativ herb, leicht nussig

  • Perfekt als: Salat-Beilage zu Bruschetta und anderen mediterranen Snacks

  • Saison: April bis November

Rucola: der Krautige

Neben Feldsalat trifft das Motto “klein, aber oho“ ebenfalls auf Rucola zu, denn die schmalen Blättchen haben ordentlich Pfeffer! Geschmacklich erinnert der hierzulande auch als „Rauke“ bekannte Blattsalat eher an Wildkräuter, Kresse oder Spinat als an grünen Salat. Deshalb wird Rucola roh auch zum Würzen eingesetzt.

Mehrere lose Blätter von Rucola-Salat auf dunklem Untergrund

Tipp: Je älter der Rucola ist, desto bitterer schmeckt er. Wer die Salatart schon abgeschrieben hatte, sollte dem milderen jungen Rucola eine Chance geben – lohnt sich!

Rucola-Steckbrief

  • Spitzname: Rauke

  • Farbe: dunkelgrün

  • Form: lose, gezackte Blätter

  • Kalorien: 27 kcal pro 100 g

  • Geschmack: bitter-scharf, kräuterig

  • Perfekt als: würziges Pizzatopping, für grünes Pesto oder Drinks mit grünem Tee

  • Saison: April bis September

Radicchio: der Farbenprächtige

Radicchio ist die italienische Antwort auf den belgischen Chicorée und ähnlich bitter. Durch die weiß-pinke Färbung gewinnt Radicchio jeden Schönheitspreis. Formal unterschieden werden längliche Radicchio-Sorten (früher und später „Radicchio di Treviso“) vom runden Radicchio di Chioggia. Es gibt zudem grünen Radicchio, eine mildere Endivien-Kreuzung.

Ein ganzer, ein halbierter und mehrere lose Blätter von Radicchio-Salat nebeneinander auf dunklem Untergrund

Tipp: Die knackigen Blätter lassen sich gut im Ofen gratinieren oder im Sommer grillen – hohe Temperaturen verringern die Konzentration an Bitterstoffen im Salat. Dabei gilt: Je intensiver der Lila-Ton ausfällt, desto herber schmeckt der Radicchio.

Radicchio-Steckbrief

  • Spitzname: Keiner, nur Mini-Info zur Aussprache: „Radikkio“ statt „Raditschio“

  • Farbe: weiße Rippen/Strunk und rot-violette Blattspitzen; selten grün

  • Form: länglicher oder kleiner, kugelrunder Kopf mit festen Blättern

  • Kalorien: 14 kcal pro 100 g

  • Geschmack: bitter, aromatisch

  • Perfekt als: bunter Salat mit italienischen Kräutern und Weichkäse

  • Saison: August bis November

Römersalat: der Spitzbube

Römer- bzw. Romana-Salat ist der Gartensalat 2.0, da er würziger und robuster als klassischer Kopfsalat ausfällt. Sogar den beliebten Eisbergsalat kann er durch seine elegant gewellten und nicht minder krossen Blätter ausstechen. Dabei ist Romana der einzige Lattich, der sich neben dem Rohverzehr zum Kochen und Grillen eignet. Halleluja!

Ein halbierter, ein ganzer und mehrer lose Blätter von Römersalat (Romana) nebeneinander auf dunklem Untergrund

Tipp: Römersalat wird oft in Form von kompakten Salatherzen mit knackfrischen Blättern angeboten, die sich entweder im Ganzen oder als Salathälften garen lassen. Roher Romana-Salat ist übrigens die Zutat der Wahl für den berühmten Caesar Salad.

Römersalat-Steckbrief

  • Spitzname: Romana, Kochsalat

  • Farbe: gelb-grüne Blätter mit weißen Rippen

  • Form: schmaler Kopf oder spitz zulaufendes Herz mit langen, gewellten Blättern

  • Kalorien: 16 kcal pro 100 g

  • Geschmack: frisch, feinherb

  • Perfekt als: bunter Salat – warm oder kalt

  • Saison: August bis November

Salat ernten: der Unterschied von Pflück- und Schnittsalat

Blattsalate unterscheidet man nicht nur nach den einzelnen Arten, sondern auch nach der Erntemethode. Was es mit Pflück- und Schnittsalat auf sich hat und wofür sich welche Salatgruppe eignet, lest ihr hier.

 

  • Schnittsalat wird im Ganzen 2–3 cm über dem Boden abgeschnitten, sobald alle Blätter etwa 15 cm lang sind. Das geht besonders einfach bei Salaten, die einen kompakten Salatkopf bilden. Dazu gehören Kopfsalat, Radicchio und Eisbergsalat. Geerntet werden Schnittsalate meist nur 1–2 mal im Jahr. Da die Salaternte dann aber sehr ergiebig ist, wird Schnittsalat in der Regel sortenrein statt gemischt verarbeitet. 

  • Pflücksalat bildet selten feste Köpfe aus, die sich als Einheit ernten lassen könnten. Stattdessen werden immer nur die äußeren Salatblätter gepflückt – bedarfsgerecht nach Portion. Bleibt das Salatherz intakt, wachsen die Blätter außen immer wieder nach. Dadurch kann man sich die gesamte Saison über (bis zur Blüte) mehrmals am Salat bedienen. Pflücksalate eignen sich super für gemischte Salate, da man sie in kleinen Portionen beliebig kombinieren kann. Kein Wunder, dass Pflücksalate wie Lollo, Rucola, Feld- und Eichblattsalat oft in Salatmischungen vom Supermarkt vorkommen.

 

Tipp: Die Grenze von Pflück- und Schnittsalat ist teilweise fließend. Mischformen wie der Römersalat lassen sich auf beide Arten ernten.

Compilationfoto von einzelnen Salatblättern als Topshot von oben auf einem dunklen Untergrund

Wann die beste Zeit zur Salat-Ernte ist, hängt von der Witterung ab: Im Frühling und Sommer Salat am frühen Nachmittag ernten, damit er knackig bleibt und nicht durch zu viel Hitze labberig wird. Im Herbst oder Winter Salat abends ernten, da er bis dahin mehr Sonnenlicht abbekommen hat, das dabei hilft, das Nitrat im Salat abzubauen. Nitrat ist deshalb schlecht für den Menschen, weil Bakterien den Wachstumsstoff in gesundheitsbedenkliches Nitrit verwandeln können, das im Verdacht steht, Krebs zu fördern. Da der Nitrat-Gehalt im Salat morgens am höchsten ist, sieht man von einer Ernte am Vormittag ab – unabhängig von der Jahreszeit.

Salat kaufen: So erkennt ihr frischen Salat

Selbst geernteter Salat aus dem Garten oder Hochbeet hat meist den Frischevorteil gegenüber gekauftem Blattsalat aus dem Supermarkt. Schon durch die Lagerung kann das empfindliche Grünzeug schnell an Knackigkeit verlieren. Wie ihr frischen Salat erkennt und worauf ihr beim Einkauf achten solltet, lest ihr hier.

 

1. Konsistenz: Die Blätter und Salatköpfe sollten sich fest und kompakt anfühlen. Lässt der Salat die Blätter hängen oder sind diese weich und labberig, ist der Salat nicht mehr frisch. Kopfsalat und andere Salatarten mit glatten Blättern werden beim Welken faltig.

2. Textur: Der Salat sollte außen trocken sein und weder matschige Stellen noch andere Feuchtigkeit an der Oberfläche zeigen. Nasse Blätter welken schneller und häufig wird durch aufgesprühtes Wasser fälschlicher Weise Frische vorgetäuscht.

3. Aussehen: Braune Stellen am Strunk stammen von oxidiertem Milchsaft und sind ein Zeichen dafür, dass der Salat älter ist und schon länger liegt. Verdorben ist er jedoch nicht. Eine helle Schnittfläche am Strunk deutet auf frischen Salat hin, genau wie Reste von Erde meist ein Signal für eine kürzliche Ernte sind.

4. Geruch: Frischer Salat hat keinen Eigengeruch, sondern duftet höchstens leicht nach Erde. Riecht der Blattsalat säuerlich, muffig oder moderig, ist er vermutlich verdorben und sollte entsorgt werden.

 

Tipp: Ob ein fertig abgepackter Salatmix aus dem Kühlregal schlecht geworden ist, erkennt ihr daran, dass die Tüte aufgebläht ist und sich darin Kondenswasser gesammelt hat. Viele Salatpackungen haben außerdem Sichtfenster, durch die ihr erspähen könnt, ob die Salatblätter bräunlich gewelkt und kraftlos aussehen.

Salat aufbewahren: So bleibt Blattsalat länger frisch

Egal, ob selbst geerntet oder gekauft – frischer Blattsalat sollte möglichst schnell gegessen werden und eignet sich nicht für eine längere Lagerung. Salat im Kühlschrank hält sich ca. 2–3 Tage. Achtet beim Einkauf auf die Saison für die Salatsorten: Regional angebaute Blattsalate haben kürzere Transportwege und kommen frischer auf den Markt.

Es gilt die Faustregel: Je dicker die Blätter sind, desto länger ist der Salat haltbar. Robuste Arten wie Eisbergsalat, Romana und Radicchio bleiben relativ lange knackig und sind eine gute Wahl für den frühen Wochenendeinkauf. Mehr Tipps, wie ihr die Haltbarkeit von Salat verlängern und sogar welken Salat wieder knackig machen könnt, lest ihr hier.

 

  1. Kopfarbeit: Ganze Salatköpfe halten sich länger als geschnittene Blätter. Deshalb Blattsalat erst schneiden, wenn es an die Zubereitung geht. Hat der Salat noch Wurzeln? Unbedingt dranlassen, denn die halten ihn am Leben! Salat mit Wurzeln mag allerdings keine dunklen, kalten Kühlschränke – hebt den Salatkopf an einem kühlen, hellen Platz auf und befeuchtet regelmäßig die Wurzeln mit Wasser.

  2. Kurzer Prozess: Bevor ihr den Salat im Ganzen oder blätterweise im Kühlschrank aufbewahrt, solltet ihr alle braunen, welken Salatblätter entfernen, da sie die Haltbarkeit verkürzen. Aber noch nicht den Salat waschen, denn nasse Blätter welken rascher – spart euch das Putzen also bis kurz vor dem Verzehr. Genauso gehört das Dressing erst in der Schüssel an den Salat, da er sonst einfällt. Angemachter Blattsalat hält sich maximal 1 Tag, ist dann aber bereits recht schlaff.

  3. Gute Gesellschaft: Das Gemüsefach im Kühlschrank ist der richtige Ort, um angebrochenen und geschnittenen Salat aufzubewahren – am besten in einem verschließbaren Plastikbehälter. Damit der Salat länger frisch bleibt, solltet ihr vor der Lagerung Früchte und Gemüsesorten ausräumen, die das Reifegas Ethylen ausströmen, das den Salat schneller welken lässt. Eine Nachbarschaft mit Äpfeln, Bananen, Melonen oder Tomaten ist daher problematisch. 

  4. Frischekur: Nass sollten Salatblätter zwar nicht gelagert werden – aber ein kalter Wickel mit einem feuchten Tuch um die losen Blätter kann die Haltbarkeit verlängern, ähnlich wie bei Küchenkräutern. Noch besser haltbar soll Salat sein, wenn man etwas Essig oder Zitronensaft auf das Tuch gibt. Der Wickel sollte täglich ausgetauscht werden. Um welken Salat wieder knackig zu machen, badet ihn 15 Minuten vor dem Essen in Eiswasser.

Drei kleine Glasflaschen mit grünem Smoothie und Strohalmen auf dunklem Holzgrund

Wichtig: Salat sollte nicht eingefroren werden, weil er durch den hohen Wassergehalt beim Auftauen schnell matschig wird. Eingefrorener Salat eignet sich aufgetaut nur noch für Suppen oder Smoothies.

Salat vorbereiten: waschen, schneiden, legen

Bevor wir den Salat essen können, muss er für seinen großen Auftritt vorbereitet werden. Wir gönnen dem Grünzeug also eine kleine Schönheitskur und verraten euch hier, wie ihr den Salat waschen, trocknen und verzehrfertig schneiden könnt.

Salat richtig waschen

Als Blattgemüse ist Salat bodenständig und kommt oft sandig oder erdig in den Handel. Deshalb ist es wichtig, Salat vor der Zubereitung gut zu waschen. Das gilt ebenfalls für Fertigsalat, da sich Keime in der geschlossenen Verpackung besonders schnell zwischen den unterschiedlichen Salatsorten verbreiten können.

Nachdem der Strunk abgeschnitten und welke Salatblätter abgezupft worden sind, gebt ihr den Salat zum Waschen für ein paar Minuten in eine Schüssel mit kaltem Wasser – um Bittersalate wie Chicorée, Endivie oder Radicchio zu neutralisieren, könnt ihr sie 10 Minuten in warmem Wasser baden. Schwenkt den Salat im Wasser herum und putzt die Blätter vorsichtig mit den Händen. Je krauser der Blattsalat ist, umso mehr Zeit solltet ihr fürs Putzen einplanen. Aber auch glatte Salatarten wie Feldsalat können pelzig schmecken, wenn sie nicht richtig gewaschen sind.

Wichtig: Lasst den Salat zum Waschen nicht stundenlang im Wasser liegen, da sonst viele der gesunden Nährstoffe und Vitamine im Blattsalat ausgeschwemmt werden können.

Eine Schüssel mit Wasser zum Waschen von grünem und rotblättrigen Blattsalat, daneben liegen ein paar zerkleinerte, lose Salatblätter

Tipp: Robuste Salatsorten lassen sich auch unter fließendem Wasser waschen. Zarte Kopfsalatblätter baden jedoch lieber, da harter Wasserdruck die Salatblätter brechen kann, wodurch sie schneller verderben. Ist der Salat stark verschmutzt, solltet ihr ihn mehrmals in frischem Wasser abwaschen. Wer es genau nimmt, fügt etwas Salz hinzu – das treibt selbst kleinste Tierchen heraus. Zwingend notwendig ist das jedoch nicht.

Salat richtig trocknen

Mindestens genauso wichtig wie das Waschen ist das Trocknen der Salatblätter. Nicht nur, da nasse Blätter schneller matschig werden, sondern auch, weil dadurch später das Dressing verwässern kann. Merke: Ähnlich wie man Pasta nach dem Kochen nicht abschrecken sollte, sollte man Salat trocknen, damit die Salatsauce besser haftet.

Bei großen Salatmengen macht sich eine Salatschleuder bezahlt. Durch Zentrifugalkräfte werden damit sämtliche Wassertropfen herausgeschleudert, sodass der Salat vollständig trocken ist. Praktisch: Salat-Schleudern geht irre schnell! Der Nachteil: Ihr müsst im Anschluss mehr Spülen und Salatschleudern sind insbesondere in der Geschirrspülmaschine äußerst sperrig.

Bei kleinen Salatmengen oder empfindlichen Sorten könnt ihr den Salat in einem Sieb abtropfen lassen und anschließend behutsam mit etwas Küchenpapier trocken tupfen. Diese Methode dauert zwar länger, ist aber schonender.

Salat richtig schneiden

Wir sind auf der Zielgeraden! Ist der Salat gewaschen und trocken, kann er zum Verzehr in Form gebracht werden. Salatstreifen und mundgerechte Salatrauten sehen hübsch aus und lassen sich gut aus schnittfesten Salatsorten wie Eisbergsalat, Romana, Chicorée und Radicchio zurechtschneiden. Ihr könnt dabei Zeit sparen, indem ihr mehrere Salatblätter auf einem Schneidebrett übereinanderstapelt und mit dem Messer zu Streifen oder Rauten schneidet – perfekt für Kochsalat oder für Salat im Glas als Essen zum Mitnehmen.

Verschiedene Salatarten, darunter Chicorée, Radicchio, Endivie und Feldsalat liegen zur Weiterverarbeitung auf einem Holztisch

Klassischer Pflück- oder Schnittsalat sollte nicht geschnitten werden, da durch die Schnittflächen wertvoller Pflanzensaft austritt, der viele Nährstoffe enthält. Das Schneiden von Gartensalat ist außerdem gar nicht nötig, da ihr stattdessen den Salat zupfen könnt. Bei Eichblattsalat, Kopfsalat, Lollo und Endivie lassen sich die Blätter einfach mit den Fingern zerteilen und locker zu gemischtem Salat kombinieren.

Gar nicht schneiden müsst ihr Salat, wenn ihr ihn als essbare Unterlage für Vorspeisen oder zum Umwickeln von Fingerfood oder Low-Carb-Wraps verwenden wollt. Dabei gilt: Je größer und flacher das Salatblatt ist, umso besser! Kopfsalat, Eisbergsalat und Römersalat machen hier das Rennen. 

Tipp: Kleinblättrige Arten wie Rucola und Feldsalat braucht ihr ebenfalls nicht zu schneiden. Nur der Stiel kann etwas ausgetrocknet sein – einfach 1 cm kürzen.

Gemischten Salat zubereiten: mix and match

Purer Salat mit einer zuckerfreien Salatsauce ist das ideale Low-Carb-Essen und kann während einer Diät beim Abnehmen helfen, da Salat selbst kaum Kalorien mitbringt und dennoch den Magen füllt. Als besonders gesund und fitnessfreundlich gelten rohe Bittersalate wie Chicorée, Radicchio und Endivie, da die Bitterstoffe den Stoffwechsel ankurbeln und gleichzeitig Heißhungerattacken vorbeugen.

Aber wie so oft im Leben sind es auch hier die Details, die einen passablen Salat von einem richtig geilen Salat unterscheiden. Zusätzliches Obst und Gemüse, sattmachende Beilagen, crunchy Toppings und abgefahrene Dressings machen den gemischten Salat erst wirklich befriedigend. Damit ihr bei der Salatzubereitung aus dem Vollen schöpfen könnt, haben wir euch einen kleinen, aber feinen Baukasten für bunten Salat zusammengestellt. Zur Inspiration findet ihr jeweils passende Zutaten-Beispiele zum Mischen.

Fünf verschiedene Salatarten mit passendem Obst, Gemüse, Toppings und Saucen zum Zusammenstellen eines bunten Salats im Topshot von oben

Dabei gilt: Weniger ist mehr – übertreibt es nicht mit den Extras, sonst schmeckt alles gleich. Oft genügt es zum Pimpen bereits, mehrere verschiedene Blattsalate zu mischen.

Obst und Gemüse für bunte Salate

Ein bunter Salat besteht nicht nur aus Blattsalat, sondern auch aus anderen saisonalen Gemüsesorten oder Obst. Süße Früchte sind ein Bonus fürs Auge und machen den Salat saftiger. Das beigefügte Obst und Gemüse kann sowohl roh als auch zubereitet sein. Neben kalten Antipasti solltet ihr unbedingt gemischten Salat mit warmem Grillgemüse oder karamellisierten Früchten probieren – der Knaller! Ebenfalls lecker und optisch ein Hingucker: Kohlsalate, die Blattsalat mit Kohlgemüse vereinen.

 

Originelle Salat-Ideen mit Obst und Gemüse:

 

Tipp: Harte Gemüsesorten wie Pastinaken oder (Süß-)Kartoffeln vorgegart in den Salat geben. Das Gleiche gilt für Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl und anderes Kohlgemüse – kurz blanchieren, dadurch wird Kohl bekömmlicher und behält die Farbe.

Proteine für Power-Salate

Low-Carb- und Fitnesssalate müssen nicht langweilig sein! Dank köstlicher Proteinquellen wird der gemischte Salat schnell zur Power-Bombe, die nicht nur Sportler*innen schmeckt. Zu den Klassikern gehören der Nizza Salat mit Thunfisch- oder Sardellenfilets sowie der kaiserliche Caesar Salad mit Hähnchenfleisch. Eier sind in proteinreichen Salaten eh meist Pflicht. Aber es geht auch vegetarisch oder vegan – einfach Salat mit Linsen, Tofu, Kichererbsen oder anderen pflanzlichen Eiweißquellen verfeinern.

 

Beliebte Salat-Ideen mit Proteinen:

  • Fleisch, v. a. Huhn, Rind und Ente (z. B. Chicken Nuggets oder Fleischwurst)

  • Fisch und Meeresfrüchte (z. B. Thunfisch, Lachs, Pulpo oder Garnelen)

  • Milchprodukte wie Käse (z. B. Gorgonzola, Burrata oder Parmesan)

  • Hülsenfrüchte (z. B. (Kicher-)Erbsen, Bohnen, Zuckerschoten oder Linsen)

  • Sojaprodukte (z. B. Tofu, Tempeh oder Saitan)

  • Vollkorn- und Peudogetreide (z. B. Quinoa oder Amaranth)

  • Sonstiges: Eier und Pilze

 

Tipp: Fetthaltiger Käse macht den Blattsalat kalorienreicher, schenkt ihm aber zugleich eine cremige Textur und größere Geschmackstiefe. Während Salat mit Feta oder Insalata Caprese mit Mozzarella längst zum Standard gehören, führen Käsesorten wie Burrata, Halloumi und Ziegenkäse aktuelle Salat-Trends an.

Toppings für Lieblings-Salate

Was uns jetzt noch zum perfekten Salat-Glück fehlt? Knusperspaß in Form knackiger Salat-Toppings natürlich! Crunch ist essentiell, um gemischten Salat zu pimpen. Klassiker wie Croûtons, geröstete (und karamellisierte) Nüsse, Mandeln, Kerne und Kokoschips gehen immer. Soll es eine essbare Salat-Deko sein, sind frische Kräuter à la Petersilie, Minze oder Kresse ein guter Anfang. Ausgefallenere Topping-Ideen haben wir hier gesammelt.

 

Kreative Salat-Topping-Ideen:

 

Tipp: Mit den richtigen Zutaten lässt sich gemischter Salat international abwandeln. Exotische Toppings wie Sesam, zerkrümelte Nori-Blätter, Mungbohnensprossen, Koriander und Zitronengras sind die erste Wahl für asiatische Salate. Knackige Tortilla-Chips passen dagegen zu Tex-Mex-Salat mit Hackfleisch, Mais und Kidneybohnen.

 

Auch spannend: „Wir packen unsere Buddha Bowl!“

Dressing-Ideen: Salat anmachen leicht gemacht

Kommen wir zum wichtigsten Sidekick von gemischtem Salat: das Dressing. Während in vielen südlichen Ländern wie Italien oft der Salat ohne Dressing serviert wird, sind wir Deutschen total saucenverliebt. Damit das Grünzeug auf dem Teller nicht schmeckt wie das, was die Kuh auf der Weide frisst, muss ein leckeres Salatdressing her. 

Wichtig: Erst den Salat anmachen, wenn er auf dem Tisch landet! Statt das Dressing drüber zu kippen, massiert ihr es am besten liebevoll in die Salatblätter ein.

Vinaigrette mediterran

Geiles Dressing setzt sich aus 4 Komponenten zusammen: Wählt pro Kategorie mindestens eine Zutat, damit die Salatsauce ausbalanciert ist. Es gilt die Faustregel: Je milder der Salat ist, desto kräftiger darf das Dressing sein.

  • Säure: Um Salat mehr BOOM zu geben, gehört Säure ins Dressing. Beispiele: Apfelessig, Balsamico, Yuzu-/ Limetten-/ Zitronensaft, Weißwein oder Bier

  • Öl: Fett dient als Geschmacksträger und hilft bei der Aufnahme fettlöslicher Vitamine. Beispiele: natives Olivenöl, Nussöl, Kürbiskernöl oder geröstetes Sesamöl (!), für süße Dressings: neutrales Sonnenblumenöl

  • Emulgator: Cremige Zutaten sorgen dafür, dass Öl und Säure emulgieren bzw. sich verbinden. Beispiele: Eigelb, Senf, Honig, Mayonnaise, Sahne, Milch, Joghurt, Skyr, Tomatenmark, Ajvar, Sambal Oelek, Hummus, Nuss-, Mandel- oder Cashewmus

  • Würze: Für den Feinschliff sind neben Salz und Pfeffer Gewürze oder pikante bzw. süße Pasten gefragt. Beispiele: Sojasauce, Worcestersauce, Knoblauch, Ingwer, Currypulver, Chiliflocken, Wasabi, Meerrettich oder Sirup und Konfitüre

 

Tipp: Als Dressing-Basis eignen sich auch selbst gemachtes Relish, Chutney oder Pesto. Reste von vegetarischer Grillmarinade lassen sich ebenfalls gut in der Salatsauce verwerten. Bei Schichtsalat im Glas das Dressing als Erstes ins Gefäß geben, damit der Blattsalat länger knackig bleibt. Zum Salat mischen einfach das Glas schütteln. Welches Speiseöl sich am besten für Dressings eignet, lest ihr in unserem FETTEN Öle-&-Fette-Guide!

Funfact: Wie wichtig das Dressing ist, klingt bereits im Namen „Salat“ an – der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt so viel wie „gesalzen“. Schon in grauer Vorzeit galt das richtige Anmachen von Salat als hohe Kunst.

Hier entlang zu unseren besten Dressing-Rezepten!

Geile Salat-Rezepte für Frühling bis Winter

Die Jahresuhr steht niemals still – zum Glück. Denn jede Saison bringt ganz eigene köstliche Salat-Rezepte hervor! Auf welche Zutaten ihr euch wann freuen dürft und wie unterschiedlich der gemischte Salat im Laufe des Jahres aussieht, zeigt unsere große Rezeptsammlung.

Die frischsten Frühlingssalate

Im Frühling sprießt das erste Grün und eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Die Stars der Frühlingssalate sind Chicorée, Spinat, Spargel und Bärlauch. Dazu gesellen sich süß-saurer Rhabarber und ganzjährige Heroes wie Champignons plus hartgekochte oder pochierte Eier – die dürfen im frühlingsfrischen Salat zu Ostern natürlich nicht fehlen! Für Urlaubsgefühle sorgen spritziges French Dressing oder klassische Vinaigrette.

Die fruchtigsten Sommersalate

Sommerzeit ist Salatzeit! Mit der Temperatur steigt das Angebot an frischen Zutaten. Leckere Sommersalate sind Eichblatt, Eisberg, Kopfsalat, Rucola, Romana und Lollo. Beim Pimpen habt ihr freie Wahl zwischen Gurke, Artischocke, Mangold, Möhre, Paprika, Tomate, Radieschen, Zucchini, diversen Kohlsorten, Hülsenfrüchten und jeder Menge heimischer oder exotischer Früchte wie Mango und Maracuja. Vielfältiger geht‘s nicht!

Die buntesten Herbstsalate

Bei Schmuddelwetter geben uns bunte Salate frische Energie. Neben Endivie und Radicchio gesellen sich Fenchel, Sellerie, Kürbis, Mais, Rote Bete, Süßkartoffel und Zwiebel in die Schüssel. Wir pimpen den Herbstsalat lecker mit Apfel, Birne, Pflaume/ Zwetschge, Quitte oder Weintraube und fügen als Saison-Stars Nüsse und Pilze hinzu. Zur Abwechslung gibt’s Feigen und Kiwi von den europäischen Nachbarn obendrauf.

Die besten Wintersalate

Im Winter wächst kein Grün? Dann habt ihr die Rechnung ohne Feldsalat, Grünkohl, Wirsing und Rosenkohl gemacht! Daraus lassen sich kalte und warme Wintersalate zubereiten, die wir mit Pastinake, Topinambur, Esskastanien und Maronen krönen. Highlights sind Zitrusfrüchte von der Südhalbkugel wie Orangen, Mandarinen, Litschis und Granatäpfel. Für Hüttenfieber packen wir Käse dazu und gratinieren uns satt und glücklich.

Leckerer Salat ist ja schön und gut, aber habt ihr schon mal Kohl gegessen? Hier könnt ihr die Vielfalt der deutschen Kohlsorten entdecken!

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