Grundrezepte

Wir packen unsere Buddha Bowl!

Instagram hat die hübschen Buddha Bowls für gut empfunden – und wir auch! Hier findet ihr alles, was ihr über die bunt gefüllten Schalen wissen müsst und fotogene Rezepte, die den Hashtag Buddha Bowl verdient haben!

Alisa
Alisa, Redaktion

310.926 geteilte Beträge zum Hashtag Buddha Bowl schwirren aktuell durch Instagram. In meinem Feed tauchen jeden Tag neue, stark gesättigte Fotos auf, die gemusterte Schalen mit tonnenweise Getreide, Gemüse und Hülsenfrüchte ablichten. Und ganz ehrlich, auch ich label meine prall gefüllten Schalen mit dem hippen Begriff und seufze beim Hochladen meines Schnappschusses den Seufzer der Selbstzufriedenen. Aber was genau verbirgt sich hinter den ominösen Buddha Bowls? Filter weg! Hier erfahrt ihr alles Wissenswerte über das hübsche Instafood.

Buddha Bowl – was ist das?

Der Begriff Buddha Bowl (aka so-wie-viele-die-ganze-Zeit-essen-mit-einem-trendigen-Namen) hat sich auf die ein oder andere Menükarte moderner Restaurants geschlichen und ist nicht mehr auszuradieren. Wir könnten es uns einfach machen und behaupten, dass sich die „Bowl“, also die Schale, wie der Bauch eines Buddhas wölbt. Das mag zwar stimmen, reicht uns aber nicht. Es gibt keine offiziellen Aufzeichnungen, die bestätigen, dass der weise Buddha so zu der Bowl gekommen ist. Mehr Sinn ergibt die Theorie, dass die hippen Buddha Bowls auf eine Tradition des Zen-Buddhismus zurückgehen – Ōryōki nennt sich das. Die Menschen essen ausgewogene Lebensmittel aus einem Ōryōki-Set, das große Schüsseln beinhaltet. Sie legen besonderen Wert auf Dankbarkeit für nahrhafte Mahlzeiten.

Die Buddha Bowl taucht aber auch unter verdeckten Namen auf. Begegnet ihr einer Nourishing oder Healing Bowl verbirgt sich dahinter ebenfalls eine Schale genussvoller Zutaten. In seltenen Fällen stolpert man sogar über eine nourishing and healing Buddha Bowl – das volle Paket also und meistens vegan.

Anleitung für eine Buddha Bowl

Jenseits der fotogenen Präsentation von Grünzeug, Getreide und Gemüse gibt es keine ausgesprochenen Regeln. Auch ein klassisches Grundrezept gibt es nicht wirklich. Dafür aber jede Menge Zutaten, die eure Schüssel zu einer Buddha Bowl machen. Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte, aber als Freunde von netten Texten sagen wir euch genau, was eine gesunde Bowl ausmacht.

Zutaten für Buddha Bowls
Mix, mix and match! Das alles passt in eine Buddha Bowl.

Grünzeug und Gemüse

Die Basis einer richtigen Bowl ist green. Dabei gilt: Je dunkler, desto gesünder! Ihr dürft eure tiefen Teller mit Feldsalat, Spinat oder Grünkohl füllen. Es spricht auch nichts gegen kräftigen Rucola oder knackigen Kopfsalat. Und wenn ihr schon bei der Zusammenstellung eurer Zutaten seid, könnt ihr euch gleich etwas grünes Gemüse aussuchen. Brokkoli, Zuckerschoten, Erbsen… – die Liste ist lang. Ihr wollt mehr Farbenspiel? Dann schnippelt noch gelbe Paprika, rote Tomaten oder orange Möhren dazu. Roh oder gekocht? Ganz wie ihr mögt!

Kohlenhydrate: Getreide & Co.

Jetzt haben es bereits ein paar Favoriten in die Schüssel geschafft. Die Bowl mit kleinen Happen verschiedenster Zutaten verlangt nach einer ordentlichen Portion komplexer Kohlenhydrate. (Vollkorn-)Reis, Buchweizen, Quinoa, Süßkartoffel – um nur ein paar zu nennen. Habt ihr euch schon an lila Kartoffeln versucht? Die sind mit ihrem nussigen Geschmack nicht nur ein farblicher Hingucker!

Proteine: Kichererbsen, Linsen, Bohnen und Tofu

Eure Bowl läuft schon über? Nichts da – es fehlt noch die gesunde Proteinquelle! Schafft etwas Platz für eine Handvoll schwarze Bohnen, gekochte Linsen oder gebackene Kichererbsen. Edamame sind ein besonders beliebtes Model für eure Buddha Bowl. Ihr steht auf marinierten Tofu? Na dann rein damit!

Final Kick: Samen, Nüsse, Dips und Dressings

Habt ihr alles schick angerichtet, ist es Zeit für das gewisse Extra. Locker drübergestreut vervollständigen schwarze und weiße Sesamsamen, gehackte Kürbiskerne oder geröstete Nüsse den Buddha-Bowl-Look. Naja, nicht ganz. Dip oder Dressing nicht vergessen! Selbst gemachter Ketchup, erfrischendes Joghurt-Dressing, aromatische Pestos… Lasst euren Gelüsten freien Lauf. Noch ein Farbkick gefällig? Dann serviert eure Buddha Bowl mit unserem cremigen Rote-Bete-Hummus. Jetzt ist der Zeitpunkt eure Kamera auszupacken – oder einfach zu genießen.

Ein wahrer Eyecatcher für eure Buddha Bowl: Hummus mit Roter Bete

Buddha Bowl – unsere besten Rezepte für euch!

Vegan, vegetarisch, Low Carb

Buddha Bowls sind für alle da! Ihr könnt eure Schalen nach Lust und Laune füllen. Unsere Buddha Bowl mit Quinoa und gerösteten Kichererbsen vereint alles, was Veganer und auch Nicht-Veganer von einer gescheiten Buddha Bowl erwarten: satter Grünkohl, gebackene Süßkartoffel und ein herrliches Nusspesto. Und natürlich Quinoa und Kichererbsen! Kein Quinoa im Küchenschrank? Dann bedient euch einfach an gekochtem Reis. 

Zur veganen Empörung tauchen am Buddha-Bowl-Himmel immer mehr Rezepte auf, die tierische Produkte in der Zutatenliste aufzählen. Aber hey, das Joghurt-Tahini-Dressing passt auch einfach perfekt zu unserer Bowl mit Curry-Zimt-Blumenkohl! Take it or leave it!

Gesund und lecker ist nicht genug? Wer seiner Bowl auch noch den Hashtag Low Carb verpassen möchte, sollte unserer Bowl mit Lachs und Gemüsespaghetti eine faire Chance geben. Enttäuschung ist bei dieser Portion green garantiert ausgeschlossen!

Buddha Bowl mit Quinoa und gerösteten Kichererbsen auf einem orientalischen Tablett
Unzählbare Likes gibt es für unsere vegane Buddha Bowl mit gerösteten Kichererbsen.

Frühstücks-Buddha-Bowl

Das Schöne an Buddha Bowls ist nicht nur die überragende Vielfalt, die sich darin versteckt, sondern auch die Tageszeit, zu der ihr sie schnabulieren könnt. Nämlich immer! Nehmt euch für euer nächstes Frühstück unsere tropische Frühstücks-Buddha-Bowl mit cremigem Chia-Kokos-Pudding und frischer Mango vor und seid bereit für einen Tag voller Energie!

Chiapudding mit Mango, Granatapfel und Banane in einer Schüssel auf einem orientalischen Tablett.
Happy Breakfast! Die Buddha Bowl gibt's auch in süß

Buddha Bowl ist nicht gleich Poke Bowl

Wir gönnen der Buddha Bowl eine kleine Pause und stellen euch die fern verwandte Poke Bowl vor, in der das Beste aus Hawaii und Japan zusammenkommt. Wie die aussehen kann? In unserer modernen Poke Bowl vereinen wir rohen Lachs, cremige Avocado und eine ordentliche Portion Reis. 

Poke-Bowl mit Lachs, Minze und Himbeeren auf grünem Teller, daneben liegen Serviette, Besteck und einer Schüssel Himbeeren auf einem Holztisch
Angerichtet in... einer schönen Schüssel – natürlich!

#Interiorgoals – Schüsseln und Schalen für eure Buddha Bowl

Guten Freunden gibt man eine Schale! Foodstylist Tom hat die Low Carb Buddha Bowl in seiner persönlichen Lieblingsschale angerichtet, die ihm seine gute Freundin Sinikka geschenkt hat – handgemacht aus Keramik und super fotogen. Wenn ihr euren Freunden oder euch selbst mit schönen Bowls beglücken wollt, schaut bei Sinikka vorbei. Denn eines steht fest: Mit einer hübschen Schale schmeckt es noch besser! 

Meine liebste Schüssel war in ihrem vorherigen Leben übrigens eine Kokosnuss und ist ein Geschenk aus Bali. Bevor ihr jetzt nach Bali fliegt, um euch eine Kokosnuss zu pflücken, klickt euch durch coconutbowls. Da gibt es die hübschen Schüsseln zu bestellen – mit passendem Besteck. Der Hashtag Interiorgoals wurde bisher übrigens 85.189 ins Handy getippt und abgeschickt.

Schale mit Lachsstücken, Tomatenhälften und Gurkenspaghetti neben Joghurt-Dip und Limetten auf silbernem Tablett
In dieser schönen Schale darf der Buddha gerne Platz nehmen!