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Strawberry Summer: Die besten Erdbeer-Rezepte!

Neues Jahr, neue Ideen! Wir haben unseren alten Artikel für euch überarbeitet, sodass ihr hier nun deutlich mehr als zehn Erdbeer-Rezepte findet. Außerdem erfahrt ihr bei uns, wie ihr Erdbeeren lagern könnt, damit sie nicht so schnell matschig werden und was Erdbeeren mit Erdnüssen gemeinsam haben.

Nicole
Nicole, Redaktion

Von wegen ein Bett im Kornfeld – ein Bett im Erdbeerfeld, das ist es, was wir wollen. Für den Anfang tut es aber auch eine Schale mit frischen Erdbeeren. Denn Erdbeeren machen alles besser – die Sahne, das Eis, den Sommer. Schon durch ihre hübsche Herzform und das vollendete Spiel der Komplementärfarben von Rot und Grün wollte uns Mutter Natur wahrscheinlich zu verstehen geben, dass wir hier eine ganz besondere Frucht vor uns haben.

Bereits in der Steinzeit haben unsere Vorfahren an den kleinen süßen Früchten genascht und seitdem hat sich nichts verändert. Gut, im Laufe der Jahrhunderte sind die Erdbeeren immer größer geworden. Zum Glück, denn unsere Erdbeer-Liebe ist grenzenlos. Laut der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) haben wir Deutschen 2019 fast 4 Kilogramm Erdbeeren pro Kopf gegessen.

Wer sollte es uns verdenken? Erdbeeren (botanisch Fragaria) sind eben viel zu lecker, um widerstehen zu können. Von wann bis wann ihr die Erdbeer-Saison genießen könnt, wie sich Erdbeeren richtig lagern lassen und wie ihr eure Liebsten mit süßen und herzhaften Erdbeer-Rezepten verzaubert, lest ihr in dieser Warenkunde.

Schöner Schein: Sind Erdbeeren Nüsse?

„Erdbeeren sind meine Lieblingsbeeren“ – wenn ihr diesen Satz hört, könnt ihr direkt in den Klugscheißer-Modus wechseln und euer Gegenüber unterbrechen. „Erdbeeren sind keine Beeren.“ Die Antwort wird ein erschrockenes Gesicht sein. Wie so häufig bei der Wahrheit.

Tatsächlich handelt es sich bei dem süßen roten Teil der Erdbeere um eine Scheinfrucht, die sich als Blüten- bzw. Fruchtboden um die kleinen gelben Pünktchen herum verdickt hat. Diese „Pünktchen“ sind die Samen und damit das wahre Heiligtum der Erdbeere.

Laut Definition tragen Beeren ihre Samen jedoch im Inneren. Aus diesem Grund zählen zwar Bananen, Kiwis und sogar Gurken oder Tomaten zu den Beeren, nicht aber die Erdbeere – obwohl ihr Name etwas anderes vermuten lassen würde.

Stattdessen gehört die Erdbeere botanisch gesehen zu den Sammelnussfrüchten, weil sie ihre Samen als Nüsse außen am Fruchtkörper trägt. Spoiler: Auch Himbeeren und Brombeeren sind keine Beeren im eigentlichen Sinne, sondern Sammelsteinfrüchte, die aus mehreren Mini-Steinfrüchten bestehen.

Erdbeeren-Nährwerte: Darum sind Erdbeeren gesund

Egal, ob ihr sie Erd-beere oder Erd-nuss („Erdnuss“, mindblowing!) nennt – gesund ist das süße Früchtchen allemal. Sogar sehr. Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als Zitronen und Orangen. Während die Zitrusfrüchte pro 100 Gramm auf 53 mg Vitamin C kommen, bringt es die Erdbeere in gleicher Menge fast auf 59 mg. Wer täglich eine 200-g-Schale Erdbeeren verputzt, deckt locker den vom Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfohlenen Tagesbedarf an Vitamin C für Erwachsene ab.

Durch den hohen Vitamin-C-Gehalt stärken Erdbeeren das Bindegewebe, die Knochen und Zähne und verbessern die Verdauung und das Immunsystem. Eine antioxidative Wirkung wird ebenfalls den enthaltenen Pflanzenstoffen wie Polyphenolen und Anthocyanen zugeschrieben. Darüber hinaus sind Erdbeeren Folat-Lieferanten, die Frauen bei Schwangerschaft oder Kinderwunsch unterstützen.

Das alles leistet die kleine rote Beere, Pardon, Sammelnussfrucht, bei nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm. Zum Vergleich: 100 g Zitronen haben 39 Kalorien. Wie Grapefruits und Melonen bestehen auch Erdbeeren zu rund 90 Prozent aus Wasser und sind damit der ideale Kandidat für kalorienarme Smoothies und anderes Fitfood. Die restlichen 10 Prozent der Erdbeeren-Nährwerte setzen sich größtenteils aus verdauungsfördernden Ballaststoffen und mageren 5 g Kohlenhydraten zusammen.

Kurzes Vergnügen: Wann haben Erdbeeren Saison?

So gesund und lecker wie Erdbeeren sind, würden wir sie am liebsten das ganze Jahr über essen. Theoretisch wäre das sogar möglich, da man Erdbeeren meist ganzjährig im Supermarkt bekommt. Das Obst stammt dann jedoch nicht immer aus heimischem Anbau, sondern wird aus südlichen Ländern importiert.

Frühlings- und Winter-Erdbeeren aus Spanien, Italien oder Nordafrika sind aufgrund der langen Transportwege mit aufwändiger Kühlung echte Klimasünder. Schlecht für die Umwelt ist aber nicht nur der negative CO2-Fußabdruck, sondern auch der horrende Wasserverbrauch beim Anbau. Wer mit gutem Gewissen naschen möchte, sollte Erdbeeren nur essen, wenn sie hierzulande Saison haben – im Sommer!

Die Erdbeer-Saison reicht von Juni bis Juli, maximal bis August. Werden die Erdbeeren unter Folie angebaut, kann sich die Saison um einen Monat in den Mai vorziehen. Während der kurzen, aber intensiven Erdbeerzeit sind die Früchte nachhaltiger, aromatischer und günstiger zu haben als in der künstlichen Verlängerung durch Importware. Unser Tipp: Erdbeeren frisch vom regionalen Händler an der Ecke kaufen – das schmeckt auch dem Klima.

Tipp: Auf dem Weihnachtsmarkt zu Liebesäpfeln greifen statt zu Schoko-Erdbeeren – die gehören in den Sommer!

Erdbeeren lagern: So bleiben sie länger frisch

Höchstens vier Monate dauert die Erdbeer-Saison – nicht viel Zeit, um daraus all die leckeren Erdbeer-Rezepte zu zaubern, auf die wir uns schon so lange freuen. Wer die Erdbeerzeit nachhaltig verlängern will, kann die Erdbeeren zu Marmelade einkochen. Wie wäre es beispielsweise mit einer pikanten Erdbeer-Ingwer-Marmelade, mildem Erdbeer-Tonka-Aufstrich oder verführerischer Erdbeermarmelade mit Lavendel?

In unserem Guide erfahrt ihr alles zum Marmelade kochen.

Alternativ könnt ihr frische Erdbeeren einfrieren. Dafür solltet ihr die gewaschenen Früchte auf einem Backblech verteilen und schockfrosten, ehe ihr sie zur längeren Lagerung luftdicht verschlossen in einem Gefrierbeutel tieffriert. Durch das Ausbreiten und Anfrieren verhindert ihr Druckstellen, die beim Auftauen dafür sorgen, dass die Erdbeeren matschig werden. Im Gefrierfach halten sich Erdbeeren acht bis zehn Monate.

Wollt ihr sie nur kurz zwischenlagern, könnt ihr die Erdbeeren im Kühlschrank aufbewahren. Hier bleiben die Früchtchen maximal drei Tage frisch. Damit die Erdbeeren nicht so schnell schimmeln oder weich werden, solltet ihr sie offen in einer Schale kaltstellen. Erst die Erdbeeren waschen, wenn ihr sie essen wollt – ungewaschen sind Erdbeeren länger haltbar.

Zum Erdbeeren waschen haltet ihr die empfindlichen Früchte nicht direkt unter den harten Wasserstrahl, sondern legt sie in eine Schale mit stehendem Wasser und putzt sie behutsam. Gewaschene Erdbeeren in einem Sieb abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Erst jetzt die grünen Blätter entfernen. Tut ihr dies vor dem Erdbeeren waschen, gelangt Wasser ins Fruchtinnere, was buchstäblich den Erdbeer-Geschmack verwässern würde.

Funfact: Im Jahr 2020 ging bei Tiktok ein Video viral, in dem kleine Fruchtfliegenlarven aus Erdbeeren krochen, nachdem man diese in Salzwasser gelegt hatte. Tierchen in frischen Erdbeeren sind unappetitlich, jedoch normal und kein Grund zur Sorge. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) genügt es, die Erdbeeren vor dem Essen abzuwaschen, um ein sicheres Lebensmittel zu erhalten – wer sich wohler fühlt, gönnt den Früchten dennoch ein Bad in Salzwasser, um die Insekten zu verscheuchen.

Süß bis salzig: Die besten Rezepte mit Erdbeeren

Am gesündesten sind Erdbeeren, wenn man sie roh vernascht. Mit süßer Sahne, Schokolade und Vanilleeis steigt die Kalorienanzahl, aber oft auch der Glückspegel – und darum geht’s schließlich beim Essen. Wie vielseitig sich Erdbeeren zubereiten lassen, zeigt euch unsere Erdbeer-Rezept-Sammlung.

Neben süßen Erdbeerkuchen und Erdbeer-Desserts findet ihr darin allerhand süffige Erdbeer-Cocktails und – Überraschung – sogar herzhafte Erdbeer-Rezepte. Kulinarisch vertragen sich die kleinen roten Nüsschen nämlich genauso gut mit würzigem Pfeffer, frischem Basilikum und knackigem Spargel wie mit süß-saurem Rhabarber oder anderen Beeren. Probieren geht über Studieren!

Erdbeerkuchen: Rezepte von Brownies bis Torte

Den einen Erdbeerkuchen gibt es nicht. Jeder hat eine andere Vorstellung davon, wie das perfekte Erdbeerkuchen-Rezept aussieht. Mit Pudding, mit Schokolade, mit Tortenguss, mit ganzen Erdbeeren, mit pürierten Erdbeeren – die Möglichkeiten kennen beim Backen mit Erdbeeren keine Grenzen. Wichtig ist nur eins: Dass man das Erdbeer-Aroma herausschmecken kann.

Die Auswahl reicht von einfachem Rührteig für schnellen Erdbeerkuchen vom Blech über cremigen Strawberry Cheesecake und Erdbeer-Tartes mit knusprigem Mürbeteigboden bis zu fulminanten Erdbeertorten und soften Biskuitrollen mit Erdbeeren.

Unser liebster Kombipartner für Erdbeeren im Kuchen: Schokolade! Sei es im Teig zu Erdbeer-Brownies verbacken oder als sämige Ganache on top – Erdbeeren und Schokolade sind ein Dreamteam! Genau wie Erdbeeren und Rhabarber. Das Fruchtgemüse passt durch die rötliche Farbe perfekt zu den Beeren und gibt den Erdbeerkuchen eine erfrischende Säure. Im Zweifelsfall tut es aber auch etwas Sahne oder Vanillepudding im Gebäck, um die Erdbeeren optisch und geschmacklich hervorzuheben.

Erdbeer-Eis: Rezepte von Granita bis Parfait

Neben Erdbeerkuchen gibt es noch viel mehr süße Sünden, die wir euch Naschkatzen nicht vorenthalten wollen. Egal, ob als Nachtisch oder zum Abkühlen von der Sommerhitze – Erdbeer-Eis geht immer. Punkt.

Deshalb haben wir euch in unserer Sammlung unsere liebsten Rezepte für klassisches Spaghettieis mit Erdbeersauce, kinderleichtes Erdbeereis am Stiel und schnelles Erdbeereis (in nur 20 Minuten!) zum Schütteln herausgesucht. Das Tolle: Für die Erdbeereis-Rezepte braucht ihr nicht immer eine Eismaschine!

Sehr cool ist auch Erdbeeren-Parfait. Als „halbgefrorenes“ Eis ist das Parfait schneller fertig als klassisches Speiseeis, aber mindestens genauso lecker. Super erfrischend ist ebenfalls Erdbeer-Granita – die italienische Antwort auf das amerikanische Slush-Eis. Probiert euch einfach durch und findet euer liebstes Erdbeer-Rezept für den Sommer!

Erdbeer-Desserts: Rezepte von Smoothie bis Tiramisu

Ihr seid selbst schon so cool, dass es hinter euch schneit? Dann darf es auch ein klassisches Erdbeer-Dessert ohne Extra-Eis sein. Wir überraschen unsere Liebsten schon zum Frühstück mit süßen Erdbeer-Rezepten wie erdbeerigen Overnight-Oats oder unwiderstehlich cremigen Erdbeer-Smoothie-Bowls und naschen uns dann mit italienischen Erdbeer-Desserts à la Erdbeer-Pannacotta oder Erdbeer-Tiramisu durch den Nachmittag.

Erdbeer-Desserts im Glas lassen sich super einpacken und mitnehmen – perfekt für ein sommerliches Picknick! Dabei ist es ganz egal, ob ihr die Erdbeeren klein schneidet und abwechselnd mit Creme schichtet oder ganze Erdbeeren in einen süßen Dip tunkt. Auch toll eignen sich Erdbeeren als Fingerfood, wenn ihr sie zusammen mit Mini-Pancakes, Crêpes oder zwischen Blätterteig einfasst.

Erdbeer-Cocktails: Rezepte von Bowle bis Limes

Ihr seid so versessen auf Erdbeeren, ihr würdet euch die Früchte am liebsten intravenös spritzen? Tut uns leid, aber sowas machen wir nicht! Um schnell in den Erdbeer-Genuss zu kommen, können wir euch höchstens anbieten, aus dem Sommerobst Drinks zu mixen, die ihr euch als fixe Shots hinter die Binde kippen könnt. Lieber wäre es uns natürlich, ihr nehmt euch gebührend viel Zeit, um die Erdbeer-Cocktails in Ruhe zu genießen – egal, ob alkoholisch oder nicht.

Stay hydrated! An unserer alkoholfreien Erdbeer-Bowle kann es jedenfalls nicht liegen, wenn ihr im Sommer nicht genug trinkt. Euer Mineralwasser könnt ihr auch einfach mit einem Schluck selbst gemachtem Erdbeer-Sirup pimpen. Übrigens auch ein tolles Mitbringsel zur nächsten Sommerparty!

Wer es cremiger mag, kann sich zum Frühstück einen Erdbeer-Bananen-Smoothie gönnen. Hier das vegane Rezept mit Hafermilch! Ein kalter Smoothie mit Erdbeeren und Vanilleeis? Den nennen wir ganz kultiviert Erdbeer-Milchshake. Wir lieben es ja, wenn Erdbeer-Cocktails die Grenze zwischen Drink und Dessert sprengen!

Mit alkoholischen Erdbeer-Cocktails leiten wir die Partytime ein. Wie wäre es mit einem eisgekühlten Erdbeer-Gin-Fizz oder anderen Klassikern à la Erdbeer-Caipirinha oder Erdbeer-Daiquiri? Für eigene spannende Cocktail-Kreationen könnt ihr euch einen Vorrat an Rhabarber-Erdbeerschnaps anlegen oder euch mit unserem Rezept für selbst gemachten Erdbeerlimes im Nullkommanichts zurück in eure Jugend befördern lassen. 

Tipp: Jenseits der Saison Erdbeeren einfrieren oder direkt TK-Einfrieren für fruchtigen Frosé oder Erdbeer-Slushs verwenden – geht super schnell und ist mega erfrischend!

Herzhafte Erdbeer-Rezepte zum Mittagessen

Süße Erdbeeren sind ja schön und gut, aber was macht man, wenn man Appetit auf etwas Würziges hat? Man kocht mit Erdbeeren – geht in pikant ebenso gut wie gezuckert. Für den Anfang empfehlen wir eine knoblauchige Erdbeer- Limetten-Marinade, schwenken über zur minzigen Erdbeer-Basilikum-Sauce und reichen zum Dippen ein pfeffriges Erdbeer-Rhabarber-Chutney.

Psst: Fisch, Erdbeeren und Spargel sind ein ungewöhnliches, aber tolles Trio! Probiert es aus – ihr werdet begeistert sein. Auch mit Meeresfrüchten wie Garnelen verstehen sich die roten Früchtchen bestens. 

Erdbeer-Salate mit Fleisch, Fisch und Gemüse

Erdbeeren eignen sich wunderbar für eine Obstsalat-Monokultur, die mit frischem Grünzeug echte Gourmet-Qualitäten beweist. Mit Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten lassen Erdbeer-Salate vom Urlaub an der Küste träumen. Ein Knusperspaß für die Sinne sind beispielsweise Erdbeer-Salate mit paniertem Hähnchen.

Wenn es im Sommer zu warm für heißes Essen ist, kommt kalter Spargelsalat mit Erdbeeren wie gerufen. Neben Spargel passen auch Gurken und Tomaten super zu Erdbeeren und ähnlich wie Melonen harmonieren die roten Früchtchen auch toll mit Feta oder Mozzarella.

Süße Frühstücksvariante gewünscht? Dann empfehlen wir einen knackigen Erdbeer-Salat mit Quark, Granola und – Basilikum. Großartige Mischung, die uns morgens direkt etwas wacher macht.

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