Tipps & Tricks

Kill the cat: Unsere 5 Top Tipps gegen den großen Katzenjammer

Ein Hangover muss nicht unbedingt gleich Game Over bedeuten. Wir verraten euch die besten Tricks und Rezepte gegen Katerkummer – prophylaktisch, lebenspraktisch und für den berühmt-berüchtigten Tag danach.

Svenja
Svenja, Redaktion

Wer feiern kann, kann am nächsten Tag auch das Chaos in der Küche beseitigen. Es sei denn, man liegt mit alkoholbedingten Wehwechen flach. Echte Profis wappnen sich standesgemäß vor dem großen Saufgelage und wissen, wie man vor dem Schlafen gehen und am nächsten Morgen elegant dem großen Elend zu Leibe rückt. Eiserne Regel: Immer schön an die Elektrolyte denken. Was für Herrn Lehmann gilt, gilt auch für uns. 

Pizza Quattro Stagioni
Selbstgemachte Pizza mit extra viel Belag – von vegetarisch bis wustig, um dem Kater vorzubeugen ist alles erlaubt!

1. Starterkit: Hauptsache heiß und fettig

Ohne gute Grundlage geht gar nichts, das wussten schon Oma und Opa. Egal ob Russen, Italiener oder Deutsche: So gut wie alle trinkfreudigen Kulturen haben ihr prophylaktisches Geheimrezept und immer spielen Fett und Eiweiß darin die glohrreiche Hauptrolle. Wer sich Freitag Abend also mit Spareribs, Pizza Quattro Formaggi oder Wies'nhendl wappnet, dem kann eigentlich gar nichts mehr passieren. Theoretisch zumindest. Also fast. 

2. „Die Dehydrierung ist der größte Feind des Trinkers.“ Karl Schmidt zu Herrn Lehman

Deswegen: Immer schön Wasser trinken, Freunde. Hilft das tatsächlich? In diesem Punkt sind sich die Forscher immer noch nicht einig. Dass man am nächsten Tag mit Kopfschmerzen und Übelkeit flach liegt, lag nicht unbedingt an mangelnder Flüssigkeitszufuhr. Auch zusätzliche Inhaltsstoffe können für den Brummschädel verantwortlich sein. Außerdem verstoffwechselt jeder Alkohol anders, der eine verträgt weniger, der andere mehr. Nichtsdestotrotz: Wer hin und wieder auch mal ein Glas Gänsewein in sich hineinkippt, trinkt letztlich wahrscheinlich weniger Alk – und das kann dann eben doch nicht schaden. Da immerhin geht die Wissenschaft konform. 

3. Clean drinking

Wo wir schon mal bei den Inhaltsstoffen sind: Auch hier gilt je weniger desto besser. Ein guter Wein oder ein sauber gebrannter Obstler sind in jedem Fall besser als knallsüße Bowle, Glühwein oder undefinierbare Mischgetränke. Auch Bier und Limo sind in größeren Mengen ein ziemliches gefährliches Paar. Zucker ist ganz klar der natürliche Feind des cleveren Trinkers. Er hemmt den Abbau von Acetaldehyd, deswegen geht es uns am nächsten Morgen auch so hundsmiserabel und wir hängen leise jaulend über der Kloschüssel. Also lieber Finger weg von den Alkopops. 

4. Alles schläft. Einer frisst.

Wer hat nicht schon einmal morgens um 5 Uhr im Delirium den halben Kühlschrank geplündert? Irgendwie schmeckt alles um diese Uhrzeit, in diesem Zustand besonders gut. Dick mit Senf gepimpte Leberwurstbrote, Rührei mit Ketchup, kalte Pizza oder die unter bedrohlichem Wanken fachmännisch zusammengeschmisse Pasta Carbonara – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und es ist auch mitnichten ein Verbrechen, sich kulinarisch mal so richtig gehen zu lassen. Ganz im Gegenteil: Wer kurz vor dem Zubettgehen noch einmal kräftig Futter tankt, steht morgen wieder (so gut wie) kerzengerade. Und falls doch nicht, gibt es: 


5. Katerfrühstück Galore

Es geht doch nichts über eine schöne Nutellastulle mit sauren Gurken zum Frühstück. Oder doch lieber ein Matjesbrötchen? Nicht umsonst ist der Rollmops danach ein fest integriertes und äußerst schlagkräftiges Anti-Hangover-Ritual. Kurioserweise ähneln sich die Speisepläne von Schwangeren und Alkoholleichen extrem, aber im Grunde folgen beide ein und demselben Prinzip: Dirigent ist der Appetit, der Körper verlangt instinktiv nach dem, was er jetzt am dringendesten braucht. Und das ist meistens eine ausgeklügelte Kombination aus salzig und süß oder salzig und sauer. Unsere Lieblingsrezepte gegen Brummschädel, flauen Magen oder Kreislaufbeschwerden: Croissantauflauf für die süßen unter euch,