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Comfort Spices: die 10 besten Herbstgewürze

Der Herbst duftet nicht nur nach frischem Laub (und manchmal nach Regen), sondern vor allem nach gemütlichen Kürbissuppen, herzhaften Pilzpfannen und goldenem Pecan Pie. Wir verraten, welche Gewürze die Herbstküche zum ultimativen Comfort Food machen!
Nicole
Nicole, Redaktion

Wenn wir ein Herbst-Parfum auf den Markt bringen könnten, würde es nach Gemütlichkeit und Wärme riechen und die Welt in einen goldenen Nebel tauchen. Mit Duftwasser kennen wir uns allerdings nicht so gut aus ­– mit duften Speisen dagegen schon! Und das Geheimrezept für eine himmlische Herbstküche sind ganz klar die richtigen Gewürze.

Für euch öffnen wir unsere Trickkiste und verraten, welche Herbstgewürze ihr braucht, um Eintöpfe, Suppen, Heißgetränke, Schmorgerichte, Pies, Quiches und Tartes zum Comfort Food der Sinne zu machen. Unsere Freunde von Just Spices hätten da auch noch ein Ass im Ärmel, mit dem ihr die Herbstrezepte im Akkord veredeln könnt. Neugierig? Dann ab die Post!

Tipp für alle Gewürz-Fans

Vom Herbst zum Winter ist es nur ein kleiner Schritt und wenn ihr genauso auf Gewürze steht wie wir (oder jemanden kennt, der Spice-Junkie ist), haben wir eine super Idee: der Just Spices Adventskalender versorgt euch das ganze Jahr mit 24 oberleckeren Gewürzmischungen – für mehr Pfiff in eurem Essen!

Die Top 10 der Herbstgewürze

Der Herbst verheißt reiche Ernte und beglückt uns mit neuen Gesichtern in der Gemüsekiste: Kürbis, Kohl und Pastinaken sind die Autumn-Allstars. Außerdem sagen wir Tschüss zu Erdbeeren, Kirschen und Aprikosen und Hallo zu Apfel, Birne und Pflaume!

Ihr wollt noch mehr aus der herbstlichen Beute herausholen? Mit unseren zehn liebsten Herbstgewürzen kein Problem. Bühne frei für die goldene Liste der süßen und/oder herzhaften Spice-Stars!

Herbstgewürz: Cayennepfeffer

An kalten Herbsttagen wärmt uns eine Prise Cayennepfeffer im Essen wunderbar von innen. Die Betonung liegt auf Prise, denn Cayennepfeffer ist mit 30.000–60.000 Scoville 50-mal so scharf wie Chilipulver. Grund ist der hohe Capsaicin-Gehalt (Scharfstoff in Paprika und Chilis) von Cayenne-Chilischoten. Diese werden für den rot-orangen „Pfeffer“ getrocknet und fein gemahlen. Trotz des Namens wird Cayennepfeffer also nicht wie Echter Pfeffer aus Pfefferkörnern hergestellt.

Tipp: Cayennepfeffer bringt den südamerikanischen Sommer in die Herbstküche. Als Topping lassen sich damit aber auch heiße Trinkschokoladen, Schokokuchen und Pralinen pimpen.

 

Cayennepfeffer passt im Herbst zu:

  • Kakao und Schokolade

  • Kartoffel

  • Reis

  • Ragout (mit Wild oder Pilzen)

Herbstgewürz: Gewürznelke

Sie sehen aus wie kleine Nägel und verdanken der Form auch ihren Namen: Nelken (von mhd. „negelkîn“). Die getrockneten Blütenknospen des Gewürznelkenbaums enthalten gesunde ätherische Öle, die für das blumig-bittere Aroma verantwortlich sind. Am intensivsten ist der Geschmack als Nelkenpulver – es genügt ein Hauch, um Apfelmus oder Früchtebrot zu verfeinern. Meist werden ganze Gewürznelken zum Würzen in den Kochsud oder Glühwein gegeben – aber nur kurz, sonst schmeckt das Essen zu streng.

Tipp: Soll es etwas schärfer sein, könnt ihr zu Piment(beeren) greifen. Das Gewürz ist nicht umsonst als „Nelkenpfeffer“ bekannt.

 

Gewürznelken passen im Herbst zu:

  • Apfel

  • Birne

  • Kürbis

  • Orange

  • Rotkohl

Herbstgewürz: Ingwer

Herbstzeit ist Erkältungszeit, aber mit der Superknolle Ingwer könnt ihr euer Immunsystem prima boosten. Frisch gerieben, in Scheiben geschnitten oder gehackt lässt sich Ingwer braten oder in Getränke mischen. Aber auch getrocknet und gemahlen sorgt Ingwer für eine feine Schärfe in süßen und herzhaften Speisen oder Smoothies. Wer es extravagant mag, kocht Ingwer mit Wasser, Zucker und Zitrone auf und gibt den kandierten Ingwer als Topping über Herbstsalate oder nascht ihn roh.

Tipp: Eingelegt in süßen Reisessig oder zusammen mit Kokosmilch und Zitronengras ist Ingwer Dauergast in der asiatischen Sommerküche ­– mit Honig, Nelken, Muskat und Zimt bildet er die Basis für würziges Gingerbread (Ingwerkuchen) in der herbstlichen Vorweihnachtszeit.

 

Ingwer passt im Herbst zu:

Herbstgewürz: Kardamom

Der goldene Herbst heißt nicht umsonst „Indian Summer“ – kulinarisch sorgt die indische „Königin der Gewürze“ bei uns für warme Herbstgefühle. Die Rede ist von Kardamom, genauer dem Grünen Kardamom. Im Gegensatz zum Schwarzen Kardamom, der herb schmeckt und für herzhafte Gerichte verwendet wird, nutzt man Grünen Kardamom wegen seines süßlich-scharfen Aromas lieber zum Backen. Die ätherischen Öle im Kardamom sollen übrigens nicht nur den Appetit, sondern auch die Libido anregen.

Tipp: Am besten direkt ganze Kardamomkapseln kaufen, die Samen im Inneren herausbrechen und mörsern. Die Kapselhülle ist quasi eine natürliche Verpackung, sodass das frisch gemahlene Kardamompulver länger aromatisch bleibt.

 

Kardamom passt im Herbst zu:

  • Kaffee (Mokka)

  • Milchreis

  • Schokolade

  • Süßkartoffel

  • Trockenfrüchte (z. B. Datteln)

Herbstgewürz: Kreuzkümmel

Im Herbst lassen wir uns gerne von bodenständigen Speisen erden. Mit seinem herb-holzigen Aroma ist Kreuzkümmel dafür genau das richtige Gewürz! Die getrockneten Früchte der gleichnamigen Pflanze sind auch als Cumin oder Weißer Kümmel bekannt, zu Echtem Kümmel besteht eine Verwandtschaft, jedoch schmeckt Kreuzkümmel deutlich schärfer und stärker – vor allem, wenn man die Samen ohne Öl in der Pfanne röstet und sie frisch gemahlen in Currys oder auf Fladenbrote streut.

Tipp: Genau wie Kardamom soll auch Kreuzkümmel Blähungen entgegenwirken. Deshalb werden stark blähende Gerichte mit Kohl oder Hülsenfrüchten in Indien und dem Orient grundsätzlich mit Kreuzkümmel „entschärft“.

 

Kreuzkümmel passt im Herbst zu:

  • Blumenkohl

  • Linsen

  • Möhren

  • (Süß-)Kartoffel

  • Kichererbsen

Herbstgewürz: Kurkuma

Schon aufgrund seiner knallgelben bis orangen Farbe ist Kurkuma ein geniales Herbstgewürz für Schmorgerichte und Eintöpfe! Der scharfe, ingwerähnliche Geschmack von frischem Kurkuma wird milder, wenn die knollenartigen Triebe als Gewürz getrocknet und gemahlen werden. Schöner Nebeneffekt: Als Superfood soll Kurkuma die Immunabwehr stärken und bei Magen-Darm-Beschwerden helfen. Die gesunden Bitterstoffe beugen gleichzeitig Heißhungerattacken vor.

Tipp: Bei der Zubereitung unbedingt Handschuhe anziehen, denn Kurkuma färbt extrem stark. Übrigens: Currypulver enthält zwar Kurkuma, schmeckt durch die anderen Gewürze jedoch weniger bitter, ist dafür aber durch die Chilinote feuriger und im Gegensatz zu Kurkuma-Gewürz nicht für Süßspeisen geeignet.

 

Kurkuma passt im Herbst zu:

  • Kürbis

  • Möhre

  • (Süß-)Kartoffel

Herbstgewürz: Muskatnuss

Die harzig-pikante Note der Muskatnuss harmoniert mit sämtlichen Herbstgemüsesorten und ist ein MUSS in Basics wie Kartoffelpüree, Eierstich, Käsespätzle oder Béchamelsauce. Muskat, der eigentlich gar keine Nuss, sondern der Samen bzw. die Frucht des Muskatnussbaums ist, schmeckt am besten frisch gemahlen – kurz vor Ende der Kochzeit hinzufügen, da das Aroma zwar intensiv ist, aber schnell verfliegt.

Tipp: Dezenter im Geschmack ist Macis (Muskatblüte), ein Gewürz, das aus dem äußeren Samenmantel der Muskatnuss hergestellt wird.

 

Muskatnuss passt im Herbst zu:

Herbstgewürz: Safran

Safran macht nicht nur den Kuchen gel(b), sondern hüllt auch Paella, Risotto und Getränke in ein leuchtend gelbes Herbstgewand. Die stark färbenden Safranfäden werden mühsam per Hand aus den Griffeln der Krokusblüte geerntet. Der Prozess ist so zeitaufwändig, dass Safran das teuerste Gewürz der Welt ist (gefolgt von Vanille und Kardamom). Aber es lohnt sich: Safran duftet himmlisch, hat ein feinherbes Aroma und soll sogar stimmungsaufhellend wirken.

Tipp: Für noch mehr Geschmack die getrockneten Safranfäden im Mörser zerkleinern und erst kurz vor Schluss ins Essen geben.

 

Safran passt im Herbst zu:

  • Birne

  • Fenchel

  • Kürbis

  • Mandeln

Herbstgewürz: Vanille

Das Mark der Vanilleschote gehört zu den größten Kostbarkeiten der Welt und verfeinert nicht nur süße Puddings, Cremes, Milcheis, Saucen und Gebäck. Mit Vanille lassen sich auch herzhafte Gerichte abrunden – etwa um Bitterstoffe ohne Zuckerzusatz zu neutralisieren. Dass Vanille so teuer ist, liegt an der aufwändigen Fermentierung, bei dem das charakteristische Vanillin in den Schoten bzw. Kapselfrüchten gebildet wird. Verwendet wird Vanille frisch, als getrocknetes Pulver, im Zucker oder als Extrakt auf Alkoholbasis.

Tipp: Tonkabohnen sind eine günstige Alternative zu Vanille und mindestens genauso lecker, denn die Samen des Tonkabohnenbaumes schmecken nach einer Mischung aus Vanille, Bittermandel und Rum. Die duftenden Bohnen einfach wie Muskatnuss reiben.

 

Vanille passt im Herbst zu:

  • Apfel

  • Birne

  • Kaffee

  • Kakao und Schokolade

  • Kürbis

  • Rum

Herbstgewürz: Zimt

Als ultimatives Wohlfühlgewürz darf Zimt in der kalten Jahreszeit nicht fehlen. Schon beim Gedanken an den süß-holzigen Duft wird uns warm ums Herz. Zum Kochen bietet sich der schärfere Cassia-Zimt an, der meist gemahlen zu kaufen ist. Süßer schmeckt der hellere Ceylon-Zimt, den man häufiger als Zimtstange findet. Ceylon-Zimt ist teurer, gilt aber auch als gesünder, da er weniger leberschädigendes Cumarin enthält und daher Schwangeren und Kindern empfohlen wird.

Tipp: Zimtstangen können zum Kochen mit in den Topf gegeben werden. Um Zimtpulver selbst zu machen, einfach die Zimtstange mit einer Reibe fein mahlen.

 

Zimt passt im Herbst zu:

  • Apfel

  • Birne

  • Orange

  • Kürbis

  • Pflaume und Zwetschge

  • Rotkohl

  • Süßkartoffel

  • Trockenobst (z. B.: Feigen, Rosinen)

  • Whiskey

Pumpkin Spice Gewürz: die Seele vom Herbst

Wer versuchen will, die kulinarische Essenz aus dem Herbst herauszufiltern, stößt auf eine Gewürzmischung, die sämtliche Nuancen abdeckt: Pumpkin (Pie) Spice – Kürbis-(Kuchen)-Gewürz! In Amerika wurde die Mixtur speziell zum Würzen von süßem Pumpkin Pie und süffiger Pumpkin Spice Latte erfunden, sie passt aber auch zu herzhaften Kürbis-Rezepten oder anderen Herbstgerichten.

Zucker oder andere Süßstoffe sind keine enthalten – das „Kürbisgewürz“ besteht ausschließlich aus den Big Five der Herbstgewürze. Welche das im Einzelnen sind und wie ihr Pumpkin Spice selber machen könnt, lest ihr hier:

 

Ihr braucht diese Zutaten:

  • 4 TL Ceylon-Zimt, gemahlen

  • 1 TL Muskatnuss, gemahlen

  • 1 TL Gewürznelke, gemahlen

  • 1 TL Piment, gemahlen

  • 1 TL Ingwer, gemahlen

 

So geht’s: Die Gewürze zusammenrühren und in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Natürlich könnt ihr die Dosierung nach eurem Geschmack abwandeln. Kardamom macht sich beispielsweise ebenfalls prima im Pumpkin Pie Spice.

Gewürze für Pumpkin Pie Spice

Tipp: Keine Lust, die ganzen Gewürze einzeln zu kaufen? Just Spices bietet ein fix und fertig gemixtes Pumkin Pie Spice an, sodass ihr eure Herbst-Rezepte noch schneller pimpen könnt und Platz in eurem Gewürzregal spart. Hier könnt ihr die leckere Gewürzmischung direkt bei Just Spices bestellen!

Mehr Anleitungen für leckere DIY-Spice-Mischungen haben wir in unserem großen Gewürze-Guide für euch vorbereitet – keep it spicy!

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