OH MY ITALY!
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All we need is love – and Zucchini

Auf der Suche nach leichter Sommerküche? Oder darf’s heute mal vegetarisch sein? Oder etwas Besonderes? Bei diesen 10 Zucchini-Rezepten von Zoodles, über Waffeln bis zu Kuchen, ist bestimmt das richtige Rezept dabei!

Miriam
Miriam, Redaktion

Für viele ist die Zucchini der absolute Allrounder in der (Gemüse-)Küche. Ob als geschmackvoller Protagonist auf dem Teller oder als "Schmackofatz"-Beilage, die Zucchini ist super vielseitig einsetzbar. Und genau deshalb eines unserer all-time-favourite-Gemüse – hier sind unsere 10 besten Zucchini-Rezepte:

Gegrillte Zucchini mit Kräuteröl

Klar, im Sommer wird gegrillt! Dass dabei nicht immer Steak oder Würstchen auf dem Rost landen müssen, dürfte mittlerweile bekannt sein. Aber habt ihr schon mal so leckere Zucchini mit Kräuteröl gegrillt? Knoblauch, Zitronenabrieb und viiiiiele frische Kräuter, wie Petersilie, Thymian, Rosmarin und Majoran geben der Zucchini extra Aroma-Power – super lecker und so easy!​

Zucchinipuffer mit Zitronenschmand

Ein Duft, der Kindheitserinnerungen weckt: das Brutzeln von Kartoffelpuffern in der Pfanne. Bei uns kommen die Leckerbissen mit einem kleinen FOODBOOM-Upgrade auf die Teller, denn es gibt Zucchini-(Kartoffel-)Puffer mit Zitronenschmand. Wir reiben rohe Kartoffeln und Zucchini, geben die obligatorischen Kartoffelpuffer-Zutaten dazu – Muskat nicht vergessen! – und dann geht’s auch schon in die heiße Pfanne. Dazu gibt’s Schmand mit einem Hauch Zitrone und etwas Petersilie. Veggie, fresh und einfach zum Niederknien!

Tipp: Den ultimativen Kartoffelpuffer-Guide von Alisa solltet ihr nicht verpassen – Knusprigkeitsgarantie inklusive!

Zucchini-Waffeln mit Kräuter-Knoblauch-Quark

Hat da jemand Waffeln gesagt? Unbedingt! Denn Waffeln gehen einfach immer. Und dabei müssen die nicht immer süß sein. Wir zeigen euch, wie ihr die besten, fluffigsten und leckersten Zucchini-Waffeln mit Dip zaubert. Einfach etwas Zucchini, Cayennepfeffer und Haferflocken in den Teig geben, rein damit ins Waffeleisen und schwups, heraus kommen diese Knaller-Waffeln! Dazu ein frischer Quark mit Schnittlauch, Kerbel und Oregano. Super lecker!

Wer mehr Inspiration für herzhafte Waffelrezepte braucht, sollte sich Leonies Artikel mal genauer ansehen. Lohnt sich!

Zucchinispaghetti mit Basilikumöl

Das perfekte Essen für den leichten Sommergenuss oder wenn das schlechte Gewissen vor dem Urlaub und der nicht vorhandenen Bikini-/Badehosenfigur wieder vor der Tür steht: Zucchinispaghetti mit Basilikumöl und Hähnchenbrust. Einen Zoodles-Spiralschneider hat vermutlich mittlerweile jeder Haushalt. Dann heißt es jetzt nur: Finden! Zucchini in Zoodles schneiden, in aromatischem Basilikumöl anbraten und mit saftiger Hähnchenbrust, ein paar Mandeln und etwas Parmesan toppen – low carb, high taste!

Gin 'n' Zoodles mit Garnelen

Wer dem Zoodles-Trend so richtig Feuer unterm Hintern machen will, sollte diese Variante ausprobieren: Gin ’n‘ Zoodles sind mit Gin flambierte Garnelen, die mit würzigen Aromafreunden wie Oliven, Chiliflocken, Granatapfelkernen und Petersilie auf dem Teller landen. Dazu gibt’s natürlich Zucchini, diesmal in der knackigen Zucchini-Bandnudel-Variante! Bon appetit!

Schnell & Einfach

Gin 'n´Zoodles

Vegane Lasagne mit Cashew-Käse und Tomaten-Pesto

Ohne Backofen, dafür mit extra viel Gemüse im Gepäck: Zucchini-Lasagne mit Cashew-Käse und Tomaten-Pesto. Unser Hauptdarsteller, die Zucchini, wird hier anstelle von Lasagneplatten verwendet – so wird’s low carb! Geschichtet wird mit einem selbst gemachten Gemüse-Tomaten-Pesto und einer Cashew-Creme als Käseersatz. Und das Beste: Ihr müsst nicht eine halbe Stunde bis zum Verzehr der Lasagne warten, denn diese Version wird roh serviert! So bleiben die Vitamine besser erhalten und die Zucchini behält ihren Knack-Effekt. Einfach yummy …

Zucchini-Quiche

Ebenfalls low carb und eine Klassiker-Abwandlung im FOODBOOM-Style ist unsere Low-Carb-Zucchini-Quiche mit Ricotta und Mandeln. Der Teig aus gemahlenen Mandeln, Eiern, Milch, Butter und Salz wird zunächst vorgebacken, erst dann darf die Füllung rein. Die besteht natürlich aus viel Zucchini. Ein paar Eier, etwas Ricotta, Sahne, Knoblauch und gehobelte Mandeln machen’s rundum perfekt. Rein in den Ofen damit, kurz geduldig sein (oder den Abwasch machen) und dann einfach genießen!

Gefüllte Zucchini mit Oliven und Mozzarella

Ein Klassiker, der in dieser Zucchini-Rezeptsammlung natürlich nicht fehlen darf: gefüllte Zucchini – bei uns heute mit Oliven, getrockneten Tomaten und Mozzarella. Schnell gemacht, veggie und der perfekte leichte Snack für laue Sommerabende. Wer nicht auf Fleisch verzichten möchte, für den haben wir natürlich auch noch Rezepte mit Hackfleisch in petto, ganz classy: Gefüllte Zucchini mit Hack oder, etwas ausgefallener, gefüllte Zucchini mit Harissajoghurt (und Hack). Lasst es euch schmecken!

Knusprige Zucchini-Chips

Für den kleinen Hunger zwischendurch oder als „etwas gesünderer“ Netflix-Snack: Knusprige Zucchini-Chips. Zucchini dafür einfach in Scheiben schneiden, in Mehl wenden und mit einer Panierung aus Parmesan, Paniermehl, Oregano und Salz ummanteln. Alles auf einen Backofenrost geben und nach 20 Minuten mit etwas Rotweinessig beträufeln. "Salt and Vinegar"-Chips in gesund, aber geil – ausprobieren lohnt sich!

Zucchinikuchen

Aller guten Dinge sind süß! Zumindest sehe ich das so. Deswegen gibt’s zum Abschluss dieser TOP 10 noch was Süßes von mir für euch (und mich). Mit Zucchini? Klar, kein Problem! Denn dieser Zucchinikuchen ist ein echter Hit auf jedem Kuchenbüffet. Optisch und geschmacklich! Das Besondere: Durch etwas Mineralwasser im Teig wird der Kuchen schön saftig und die Mandeln sorgen für extra Textur. Getoppt wird mit Zitronenguss, Pistazien und Sonnenblumenkernen. Sieht nicht nur schön aus, das kann ich euch sagen …

Zucchini: Alles über das grüne Sommergemüse

Schon der Name verrät etwas über die Herkunft der Zucchini: Das „ini“ wurde als verniedlichende Endung an das italienische Wort „zucca“ (Kürbis) angehängt, da die Zucchini zu den Kürbisgewächsen gehört – es heißt soviel wie „kleiner Kürbis“. Die Verniedlichung täuscht jedoch, denn so klein sind die meisten Zucchini-Sorten heutzutage nicht. Den Weltrekord für die größte Zucchini hält ein zwei Meter langes Exemplar aus Italien.

Funfact: Im Italienischen ist sowohl der Kürbis (la zucca) als auch die Zucchini (la zucchina) grammatikalisch weiblich. In Bella Italia wird auch ein Großteil der in Europa verkauften Zucchini angebaut. Kein Wunder, denn die Zucchini stammt ursprünglich aus Südeuropa und liebt Wärme und Sonne genauso sehr wie wir!

Hauptsaison hat das Sommergemüse von Juni bis September. Obwohl Zucchini das ganze Jahr über im Supermarkt erhältlich ist, enthält Zucchini aus regionalem Anbau in den Sommermonaten am meisten Nährstoffe und schont dabei auch noch euren Geldbeutel. Man kann von der Zucchinipflanze nicht nur die Frucht (also die Zucchini) an sich zubereiten, sondern auch die Blüten – gefüllt, frittiert oder als Zutat in Pasta-Gerichten sind sie vor allem in Italien nicht wegzudenken.

Wie gesund sind Zucchini?

Zucchini sind ein sehr leichtes, gesundes Sommergemüse. Aufgrund ihres hohen Wassergehalts und der wenigen Kalorien (ca. 11 kcal/100 g) eignen sich Zucchini perfekt für leichte Sommergerichte ohne schlechtes Gewissen. Low-Carb-Verfechter haben die Zucchini auch aufgrund ihres niedrigen Kohlenhydrat-Gehalts für sich entdeckt und verwenden sie als Basis für zahlreiche Low-Carb-Rezepte.

Zucchini enthalten wenig Salz, sind leicht verdaulich und somit sogar für Kleinkinder geeignet – sie gehören zu den ersten Gemüsesorten, die Kleinkinder essen dürfen. Auch an Nährstoffen mangelt es der Zucchini nicht: Sie ist reich an Kalium, Folsäure, Vitamin C und E.

Meditation gefällig? Esst lieber mal ein bisschen Zucchini: Das Gemüse wirkt entspannend und beruhigend auf Körper und Geist.

Was, wenn Zucchini bitter schmecken?

Vorsicht, wenn Zucchini bitter schmecken: Dann können sie nämlich giftig sein! Wenn Zucchini einen auffallend bitteren Geschmack haben, enthalten sie oft eine höhere Menge an Cucurbitacin (einem giftigen Pflanzenstoff, der zu Übelkeit und anderen Vergiftungssymptomen führen kann).

Vor allem bei Zucchini aus dem eigenen Garten kann es schon mal passieren, dass sie z.B. aufgrund von Wassermangel einen Überschuss an Cucurbitacin entwickeln. Bei gekauften Zucchini aus dem Supermarkt trifft das eher selten zu – wenn diese bitter schmecken, liegt das meistens an einer zu langen Lagerung und somit einem nicht mehr frischen Produkt.
Es gilt in jedem Fall: Schmecken eure Zucchini bitter, ist es besser, sie zu entsorgen. Vorsicht ist schließlich besser als Nachsicht, wenn es um eure Gesundheit geht.

Derselbe Bitterstoff kommt übrigens auch in Salatgurken und Kürbissen vor – schmecken diese bitter, kann sich ebenfalls ein Überschuss an Cucurbitacin gebildet haben, der das Gemüse ungenießbar machen kann.

Verschiedene Zucchini-Sorten

Jeder kennt klassische, grüne, längliche Zucchini. Doch es gibt noch viel mehr Zucchini-Sorten, die sich optisch und geschmacklich unterscheiden. In Südeuropa findet man in den Sommermonaten auf beinahe jedem Markt auch runde, gelbe, weiße oder gigantische Riesenzucchini. Probiert’s aus – die verschiedenen Sorten sorgen für bunte Abwechslung auf dem Teller!

  • Grün & länglich: Die klassische Zucchini aus Italien ist dunkelgrün, länglich, etwa 15 cm lang und hat frisches, hellgrünes Fruchtfleisch. Diese Sorte enthält wenige Kerne und ist somit sowohl für den Rohverzehr geeignet als auch für viele weitere Gerichte – das Allround-Talent kann alles, von Antipasti über Beilagen bis zu Suppen oder Grillrezepten.

  • Gelb & länglich: Die kleine Schwester der klassischen, dunkelgrünen Zucchini sieht ihr zum Verwechseln ähnlich, bis auf die Farbe. Gelbe Zucchini wird oft zusammen mit grüner Zucchini zubereitet oder als Alternative dazu in bunten Gemüsegerichten verarbeitet. Der Geschmack ist beinahe identisch.

  • Weiß & länglich: Auch hier ist es vor allem die Optik, die die weiße Zucchini von der grünen und gelben unterscheidet. Geschmacklich sind sie sich sehr ähnlich, nur die Schale der weißen Zucchini ist meistens besonders dünn und somit sehr zart.

  • Gestreift: Ob dunkelgrün, hellgrün oder gelb: Zucchini mit Streifen gibt es in verschiedenen Farben. Die meisten gestreiften Zucchini-Sorten sind länglich, jedoch gibt es auch kugelförmige, gestreifte Zucchini.

  • Kugelförmig & klein: Wir lieben runde, besonders aromatische Zucchinisorten in Tennisballgröße, die von gelb über hellgrün bis dunkelgrün verschiedene Farben haben können. Kugelförmige Zucchinisorten werden meist gefüllt und im Ofen zubereitet. Sie unterscheiden sich durch ihren milden, süßlichen, Kürbis-ähnlichen Geschmack.

  • Hell, länglich & schmal: Die „zucchina ligure“ aus Ligurien ist die bekannteste Vertreterin dieser Zucchini-Sorte. Sie hebt sich durch ihre lange, sehr schmale Form und ihre meist helle Farbe (hellgrün/ weiß) von allen anderen Sorten ab. Sie schmeckt sehr süß, das Innere ist fest und wird so beim Braten, Grillen oder im Ofen schön knusprig – deshalb wird die ligurische Zucchini vor allem als Beilage zu Fisch oder Fleisch zubereitet.

  • Sternenförmig: Sowas gibt’s? Tatsächlich, die „Pâtisson“-Zucchini aus Frankreich ist eine sehr seltene Zucchini-Sorte, die sternenförmig wächst. Es gibt sowohl gelbe als auch weiße Exemplare, die auch oft als Deko verwendet werden. Auch geschmacklich unterscheidet sie sich von klassischer Zucchini, ihr Aroma erinnert eher an Artischocken. Je kleiner die sternenförmige Zucchini, desto süßlicher und aromatischer schmeckt sie – vor allem gefüllt ist sie ein Highlight auf dem Teller und für eure Geschmacksknospen.

Gelbe Zucchini, grüne Zucchini und runde grüne Zucchini

Bunt, bunter Zucchini: die Auswahl an Zucchini-Sorten ist riesig!

Worauf sollte man beim Zucchini-Kauf achten?

Zucchini sollten, wie alle Obst- und Gemüsesorten, am besten regional und saisonal gekauft werden. In der Haupterntezeit im Sommer profitiert ihr von günstigeren Zucchini, die mehr Nährstoffe enthalten und zudem durch kürzere Transportwege die Umwelt schonen. 

Beim Kauf von Zucchini solltet ihr als Erstes auf die Größe achten: Den besten Geschmack liefern Zucchini, die ca. 15 bis maximal 20 cm lang sind. Größere Exemplare schmecken oft wässrig und weniger aromatisch. Die Schale der Zucchini sollte glänzen, unbeschädigt sein und sich fest anfühlen.

Finger weg von blassen, farblosen, weichen, unregelmäßig gefärbten Zucchini oder solchen, die eine gefleckte Oberfläche haben: Letztere entsteht vor allem durch Kälte und mindert das Aroma der Zucchini. Je dünner die Zucchini, desto weniger Samen enthalten sie im Durchschnitt – das macht das Innere fest, weniger wässrig und besser geeignet zum Braten, Grillen usw.

Runde Zucchini, angeschnitten

Kleinere Zucchini enthalten weniger Samen und sind deshalb fester und aromatischer

Zucchini richtig zubereiten

Zucchini gehen einfach immer – süß, salzig, deftig, leicht…Wie man sie roh, gegrillt oder in Sweets am besten zubereitet und viel mehr zeigen wir euch jetzt im Detail.

Kann man Zucchini roh essen?

Solange Zucchini nicht bitter schmecken, könnt ihr sie bedenkenlos roh essen. Grüne, gelbe oder runde Zucchini peppen Sommersalate, Rohkost-Platten oder Zoodle-Rezepte (Zoodles = Zucchini + Noodles, mit dem Sparschäler oder einem Spiralschneider in Nudelform geschnittene Zucchini) ganz einfach auf. 

Für den Rohverzehr Zucchini sorgfältig waschen, probieren, ob sie nicht bitter schmecken und dann in Scheiben, Streifen oder Spirelli schneiden.

Muss man Zucchini salzen?

Zucchini, Aubergine und Co.: Muss man sie vor der Zubereitung salzen? Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Für bestimmte Zubereitungsarten wie Frittieren, Braten oder Grillen, macht es durchaus Sinn, Zucchini (oder Auberginen) vorher zu salzen. Salz entzieht der Pflanze Wasser, so wird sie im Garprozess weniger wässrig und anstatt matschig knusprig und kross.

Was ist zu beachten, wenn man Zucchini salzt bzw. entwässert? Die Zucchini dafür in Scheiben oder Stücke schneiden, auf einem Küchentuch ausbreiten und mit Salz bestreuen. Nach ca. 10-15 Minuten die überschüssige Flüssigkeit an der Oberfläche mit einem Küchenpapier abtupfen und Zucchini normal zubereiten. Dasselbe gilt für die Zubereitung von Auberginen.

Zucchini schälen

Im Gegensatz zu den meisten Kürbis- und Gurken-Sorten, isst man Zucchini üblicherweise mit Schale. Genau wie Auberginen sollten Zucchini eigentlich nicht geschält werden, weil sich in der Schale wertvolle Vitamine und Nährstoffe befinden – und die sollten nicht im Mülleimer landen! In der Schale der Zucchini befinden sich z.B. viele Ballaststoffe und auch ein Großteil des Aromas. Auch im Sinne von Zero Waste wollen wir keinen unnötigen Abfall in der Küche produzieren und lassen die (sehr leckere und gesunde) Schale der Zucchini dran.

Zucchiniblüten zubereiten

Kennt ihr die wunderschönen, gelb-orangenen Blüten der Zucchinipflanze? Wenn nicht, wird es höchste Zeit, sie kennenzulernen: Die zarten Zucchiniblüten sind superlecker und geben euren Sommer-Rezepten frischen Wind. Die „Fiori di zucca“ (was wörtlich übersetzt eigentlich Kürbisblüten heißt – wieder eine Hommage an die Verwandtschaft mit Kürbis) werden in Italien vor allem frittiert oder gefüllt.

 Die Blüten gibt es im Frühling, bevor Zucchini ausreifen, zu kaufen. Sie sollten frisch und nicht welk aussehen und am besten so schnell wie möglich zubereitet werden, da Zucchiniblüten sehr empfindlich sind. Frittierte Zucchiniblüten werden durch einen flüssigen Backteig gezogen und im heißen Fett ausgebacken, gefüllte Zucchiniblüten werden traditionell mit Ricotta oder Mozzarella, Parmesan und evtl. Sardellen oder getrockneten Tomaten gefüllt und im Ofen überbacken. Nutzt die Gelegenheit, wenn ihr Zucchiniblüten im Garten habt, oder kauft sie, solange sie Saison haben!

Zucchini länger haltbar machen

Die empfindliche Zucchini hält sich maximal eine Woche im Kühlschrank, kann jedoch mit ein paar kleinen Tricks länger haltbar gemacht werden. Wie wär’s z.B. mit Zucchini einfrieren oder einlegen?

Zucchini einfrieren

Euer grüner Daumen hat dafür gesorgt, dass ihr mit einer reichen Zucchini-Ernte gesegnet seid? Wenn ihr nicht wochenlang Zucchinipuffer, Zoodles und gebratene Zucchini essen möchtet, könnt ihr das grüne Powergemüse einfrieren. Zucchini am besten roh einfrieren, so bleiben sie besonders knackig und frisch. Einfach waschen, in grobe Stücke schneiden und in einem Gefrierbeutel oder passendem Behälter einfrieren. So sind Zucchini mindestens ein halbes Jahr haltbar, ohne an Aroma zu verlieren. 

Im Tiefkühlfach konserviert, könnt ihr auch im Winter Zucchini aus regionalem Anbau genießen. Zucchini direkt gefroren für Suppen, Lasagne oder andere Rezepte verwenden und nicht vorher auftauen lassen, ansonsten werden sie wässrig. Alternativ könnt ihr auch bereits gekochte oder gebratene Zucchini einfrieren: Dafür einfach nach dem Kochen, Grillen und Co. abkühlen lassen und einfrieren.

Zucchini einlegen

Um Zucchini haltbar zu machen, könnt ihr sie nicht nur einfrieren, sondern auch einlegen. Italienische Nonnas machen das meist „sott’olio“ – in Öl eingelegt. In Öl eingelegte und in ein steriles Glas gefüllte Zucchini oder andere Gemüsesorten halten sich mehrere Monate und eignen sich besonders gut für Salate. Alternativ könnt ihr das Gemüse auch in Essig einlegen – gegrillt bzw. gebraten können sie so als Antipasti verwendet werden.

Wenn ihr euch vor Zucchini nicht mehr retten könnt oder den erfrischenden Geschmack auch im Winter genießen wollt, könnt ihr daraus auch ein Zucchini-Pesto zubereiten und es in luftdichte Gläser füllen. Mit etwas Olivenöl bedecken oder einfrieren und voilà – so könnt ihr den Geschmack des Sommers für eine Weile einfangen.