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Flammkuchen: Diese Herbstkollektion macht dich Feuer und Flamme

Ob als Fingerfood zur Party oder für euren perfekten Pärchenabend – mit Flammkuchen-Rezepten könnt ihr eigentlich nix falsch machen. Der Teigfladen ist so wandelbar wie ein Chamäleon. Es muss also nicht unbedingt immer nur der Klassiker mit Speck und Zwiebeln auf euren Tellern landen. Vielleicht habt ihr ja Bock auf eine asiatische Variante oder ich wolltet schon immer mal eine süßen Flammkuchen ausprobieren - we got u covered.
Sven
Sven, Redaktion

Woher kommt eigentlich der Flammkuchen?

Don’t call it Pizza! Klar, der klassische Flammkuchen erinnert optisch schon an eine Pizza Bianca aus Italien. Wenn ihr genauer hinschaut, gibt es doch ein paar ziemlich gravierende Unterschiede. Erst einmal kommt der Flammkuchen ursprünglich aus dem Elsass. Oft wird der Flammkuchen auch mit Lothringen, dem Saarland, der Pfalz oder Baden in Verbindung gebracht. Hier hat jede Region wiederum ihre eigenen Rezepte.

Die Basis für Flammkuchen-Rezepte ist traditionell ein Brotteig, der hauchdünn ausgerollt wird. Ursprünglich war der erste Flammkuchen überhaupt eine Art Probeversuch für den Brotlaib, um die passende Temperatur für den Ofen des Bäckers festzustellen. War der Ofen zu heiß, verbrannte der Flammkuchen und der Brottest scheiterte. Daher auch der Name: Flamm-Kuchen, also abgeflammter Kuchen.

Der feine Unterschied: Flammkuchen vs. Pizza?

Böse Zungen mögen wohl behaupten, dass Flammkuchen und Pizza zumindest optisch das Gleiche sind. Das stimmt aber nicht ganz. Natürlich ist das Prinzip Teig mit Belag schon ähnlich, aber die Unterschiede sind doch recht deutlich.

Allein in der Dicke des Teigs unterscheiden sich Flammkuchen und Pizza. Der Flammkuchen-Boden ist nämlich nur einen Bruchteil so dick wie der einer Pizza. Das liegt unter anderem daran, dass für den Pizzateig Hefe als Gärmittel eingesetzt wird. Der klassische Flammkuchen kommt in der Regel ohne Hefe aus. Dadurch bleibt er sehr dünn und wird knuspriger als ein Pizzateig.

Der Belag einer Pizza besteht traditionell aus Tomatensauce, Mozzarella und weiteren Komponenten. Beim Flammkuchen hingegen sollte der Belag nicht so üppig ausfallen, weil der Boden so dünn ist und er ansonsten durchweicht. Auf dem klassischen Flammkuchen-Belag findet ihr außerdem keinen Käse. Allerdings gibt es hier auch noch regionale Unterschiede. Der Straßburger Flammkuchen wird nämlich noch mit einem kräftigen Münsterkäse überbacken.

Auch wenn wir von einem leckeren Belag nicht genug bekommen können: Generell ist weniger Belag mehr auf dem Flammkuchen, damit er nicht durchweicht.

Der ideale Flammkuchenteig: mit oder ohne Hefe?

Bevor es aber überhaupt erst an den Belag geht, kümmern wir uns zunächst um den Flammkuchenteig. Klassischerweise handelt es sich dabei um eine Art Brotteig. Doch nicht jeder hat die Zeit, um einen Sauerteig mit Vorteig und allem drum und dran zu Hause zuzubereiten. Die Hefe kann den Sauerteig in Flammkuchen-Rezept ersetzen. Ohne Hefe geht es mit dem Teig sogar noch schneller. Deshalb haben wir zwei Grundrezepte für euch, wie ihr ganz easy, schnell und mit wenig Zutaten euren eigenen Flammkuchenteig vorbereitet.

Flammkuchenteig ohne Hefe

Super schnell: Flammkuchen ohne Hefe

Nur drei Zutaten sind für diesen Flammkuchenteig nötig. Dazu ist dieser Teig auch noch megaschnell vorbereitet. Unser Flammkuchenteig ohne Hefe kommt ohne lange Gehzeiten aus und macht ihn perfekt für den schnellen Flammkuchenhunger.

Flammkuchenteig mit Hefe

Flammkuchen mit Hefe

Etwas näher an der Pizza dran, ist dieser Flammkuchenteig mit Hefe. Sie sorgt nämlich dafür, dass der Boden am Ende etwas fluffiger und luftiger wird. Allerdings müsst ihr hierfür ein wenig mehr Zeit einplanen.

So wird euer Flammkuchen besonders knusprig

Für einen extra knusprigen Flammkuchen-Boden geht es vor allem um euren Ofen. Falls ihr einen Pizzastein habt, könnt ihr den zum Backen den Flammkuchens nutzen. Lasst den Stein gut im Ofen vorheizen. Euer Flammkuchenteig bekommt dann von unten die nötige Hitze, damit er richtig knusprig wird.

Habt ihr keinen Pizzastein, ist das kein Problem. Nutzt einfach euer Backblech. Schiebt es mit der gewölbten Seite nach oben in die mittlere Schiene eures Ofens. So bekommt ihr den Flammkuchen ganz einfach in den Ofen und wieder hinaus, ohne danach die ganze Küche putzen zu müssen. Lasst das Blech bei 250 Grad Ober-/Unterhitze gut vorheizen, bevor euer Flammkuchen darauf landet.  

Der Klassiker: Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln

Für diesen klassischen Flammkuchen verwenden wir zwar keinen Brotteig, dafür aber unseren schnellen Flammkuchenteig ohne Hefe. Drauf kommen Crème fraîche, Speck und Zwiebeln. In einer halben Stunde ist der Flammkuchen auf euren Tellern!

Herzhafte und deftige Flammkuchen

Beim Belegen eures Flammkuchens dürft ihr euch richtig austoben. Hier gibt es praktisch keine Grenzen. Falls ihr noch Inspiration sucht, haben wir unsere liebsten herzhaften Flammkuchen-Rezepte an dieser Stelle gesammelt.

Für süße Flammkuchen ist immer Platz

Flammkuchen zum Dessert?! Ja, das schmeckt uns schon ganz gut. Der Teig bleibt dabei vielleicht anders als erwartet sogar gleich. Die Süße kommt dabei von dem fruchtigen und saisonalen Flammkuchen-Belag. Besonders wenn es Richtung kalte Jahreszeit geht, kommen Apfel-Zimt-Flammkuchen besonders gut. Unsere liebsten süßen Flammkuchen-Rezepte findet ihr hier.

Kreative Flammkuchen-Ideen

Für die Experimentierfreudigen unter euch haben wir ein paar kreative Flammkuchen-Ideen in petto. Mit unseren feurigen Mini-Chorizo-Flammkuchen träumt ihr euch an die spanische Mittelmeerküste. Mit unserem Leftover-Gans-Flammkuchen verwertet ihr die Reste eures Weihnachtsmenüs. Außerdem zeigen wir euch mit unserem Cracker-Becher, was mit Flammkuchen noch so alles möglich ist. Frohes Ausprobieren!

Tipps für euer Flammkuchenerlebnis

Zu eurem perfekten Flammkuchenabend gehört nicht nur leckerer Boden mit Belag, sondern auch ein passender Drink zum Fladen.

Welches Getränk passt zu Flammkuchen?

Besonders beliebt zu klassischem Flammkuchen ist natürlich ein guter Weißwein. Dabei würden wir zu einem halbtrockenen Riesling greifen. Die Säure des Weins passt nämlich perfekt zum salzigen Flammkuchen. Ein kühles Blondes ist auch eine gute Ergänzung zu herzhaften Flammkuchen.

Der ultimative Tipp ist Federweißer für klassische Flammkuchen oder auch Zwiebelkuchen. Von Anfang September bis Ende Oktober findet ihr den neuen Wein im Supermarkt oder frisch den Winzern eures Vertrauens.

Flammkuchen essen: mit der Hand oder Besteck?

Wie ihr euren Flammkuchen genau esst, liegt natürlich in eurer Hand, im wahrsten Sinne des Wortes. Esst ihr euren Flammkuchen mit der Hand, spart ihr euch Besteck und später Arbeit beim Spülen, aber Achtung: Kleckergefahr. Auf Nummer Sicher geht ihr beim Essen mit Besteck, allerdings ist das kein Muss. Am Ende zählt doch nur, dass das Teil in eurem Mund landet.

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