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Grundrezept

Italienischer Nudelteig aus Hartweizengrieß

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Boombastisch!

"Boombastisch!"

Nudeln sind immer genial, aber frische Pasta ist definitiv tausendmal besser als getrocknete! Also schnappt euch den Hartweizengrieß und investiert ein wenig Extrazeit. Nudelteig selber machen ist ganz einfach und wird sich garantiert lohnen!

Till
Till, Foodstyling

30 Min

Zubereitung

4 Std

Wartezeit

4 Std

30 Min

Gesamtzeit

Zutaten

2 Portionen
100
g
Hartweizengrieß
200
g
Weizenmehl (Type 550)
Weizenmehl (Type 550), zum Ausrollen
3
Eier, Größe M
60
ml
Olivenöl
Salz
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Du brauchst:

Schüssel Frischhaltefolie Kühlschrank Nudelmaschine Nudelholz Messer Schneidebrett
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899 kcal
Energie
26 g
Eiweiß
40 g
Fett
108 g
Kohlenhydrate

Zubereitung

Italienischer Nudelteig

1 / 4

Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und zu einem homogenen Teig kneten. 


100 g Hartweizengrieß | 200 g Weizenmehl (Type 550) | 3 Eier, Größe M | 60 ml Olivenöl | Salz
Italienischer Nudelteig

2 / 4

Nudelteig in Frischhaltefolie einschlagen und ca. 4 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.


Frischhaltefolie | Kühlschrank
Italienischer Nudelteig

3 / 4

Mit einer Nudelmaschine oder einem Nudelholz den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen.


Weizenmehl (Type 550), zum Ausrollen
Nudelmaschine | Nudelholz
Italienischer Nudelteig

4 / 4

Mit Mehl bestäuben und aufrollen. In dünne Schnecken schneiden. Diese ausrollen und zu Nestern eindrehen.


Messer | Schneidebrett

Die Nudeln müssen nur ca. 3 Minuten in kochendem Salzwasser kochen – mega! Mehr Infos zu Pasta gefällig? Hier entlang: Pasta-Lexikon.

Till
Till, Foodstyling

Italienischen Nudelteig aus Hartweizengrieß selber machen

Nudelteig selber machen ist einfacher, als ihr denkt. Klassisch italienischer Nudelteig wird aus Hartweizengrieß hergestellt, das macht den Teig griffig und gibt der Pasta Biss (al dente). Für Nudelteig aus Hartweizengrieß braucht es nur vier bzw. fünf Zutaten: Hartweizengrieß (Semola), Mehl, Eier (für Nudelteig mit Ei), Olivenöl und Salz. Um Pastateig selber zu machen, einfach alle Zutaten verkneten, den Teig abgedeckt etwas im Kühlschrank ruhen lassen und dann zur gewünschten Pasta-Sorte weiterverarbeiten.

Nudelteig mit Ei selber machen

Um Nudelteig mit Ei selber zu machen, verwendet man laut italienischem Originalrezept ein Ei auf 100 Gramm trockene Zutaten (Hartweizengrieß und/oder Mehl).

Nudelteig mit Ei oder „Pasta all’Uovo“ wird vor allem in Norditalien zubereitet. Daraus entstehen typisch italienische Spezialitäten aus Eiernudelteig wie Lasagne, Ravioli, Tortellini oder Tagliatelle. Je nach Rezept wird das ganze Ei oder nur das Eigelb verwendet. Wir empfehlen: das ganze Ei verwenden, so gibt es keine Lebensmittelverschwendung und der Nudelteig wird perfekt glatt.

Nudelteig ohne Ei selber machen

Die meisten Pasta-Sorten werden aus Nudelteig ohne Ei hergestellt: z.B. Fusilli, Spaghetti oder Penne. Beim Nudelteig ohne Ei wird das Ei durch Wasser ersetzt, damit sich Hartweizengrieß, Olivenöl und Salz gut verbinden. Auch Nudelteig ohne Ei muss mindestens eine halbe Stunde ruhen, bevor er weiterverarbeitet werden kann. Da aber kein Ei im Teig ist, könnt ihr ihn bei Raumtemperatur liegen lassen. Praktischer Nebeneffekt: Nudelteig ohne Ei ist automatisch vegan.

Tipp: Für die Farbe könnt ihr eine Prise Kurkuma zum Teig geben – so wird er auch ohne Ei goldgelb.

Wie lange muss Nudelteig ruhen?

Vor dem Weiterverarbeiten sollte Nudelteig mindestens 30 Minuten ruhen, damit sich das Gluten (Klebereiweiß) im Hartweizengrieß oder Mehl mit dem Wasser verbinden kann. So wird der Teig geschmeidiger, elastischer und lässt sich besser ausrollen, schneiden und formen. Nudelteig kann auch gut vorbereitet werden und dann z.B. über Nacht im Kühlschrank ruhen. Vor allem bei Nudelteig mit Ei ist es jedoch wichtig, dass der Teig im Kühlschrank gelagert wird.

Wieviel Nudelteig pro Person?

Bei frischer Pasta rechnet man mit ca. 150–200 g Pastateig pro Person. Bei trockener, gekaufter Pasta wie z.B. Spaghetti sind eine Standardportion ca. 100–150 g.

Was kann man mit Nudelteig mit Hartweizengrieß machen?

Ihr habt die Portionen etwas großzügig berechnet und Nudelteig übrig? Kein Problem, aus übrigem Nudelteig lässt sich so einiges zaubern. Formt übrigen Nudelteig z.B. zu Tagliatelle, Lasagneplatten oder anderen frischen Nudelsorten und trocknet diese. Tagliatelle hängt ihr dafür am besten auf einen (sauberen) Wäscheständer, sobald sie trocken sind, könnt ihr sie ca. 3 Tage im Kühlschrank lagern. Lasagneplatten, kurze Nudelsorten oder Ravioli am besten auf einem gut bemehlten Geschirrtuch trocknen und ebenfalls im Kühlschrank lagern oder in Gefrierbeuteln einfrieren. 

Wie lange ist Nudelteig haltbar?

Frischer Nudelteig aus Hartweizengrieß ist im Kühlschrank ca. 3 Tage haltbar. Nudelteig ohne Ei hält sich bis zu einer Woche, trocknet aber mit der Zeit aus. Bereits geformte Nudeln sind ebenfalls ca. 3 Tage im Kühlschrank haltbar, wenn sie Ei enthalten. Getrocknete Pasta-Sorten ohne Ei halten sich wochenlang, wenn sie gut getrocknet und anschließend luftdicht und dunkel gelagert werden.

Nudelteig einfrieren

Frischen Nudelteig könnt ihr auch einfrieren. Dafür entweder die Teigkugel in einen Gefrierbeutel geben, einfrieren und bei Bedarf vor der Weiterverarbeitung ca. 12 Stunden im Kühlschrank auftauen lassen.

Fertig geformte Nudeln mit genügend Abstand zueinander erst in einer Gefrierbox anfrieren lassen und, sobald sie fest sind, in einen Gefrierbeutel geben. Vor der Zubereitung die Nudeln nicht aufgetauen, sondern direkt gefroren in kochendes Salzwasser geben – ansonsten werden sie schnell matschig.

Wie ihr Bandnudeln aus Nudelteig selber machen könnt, lest ihr in unserem Bandnudel-Rezept.

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