Grundrezept

Kirschlikör selber machen

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Boombastisch!

"Boombastisch!"

Heute im Gläschen: selbstgemachter Kirschlikör wie bei Oma! Wir zeigen euch, wie ihr aus sauren Kirschen süßen Schnaps macht – und das mit nur 4 Zutaten!

Till
Till, Foodstyling

30 Min

Zubereitung

0 Min

Wartezeit

30 Min

Gesamtzeit

Zutaten

1 Flasche
500
g
Sauerkirschen
200
g
Weißer Kandis
750
ml
1
Zimtstange
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Du brauchst:

2 Siebe, fein Passiertuch Kirschentkerner Hammer Gefäß, à 1,5 l Flasche, à 750 ml
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2.574 kcal
Energie
0 g
Eiweiß
0 g
Fett
205 g
Kohlenhydrate

Zubereitung

Kirschlikoer Stein Hammern

1 / 4

Kirschen waschen, trocken tupfen und Stiele und Steine entfernen. 5 Kirschsteine mit einem Hammer aufbrechen und Kerne auslösen.


500 g Sauerkirschen
Kirschentkerner | Hammer
Kirschlikoer Eingiessen

2 / 4

Kirschen mit Kernen, Zucker, Korn und Zimtstange in ein verschließbares Gefäß füllen, verrühren und verschließen. Kirschlikör kühl und dunkel lagern.


200 g Weißer Kandis | 750 ml Korn | 1 Zimtstange
Gefäß, à 1,5 l
Kirschlikoer Abfuellen

3 / 4

Likör in der 1. Woche täglich umrühren und schütteln. Anschließend mindestens 3 weitere Wochen ruhen lassen. Likör erst durch ein Sieb und anschließend durch ein Passiertuch filtern.


Sieb, fein | Passiertuch
Kirschlikoer Flasche

4 / 4

Eine Flasche sterilisieren, Likör abfüllen und verschließen. Kirschlikör kühl und dunkel lagern.


Flasche, à 750 ml

Ihr habt doch noch etwas Durst? Dann macht euch doch mal an selbstgemachten Marillenlikör. Anstoßen erlaubt!


Lieber alkoholfrei? Wir zeigen euch, wie ihr leckeren Sirup für Limonaden selber machen könnt.

Till
Till, Foodstyling

Was ist Kirschlikör?

Der beliebte rote Fruchtlikör war zu Jugendzeiten unserer Großeltern das In-Getränk schlechthin! Darum ist er heute auch immer noch als Omas Kirschlikör bekannt. Aber der geschmackvolle Kirschlikör ist alles andere als altbacken. Denn zum Anstoßen bei Feierlichkeiten eignet er sich auch heute noch hervorragend – besonders in der Weihnachtszeit. Denn wenn die Kirschen im Spätsommer geerntet und anschließend zu Likör verarbeitet werden, ist das Timing für die Adventszeit perfekt.  

Wie macht man Kirschlikör?

Ganz egal ob glossy Karaoke-Bar oder bei Omas Kaffeeklatsch, für den Kirschlikör braucht ihr alle die gleichen Zutaten. Welche auf keinen Fall fehlen dürfen? Read on!

Die Kirschen im Kirschlikör

Papier her, Stift auch! Denn auf den Einkaufszettel gehören Kirschen. Und zwar Sauerkirschen, bspw. Glaskirschen, Süßweichseln oder Schattenmorellen. Am besten schmecken sie natürlich selbstgepflückt aus dem Garten, wenn sie im Juli und August reif an den an den Bäumen und Sträuchern hängen. Das saftige Fruchtfleisch der dunkelroten Kirschen ist trotz hohem Zuckergehalt säuerlich im Geschmack und der beste Kandidat für selbstgemachten Kirschlikör und übrigens auch für alle anderen Rezepte, in denen Kirschen weiterverarbeitet werden: also Backen, Kochen und Einmachen. Die Süßkirsche wird hingegen aufgrund ihres süßlichen Aromas hauptsächlich roh und pur verzehrt. Theoretisch könnte man auch aus der Süßkirsche Kirschlikör machen, der dann aber sehr süß werden würde und nicht mehr den charakteristischen, säuerlichen Kirschgeschmack hätte.

Der Alkohol im Kirschlikör

Es folgt der nötige Schnaps für den großen Auftritt: Wir empfehlen für das Ansetzen von Kirschlikör einen klaren Alkohol, z.B. Wodka oder Korn.

Kein Kirschlikör ohne…

Eine Zutat, die neben Kirschen und Alkohol auf der Zutatenliste auch nicht fehlen darf? Klar, Zucker! In den klassischen Kirschlikör kommt einfach weißer Kandis oder handelsüblicher Haushaltszucker. Ihr könnt aber auch bspw. braunen Zucker nehmen, wenn ihr ihn lieber mögt. Allerdings verändert er die Farbe vom Likör dementsprechend ein bisschen. Außerdem könnt ihr euren Kirschlikör mit unterschiedlichen Aromen verfeinern. Dafür eignen sich frische Kräuter wie Rosmarin und Thymian. 
Auch lecker: Kirschlikör mit Zimt oder Kardamom.

Wie lange muss Kirschlikör ziehen?

Der Kirschlikör ist fertig aufgesetzt und ihr könnt es kaum erwarten, an einem ersten Glas selbstgemachten Likör zu nippen? Verständlich – allerdings ist nun ein wenig Geduld gefordert. Denn der Kirschlikör, mit all seinen Zutaten, muss etwa 4 Wochen lang ziehen, bevor ihr ihn genießen könnt. Während der ersten Woche solltet ihr den Likör täglich einmal durchrühren, danach 3 weitere Wochen ruhen und ziehen lassen. Abschließend muss er noch durch ein Sieb und ein Passiertuch gefüllt werden, ehe er endlich eure Lippen benetzen darf.

Was macht man mit den Kirschen nach dem Ziehen?

Wegschmeißen wäre ja zu schade: vor allem, weil man noch so leckere Dinge damit machen kann! Die Kirschen aus dem Likör-Ansatz könnt ihr bspw. mit dem Likör zusammen in einer sommerlichen Bowle servieren. Oder ihr verwertet sie in Kuchen, Muffins oder Crumble wie eingelegte Kirschen weiter. Auch als Topping auf Eis oder Waffeln eignen sich die beschwipsten Kirschen hervorragend.

Wie lange ist Kirschlikör haltbar?

Im Schnaps liegt der Unterschied! Denn der hohe Alkoholgehalt sorgt dafür, dass ein kühl gelagerter Kirschschnaps meist mehrere Monate haltbar ist. Dabei ist wichtig, dass der Likör in sterile Flaschen gefüllt und fest verschlossen wird. Dann steht euch und einem feuchtfröhlichen Jahr mit Kirschlikör nichts mehr im Wege! So hält sich der Kirschlikör etwa 3 Monate lang.

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