Grundrezept

Baiser selber machen

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Boombastisch!

"Boombastisch!"

Heute landet unser liebstes Schaumgebäck auf dem Tisch – und zwar selbst gemacht! Wir zeigen euch step by step, wie ihr einfach Baiser selber machen könnt.

Hanno
Hanno, Foodstyling

15 Min

Zubereitung

2 Std

Wartezeit

2 Std

15 Min

Gesamtzeit

Zutaten

2 Portionen
4
Eier, Größe M
1
Prise
Salz
1
Zitrone
200
g
Zucker
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Du brauchst:

Backofen Schüssel Schneidebrett Messer Saftpresse Handrührgerät, Schneebesen Spritzbeutel, mit Tülle Backblech Backpapier
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Zubereitung

1 / 5

Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 100° C). Eier trennen und die Eiklar zusammen mit einer Prise Salz in eine Schüssel geben.


4 Eier, Größe M | 1 Prise Salz
Backofen | Schüssel

2 / 5

Zitrone heiß waschen, abtrocknen, halbieren und auspressen. Ca. 1 TL Zitronensaft mit in die Schüssel geben.


1 Zitrone
Schneidebrett | Messer | Saftpresse

3 / 5

200 g Zucker in die Masse geben und alles gut miteinander vermengen und mit den Schneebesen eines Handrührgerätes zu einer Baisermasse schlagen.


200 g Zucker
Handrührgerät, Schneebesen

4 / 5

Baisermasse in einen Spritzbeutel füllen und auf einem mit Backpapier belegtem Backblech kleine Baiser-Häufchen anrichten.


Spritzbeutel, mit Tülle | Backblech | Backpapier

5 / 5

Baiser für etwa 2 Stunden im vorgeheizten Backofen trocknen lassen. Anschließend vor dem Verzehr bei Zimmertemperatur auskühlen lassen


Aus der Baisermasse könnt ihr mithilfe von Puderzucker auch Royal Icing herstellen. Perfekt zum Dekorieren von Weihanchtsplätzchen!

Hanno
Hanno, Foodstyling

Baiser – was ist das?

Baiser ist ein aus Eischnee bestehendes Schaumgebäck, das auch als „Spanischer Wind“ oder „Meringue“ bekannt ist. Baiser wird in Form von Klecksen als Deko auf Desserts, Kuchen, Torten oder pur verzehrt. Baiser schmeckt süß, da Kristallzucker – neben dem Eiklar – Hauptbestandteil des Schaumgebäcks ist. Die Konsistenz von Baiser ist im Idealfall knusprig-knackig. Torten können auch ganze Baiserhauben zieren. Das Wort „Baiser“ stammt übrigens aus dem Französischen und bedeutet „Kuss“.

Wieso wird Baiser nicht fest?

Baiser muss beim Reinbeißen krachen! Ärgerlich also, wenn euer selbst gemachtes Baiser beim ersten Bissen eher an die Konsistenz von Marshmallows erinnert. Der naheliegendste Grund für labbriges Baiser ist, dass ihr die Eiweißmasse zuvor nicht steif genug geschlagen habt. Ihr solltet die Masse so lange schlagen, bis sie beim Umstürzen der Schüssel fest und absolut unbeweglich ist.

Außerdem ist die Zusammensetzung bzw. das richtige Zucker-Ei-Verhältnis für das Gelingen von Baiser essenziell. Pro Eiweiß 50 Gramm Zucker lautet die Zauberformel für richtig crunchy Baiser.

Wie Baiser aufbewahren?

Damit euer selbst gemachtes Baiser möglichst lange knusprig bleibt, solltet ihr es luftdicht verschlossen an einem dunklen Ort lagern (z. B. in einer Dose). Der Kühlschrank eignet sich für die Lagerung hingegen nicht. An der offenen Luft gelagert wird Baiser bereits nach kurzer Zeit durch die Luftfeuchtigkeit weich, labbrig und gummiartig. Bei trockener, idealer Lagerung hält sich Baiser mehrere Wochen lang. Sollte das selbst gemacht Baiser allerdings Bestandteil von einer Torte oder einem Dessert sein, verkürzt sich die Haltbarkeit auf etwa 3 Tage bei der Lagerung im Kühlschrank.

Was ist eine Baiserhaube?

Baiser schmeckt nicht nur in Form von Klecksen, sondern auch als sogenannte Baiserhaube auf Torten. Dafür wird die Masse wie auch für die Kleckse zunächst vorbereitet und anschließend auf dem fertig gebackenen Kuchen verteilt. Die Haube wird anschließend mit einem Küchengasbrenner abgeflämmt. Alternativ kann der mit Baisermasse bestrichene Kuchen auch bei starker Oberhitze für kurze Zeit im Backofen abgeflämmt werden. Die Baiserhaube ist im Gegensatz zu den Klecksen weich und nicht fest und wird durch das Flämmen leicht gebräunt und schmeckt karamellisiert.

Tipp: Wenn euch Flambiertes schmeckt, solltet ihr auch unsere Crème brûlée probieren!

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