Tipps & Tricks

Eier kochen – Tutorial mit Video

Ihr wolltet immer schon mal lernen, das perfekte wachsweiche Frühstücksei zu machen? Dann seid ihr hier richtig! Wir zeigen euch im Video-Tutorial, wie ihr Eier richtig kocht und klären die wichtigsten Facts zu Garzeit, Frischetest und Co.
Annalena
Annalena, Redaktion

Wie kocht man Eier richtig?

Eier sind ein gesundes, proteinreiches Allroundtalent in der Küche. Um sie perfekt zu garen, solltet ihr jedoch ein paar Kleinigkeiten beachten. Fürs richtige Eier kochen ist v. a. die Dauer wichtig, je nachdem, welche Konsistenz euer Ei haben soll – ob es ein wachsweiches Frühstücksei oder ein hart gekochtes Ei für z. B. Eiersalat sein soll.

Wie kocht man Eier im Topf?

Wasser aufkochen und Eier vorsichtig mit einem Esslöffel ins kochende Wasser geben. Je nach gewünschtem Gargrad zwischen 4 und 10 Minuten vorsichtig auf mittlerer Hitze kochen und in kaltem Wasser abschrecken.

Sollte man Eier nach dem Kochen abschrecken?

Bei weich gekochten bzw. wachsweich gekochten Eiern solltet ihr den Garprozess stoppen, indem ihr sie abschreckt. Dafür direkt nach dem Kochen in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben. So bleibt der Gargrad der Eier genauso, wie ihr ihn möchtet und sie garen nicht durch die heiße Schale weiter.

Warum platzen Eier beim Kochen?

Wenn Eier beim Kochen platzen, liegt das am Temperaturunterschied zwischen dem kühlschrankkalten Ei und dem Wasser. Deshalb solltet ihr die Eier am besten immer mit kaltem Wasser in einen Topf geben, so erwärmen sie sich langsam zusammen mit dem Wasser. Die Kochzeit startet dann, sobald das Wasser kocht. 

Alternativ könnt ihr ein Mini-Loch in die Schale stechen und sie dann vorsichtig in den Topf legen – so kann evtl. Luft entweichen und das Ei platzt nicht.

Wie lange Eier kochen?

Je nach gewünschtem Gargrad solltet ihr Eier zwischen 4 und 10 Minuten kochen. Richtwerte fürs Eier kochen sind: 

  • 4 Minuten für weich gekochte Eier (festes Eiweiß, flüssiges Eigelb)

  • 7 Minuten für wachsweiche Eier (festes Eiweiß, festes, aber noch cremiges Eigelb)

  • 10 Minuten für hart gekochte Eier (festes Eiweiß und Eigelb)

Die Zeiten gelten für Eier der Größe M. Bei Eiern der Größe S verkürzt sich die Kochzeit um ca. 30 Sekunden, bei L verlängert sie sich um ca. 30 Sekunden.

Wie lange Eier hart kochen?

Für hart gekochte Eier solltet ihr Eier ca. 10 Minuten im Topf kochen. In dem Fall müsst ihr sie auch nicht abschrecken, weil das Eigelb nicht flüssig bzw. weich bleiben soll.

Wie lange Eier weich kochen?

Bei weich gekochten Eiern unterscheidet man zwischen wachsweich und weich. Wachsweiche Eier werden ca. 7 Minuten gekocht, sodass das Eigelb noch leicht weich und cremig, aber nicht mehr flüssig ist. Bei weich gekochten Eiern ist das Eigelb noch flüssig, sie werden nur ca. 4 Minuten gekocht.

Eier müssen in der Höhe länger kochen

In der Höhe kocht Wasser früher, was mit dem geringeren Luftdruck zusammenhängt. Der beeinflusst den Siedepunkt des Wassers, der dann nicht mehr bei 100 °C liegt, sondern je 300 Höhenmeter ca. 1 Grad darunter. Deshalb kocht Wasser bei 900 Höhenmetern z. B. schon bei ca. 97 °C, nicht bei 100 °C.

Deshalb müssen Eier in der Höhe länger kochen, denn wenn ein wachsweiches Ei bei normalen Konditionen ca. 7 Minuten braucht, braucht es bei weniger als 100 °C länger. Pro 500 m brauchen Eier ca. 30 Sekunden länger.

Wie lange Eier kochen zum Färben für Ostern?

Für bunte Ostereier braucht es vor allem eins: hart gekochte Eier. Zum Färben solltet ihr Eier hart kochen, so sind sie besonders stabil und länger haltbar. Hart gekochte Eier halten sich ungekühlt ca. 1–2 Wochen, gekühlt sogar bis zu 4 Wochen.

Wie erkennt man, ob Eier noch gut sind?

Die gängigste Methode, um zu kontrollieren, ob Eier noch gut sind, ist der sog. „Wassertest“. Dabei wird das rohe Ei in ein Glas oder eine Schüssel mit kaltem Wasser gelegt. Wenn es sinkt, ist es noch gut, wenn es an der Oberfläche schwimmt, ist es nicht mehr gut und sollte besser entsorgt werden. 

Funfact: Das liegt daran, dass sich mit der Zeit Luft im Ei bildet. Die Schale wird nämlich dünner, Feuchtigkeit entweicht und Luft gelangt ins Ei. Daher schwimmt es an der Wasseroberfläche, wenn es nicht mehr gut ist.

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