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Thailand

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Auf den Spuren der Street-Food-Küche

Garküchen, Traumstrände, Wellness-Oasen, lächelnde Buddhas und pulsierendes Leben in der Großstadt: Thailand gilt als das ideale Reiseziel! Wir machen uns in der Nebensaison auf den Weg nach Südostasien und gehen auf Tuchfühlung mit der heimischen Street-Food-Küche. Ein Fest für Freunde des hervorragenden Essens!


Mit Thai Airways geht es für uns direkt nach Bangkok. Mit dem ersten Schritt in den Flieger betreten wir eine andere Welt.

Obwohl wir erst in 10 Stunden auf thailändischem Boden landen, versetzen uns die farbenfroh gekleideten Flugbegleiter schon in Thailand-Stimmung. Mit einem freundlichen „Sawasdee Khrap “ oder „Sawasdee Kha“, was „Guten Tag“ auf Thailändisch heißt, kombiniert mit der überaus respektvollen Geste von vor der Brust zusammengelegten Händen, werden wir an Bord begrüßt und sind jetzt schon vollends entzückt von der thailändischen Gastfreundschaft. 

Nach einem entspannenden Begrüßungsdrink gibt es auch schon einen ersten Eindruck von der thailändischen Küche. Feuriges Thai-Curry oder Nudelsuppe stehen auf dem Menüplan und machen uns heiß auf die bevorstehende Geschmacksreise. Die Auswahl von bunten Süßigkeiten aus Mungbohnen lässt uns in süße Träume gleiten und so starten wir ganz entspannt in Richtung Thailand.

Unser Flieger landet pünktlich um 07:00 Uhr Ortszeit in Bangkok. Am Ausgang werden wir schon von unserer herzlichen thailändischen Reisebegleiterin Nam erwartet. Der erste Schritt aus dem klimatisierten Flughafen kommt einem Gang in die Sauna gleich. Es ist heiß, feucht und ziemlich laut, was den Vergleich zur Sauna schnell wieder hinken lässt.

Die an den Fenstern vorbeiziehende Metropole verschlägt erstmal jedem Neuankömmling die Sprache. Betonbrücken mit massivem Verkehrsaufkommen, unglaublich viele motorisierte Zweiräder, modernste Hochhäuser, goldene Tempeldächer und einfachste Hauskonstruktionen so nah beieinander, beschäftigen unsere Augen die ganze Fahrt über.

Bangkok – die Stadt in der sich alles ums Essen dreht. Wir stürzen uns natürlich sofort ins Getümmel und landen auf dem Food-Markt in Bang Kho Laem. Hier bekommen wir genau das, wonach wir gesucht haben! Kulinarische Neuheiten am laufenden Band. Die Märkte Thailands überraschen, faszinieren und haben für jeden Geschmack etwas im Angebot. An jeder Ecke wird gegessen, Essen zubereitet, über Essen gesprochen oder bei einem Nickerchen verdaut. Es wird frittiert, gekocht, gebraten, blanchiert wohin das Auge reicht.

Wir wissen gar nicht, was wir als erstes probieren sollen und bestellen uns einfach eine bunte Auswahl an thailändischen Spezialitäten. Fisch-Suppe, gebratener Reis, Currys und Nudeln wandern so in unsere hungrigen Mägen. Authentische Thaiküche mit viel Chili ist hier das Motto! Die Kombination von Fischsauce, Limettensaft, Chili und frischem Thaibasilikum macht uns glücklich und vor allem Appetit auf mehr!

Die Durian-Frucht liegt gerade voll im Trend. Die Frucht hat im Mai ihren perfekten Reifegrad und das macht sie für viele Thailänder gerade jetzt zu einem absoluten Renner. Aufgrund ihres intensiven Aromas wird sie auch als „Stinkfrucht“ bezeichnet. Wir müssen zugeben, dass beim ersten Atemzug das unschöne Wort „Stinkfrucht“ nicht ganz abwegig erscheint, allerdings überzeugen der Geschmack und die cremige Konsistenz – wenn auch nicht alle Anwesenden. Entweder man hasst sie, oder man liebt sie. So ist das halt im Leben! Die meinen das echt ernst hier mit der Stinkfrucht, denn vor unserem Hotel steht ein riesig großes Schild mit „No Durian“.

Der krönende Abschluss ist das wohl bekannteste Dessert Thailands: Mango & Sticky Rice! Wer kann schon „Nein“ sagen, wenn Klebreis, mit süßer Kokosmilch und auf den Punkt gereiften Mangos auf den Tisch kommt. Da kann man noch so satt sein…

Thailand

Sticky Rice mit Mango

35 min
Leicht
€€€€€

Außerdem haben wir heute noch einen Abstecher zum Catering von Thai Airways gemacht, denn wir wollten herausfinden, wo eigentlich das Essen im Flugzeug herkommt. Also hat sich Olaf auf den Weg zu einem der größten und besten Catering-Unterehmen der Welt gemacht. Hier gehen täglich 80.000 Essen raus. Frisch gekocht und echt lecker...schaut selber.

Tom Yam Gung – Garnelensüppchen extra spicy

35 min
Mittel
€€€€€

Heute geht’s hoch hinaus! Und zwar in den 52. Stock des State Towers, in dem sich das Lebua Hotel befindet. Im Restaurant Breeze treffen wir den jungen, talentierten Chefkoch Sam Pang, der der thailändischen Küche (s)eine ganz persönliche Note gibt.

Wir fahren mit Sam zu seinem Lieblings-Markt Or Tor Kor in Chatuchak. Der Markt bietet bestes und frischestes Seafood. Hannes ist total überwältigt von dem riesigen Angebot und stellt fest, dass er fast die Hälfte der angebotenen Fische noch nie gesehen, geschweige denn zubereitet hat.
„Hier bekommen wir alles, was wir brauchen“. Wie praktisch! Hier gibt es tatsächlich alles: Blaue Schwimmkrabben, riesige Langusten, Garnelen, gekocht, gebraten oder lebendig. Hannes ist so neugierig und glücklich darüber, dass Sam ihm alles ganz in Ruhe erklärt.

In unserer Einkaufstüte landet ein frischer Hummer, ein silver Pomfret (Seebrasse), regionales Gemüse wie Pak Choi und natürlich frische Kräuter. Was uns auffällt: In Thailand gibt es kaum Supermärkte. Wozu auch, bei der Anzahl von Open-Air-Märkten?

Mit dem Tuk Tuk fahren wir durch die tobenden Straßen des Viertels Bang Rak zurück zum Lebua Hotel. Das Luxushotel steht für Fine Dining und exquisite Rooftop-Bars. Die Einkaufstüten noch nicht ganz ausgepackt, werden wir mit Matcha-Green-Tea-Törtchen und weiteren Köstlichkeiten begrüßt. Danach geht es direkt in Sams Heiligtum: Die Küche! 

Wieder ist Hannes einfach nur erstaunt über die vielen flinken Helfer, die akribisch genauen Schnitte, mit denen Sam den Fisch filetiert, den Pak Choi schneidet und Teller anrichtet. Hingabe, Talent und absolute Disziplin machen aus Sam nicht nur einen wahnsinnig guten und kreativen Koch, sondern einen echten Künstler am Herd. Ohne Worte!

Nach so viel exquisitem Genuss und Luxus haben wir am Abend richtig Bock auf echtes Streetfood. Wer hat nicht die Bilder mit Thais im Kopf, die aus Garküchen frisch gekochte, einfache und sauleckere Gerichte auf die Teller zaubern? In einer unscheinbaren Nebenstraße entdecken wir ein ganz kleines vielversprechendes Restaurant. Eine alte Frau betreibt den Laden zusammen mit ihrer Familie. Sie empfängt uns herzlich und verpflegt uns erstmal mit großen Flaschen Chang Bier. Uns ist nicht nur heiß, sondern wir sehen auch so aus! Das Bier geht gut runter und wir bestellen Pad Thai, grünes und gelbes Curry, Wasserspinat und weiteres frisches Gemüse. Alles ist simpel auf einem Wok zubereitet, saufrisch, lecker und einfach richtig authentisch ohne großartige Versuche dem europäischen Gaumen näher zu kommen. Genau das haben wir gesucht! Der Abend wird lang, das Bier schmeckt zu gut, wir fühlen uns angekommen und gehen glücklich ins Bett.

Heute erkunden wir den Stadtteil Nang Loeng. Hier treffen sich zur Mittagszeit Thais aus der ganzen Stadt, denn hier gibt es die besten Garküchen.

Eines der wohl bekanntesten Thai-Gerichte ist das Pad Thai. Es besteht hauptsächlich aus Reisbandnudeln, Eiern, Tofu und wahlweise Fleisch oder Meeresfrüchten. Hannes und Olaf dürfen heute nicht nur eines der besten Pad Thais der Reise essen, sondern dürfen sogar selbst ran an den Herd.

Die reizende Mi Au, Garküchen-Besitzerin und Köchin in einer Person, lässt die beiden tatsächlich ihr eigenes Pad Thai kochen. Das sind wahre FOODBOOM-Momente.

Als wäre es noch nicht heiß genug, stellt Hannes sich sofort an den Wok und Olaf assistiert ihm am Schneidebrett. Was kommt zuerst, von welcher Zutat wieviel und wo sind eigentlich die Nudeln? Die beiden besprechen sich, legen los und haben nach ca. 10 Minuten ihre Version des thailändischen Streetfood-Klassikers authentisch auf einem Bananenblatt angerichtet. Mi Au darf natürlich als erste probieren und sie scheint überrascht zu sein. Sie freut sich, lacht und es scheint ihr tatsächlich zu schmecken. Hannes und Olaf fällt ein Stein vom Herzen und Olaf bringt den Teller kurzerhand noch einer Gruppe Männern vom Nachbartisch. „Pad Thai à la FOODBOOM“ – der Teller wird verputzt, die Männer freuen sich und alle sind glücklich! Daran kann der plötzlich eintreffende Platzregen auch nichts mehr ändern. Mache Dinge können so einfach sein. Wer selber Pad Thai nachkochen möchte, für den haben wir hier das Rezept! Glücklich und zufrieden verabschieden wir uns von Mi Au und schlendern weiter durch die alten Gassen von Nang Loeng.

Thailand

Pad Thai mit Tofu und Garnelen

30 min
Leicht
€€€€

In den Gassen von Nang Loeng gibt es wieder spannende Kulinarik, wohin das Auge reicht. Wir lernen ein unglaublich charmantes, älteres Ehepaar kennen, das ihr ganzes Leben schon einen kleinen Eistee-Stand betreibt. Die beiden laden uns direkt auf eine Auswahl ihrer Kaffee- und Teekreationen ein, die sie mit viel Sorgfalt und Genauigkeit in einem kleinen Straßenwagen zubereiten. Während wir aus unseren mit Tee oder Kaffee gefüllten Tüten trinken, präsentieren sie uns stolz ihre Auswahl an Kassetten, die den kompletten oberen Teil des Wagens füllen. Wenn die beiden mit ihrem Wagen um die Straßen ziehen, darf Musik natürlich nicht fehlen!

Eine Gruppe älterer Männer sitzt vergnügt an ihrem Stand. Es sieht so aus, als würden sie hier jeden Tag sitzen und Karten spielen oder sich einfach nur über das Leben freuen. Es braucht eben nicht viel zum Glücklichsein. Ein sehr erfrischender Anblick! Wir schlendern die Gasse entlang und treffen auf eine 80-jährige Frau, die uns fröhlich mit einem breiten Lächeln in ihr Haus einlädt. Sie führt uns durch ihre Küche, zeigt uns Fotos aus ihrer Jugend und erzählt uns, dass ihre große Leidenschaft das Herstellen von verschiedenen süßen thailändischen Delikatessen ist.

Wer Bangkok von oben erleben möchte, den zieht es in eine der zahlreichen Rooftop-Bars. Deswegen testen wir heute Abend die Attitude Bar im Avani Riverside Hotel.

Tag 4

Wem Bangkok noch nicht wuselig genug ist – Chinatown ist noch lebendiger und noch bunter!

Neben den vielen Garküchen mit chinesischen Spezialitäten findet man hier an jeder Ecke Stände mit Klamotten, Schuhen, Stoffen, Schmuck, Gewürze und natürlich auch allerlei Klimbim.

Die Hauptstraßen und Seitengassen sind für Neuankömmlinge ziemlich unübersichtlich. Plötzlich steht man zum Beispiel in einer Straße, in der es nur noch Altmetall gibt, dann plötzlich befindet man sich in der Gasse der Autoschrauber und während man noch fasziniert von all dem bunten Treiben durchs Geschehen schlendert, hat man sich verlaufen.

Zum Glück sind wir nicht alleine unterwegs, sondern haben uns vorab professionelle Unterstützung organisiert. Achi, eine der beiden Gründerinnen von Hivesters, bietet Führungen durch fast alle Stadtteile Bangkoks an. Ihr Anspruch ist, die Menschen aus den jeweiligen Stadtteilen zu unterstützen und den Touristen einen echten Einblick ins Leben der „Locals“ auf Augenhöhe zu geben. Sie kennt sich natürlich bestens aus, ist super vernetzt, liebt Durian in jeglicher Form und Essen sowieso. Wen kann man sich also besseres an seiner Seite wünschen. Sie führt uns in das vielen unbekannte Chinatown abseits der Yaowarat Road – Talad Noi. Talad Noi heißt übersetzt „Kleiner Markt“. Hier führt uns Achi zu einer thailändisch-chinesischen Familie, die aus hochwertigen Stoffen Kissen per Hand näht.

Star des Tages ist heute die Oma der Familie, die uns in das Familienrezept für chinesische Frühlingsrollen einweiht. Wir gesellen uns zu ihr in die große Küche und tauchen ab in eine andere Welt. Das Haus ist mehrere hundert Jahre alt und erinnert an ein Museum. Wir stoßen auf richtige Fundstücke, wie zum Beispiel einen der ersten Fernseher der jemals gebaut wurde. Die Handgriffe in der Küche erinnern uns alle an die eigene Oma, denn Oma-Kniffe scheinen weltweit die gleichen zu sein. Routiniert werden die Zutaten geschnitten, im Wok gegart, blanchiert und mit größter Genauigkeit in Teigrollen eingeschlagen. Der Wok läuft hier übrigens mit Holzkohle und so steht eigentlich immer jemand neben dem Feuer und fächert Luft zu, damit der Wok auch die erforderliche Hitze entwickelt. Die Frühlingsrollen müssen ja schön heiß frittiert werden, um dann knusprig an die Familie verteilt zu werden. Wenn Oma ruft, kommen alle an den Tisch und genießen zusammen die Mittagspause.

Asiatisch

Frühlingsrollen mit Huhn

40 min
Mittel
€€€€€

Nach der kleinen Koch-Exkursion schlendern wir noch etwas durch die Gassen, kaufen uns Messer, Fleischerhaken, Schüsselchen und Tellerchen und weil es so heiß ist, beschließen wir alle zusammen eine kleine Entspannungspause einzulegen. Und was haben wir mittlerweile gelernt? Wo kann man sich am besten vom Stress des Alltags erholen? Na klar: „Rooftop-Bar!“.

Wer Chinatown im Tageslicht kennt, der wird es bei Nacht nicht wiedererkennen. Denn nachts verwandeln sich die einzelnen Garküchen und Straßenrestaurants in einen einzigen, riesigen, und dennoch atmosphärischen Food Markt. Straßenrestaurants und Essensstände, wohin das Auge reicht. Angeboten werden vor allem Delikatessen aus China aber auch gutes und ausgefallenes Thai Food. Wer also auf eine kulinarische Exkursion gehen möchte, kommt bei einem nächtlichen Besuch auf dem Chinatown-Night-Market nicht vorbei.

Hier scheint sich alles ums Essen zu drehen. Die Leute stehen Schlange für die besten Nudelsuppen, Wok-Gerichte, oder frische Seafood-Platten. Es gibt für alle Gaumenfreuden einen geeigneten Snack. Für Abenteuerlustige gibt es frittierte Insekten, Meeresfrüchte-Freunde finden ganze Straßenzüge mit frischen Muscheln, Hummern und Fischen. Dagegen sehen unsere deutschen Street-Food-Versuche relativ blass aus. Authentischer kann man Streetfood nicht erleben. Unsere Nasen wissen überhaupt nicht mehr in welche der Seitengassen sie uns führen sollen. Kulinarische Reizüberflutung, doch wir können uns am Ende für einen Seafood-Grill entscheiden. Wahnsinnig frische und tolle Produkte aus dem nahen Meer, mit simplen Handgriffen auf dem Grill zubereitet. Bitte nachmachen!

Ein Muss für jeden Bangkok-Trip ist der Besuch eines schwimmenden Marktes. Kanäle (Khlongs) und Flüsse waren früher die Hauptverkehrsstraßen und boten den Bauern die Möglichkeit, ihre Waren auf schwimmenden Märkten anzubieten. Das merkt man noch heute, denn es gibt noch mehr als 50 schwimmende Märkte rund um die Stadt.

Wir steuern heute den Markt Khlong Lat Mayom im Nordwesten der Stadt an. Dort angekommen, steigen wir direkt in 100 Jahre alte, kleine Ruderboote, in denen wir zum Markt gefahren werden. Wir fühlen uns weit weg von Bangkok, so plötzlich umgeben von Natur, haben Vogelzwitschern und plätscherndes Wasser im Ohr. Auf den Kanälen sehen wir kleine Holzhäuser auf Stelzen, in denen die Menschen direkt am Fluss leben.

Angekommen am Markt werden wir direkt von einer charmanten Thai-Dame mit Pad Thai, (was sonst?) direkt vom Boot bekocht. Sie reicht uns das Essen direkt ins Boot und schenkt uns dazu noch eine große Bananenstaude. Gestärkt steigen wir aus den Booten aus und stürzen uns auf den Markt an Land. Neben dem Angebot auf den Booten gibt es einen großen Markt, auf dem es wieder nur so wimmelt und wir uns direkt auf Bangkoks Straßen zurückversetzt fühlen. Auf der anderen Seite des Kanals befinden sich alte charmante Holzläden, die Souvenirs, Textilien, Kunsthandwerk und teils außergewöhnliche Fundstücke anbieten. Wir finden wieder viel neue kulinarische Inspiration und machen uns auf den Rückweg.

Zurück in der Innstadt Bangkoks machen wir uns auf den Weg nach Bang Rak - den Ort der Liebe. Dieser ganz besondere Ort ist natürlich nicht nur für Liebe bekannt, sondern auch für gutes und sehr abwechslungsreiches Essen.

Den heutigen Tag verbringen wir etwas entspannter. Es gibt einiges zu planen und es gilt Energie für den zweiten Abschnitt unserer Reise zu tanken. Also planschen wir im Hotelpool, bestellen Piña Coladas und besprechen unseren Trip in Richtung Norden Thailands.

Heute Abend sind wir in der berühmten Sky Bar vom exquisiten Lebua Hotel eingeladen. Hannes durfte bereits im Restaurant Breeze kochen.

Wir reisen früh morgens in die zweitgrößte Stadt Thailands: Chiang Mai. Der Norden Thailands ist deutlich hügeliger und grüner als wir es aus Bangkok gewohnt sind.

Das Klima ist aber ähnlich feucht und heiß wie in Bangkok. Wir kommen genau im Hochsommer, wo es bis zu 40 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 95 Prozent werden kann. Obwohl auch hier das Leben tobt, kommt uns Chiang Mai im Vergleich zu Bangkok viel entspannter vor. Ob es auch genauso lecker zugeht wie in der Hauptstadt wollen wir heute rausfinden.

Die Nudelsuppe Khao Soi soll hier in Chiang Mai das bekannteste Gericht sein und so steuern wir erstmal ein paar Suppenläden an, um uns geschmacklich von der Suppe zu überzeugen. Da wir absolut begeistert sind, lassen wir uns von Köchin May die Rezeptur genau zeigen.

Asiatisch

Khao Soi

70 min
Mittel
€€€€

Wir besuchen heute eines der im Norden ansässigen Bergvölker und fahren zum Landkreis Mae Taeng, nördlich von Chiang Mai. Dort leben die Lisu unter sehr einfachen und ursprünglichen Verhältnissen. Sie sind Teil einer animistischen Naturreligion und glauben an Geister. An böse und gute natürlich. 

Wir essen in der Lisu Lodge zu Mittag und sind im Food-Heaven. Vor allem für Vegetarier wird hier ganz groß aufgetischt. Alles organic und local. Ein Traum!

Abends kochen wir alle zusammen und werden eingeweiht in die Geheimnisse der Lisu- und der nordthailändischen Küche. Anschließend verbringen wir einen schönen Abend mit tollem Essen.

Die Lisu Lodge ist auch unser heutiges Nachtquartier. Wir sind richtig begeistert von der Ruheoase im Grünen und fallen müde ins Bett.

Vom Zirpen der Grillen geweckt, fängt der Tag für uns alle wie im Paradies an. Vor allem nach dem vielen Trubel in den Großstädten genau das Richtige. Ein ausgiebiges, geschmackvolles Frühstück auf der Veranda erwartet uns und sorgt für einen tollen Start in den Tag. Gerne würden wir noch ein wenig verweilen, doch müssen wir diesen wunderbar entspannenden Ort schon wieder früh verlassen, um uns zurück auf den Weg in die Stadt Chiang Mai zu machen.

In Chiang Mai gehen wir es ganz gechillt an, das Kamerateam lässt sich die verspannten Schultern massieren, einige gehen spazieren und andere legen sich einfach ins Bett. Reisen macht müde und daher gibt’s hier heute nichts mehr zu lesen.

Es geht von Chiang Mai nach Phuket. Von dort aus fahren wir 1,5 Stunden in den Norden nach Phang Nga. Dort angekommen beziehen wir das frisch eröffnete und ziemlich schicke Hotel La Vela Khao Lak Hotel. Abends genießen wir bei Live Musik ein eher westlich orientiertes, aber sehr gutes Abendessen im Hotel und lassen den Abend am Strand mit Meeresrauschen ausklingen.

In Amphoe Takua Pa, einem Landkreis der Provinz Phang Nga liegt das kleine, alte Dorf Takuapa mit rund 8000 Einwohnern. Hier treffen wir Frau Pen Sri. Sie zeigt uns, wie sie das Gericht Kanom Jeen Namya mit der im Süden berühmten Currypaste und Reisnudeln zubereitet. Hierfür besuchen wir einen Markt, allerdings ist der heutige Markt im Vergleich zu den anderen Märkten in Bangkok und Chiang Mai wesentlich entspannter. Frau Pen Sri kennt hier jeden und so zieht sich der Einkauf etwas in die Länge. Klönschnack können die Thais auch ziemlich gut. Frischer Fisch, duftende Kräuter und natürlich eine große Portion Chilis wandern in die Einkaufstasche.

Hier geht's zu unserem Magazinbeitrag

Asiatisch

Thailändische Currypaste

20 min
Leicht
€€€€€
Asiatisch

Thai-Curry mit Fisch und Kokosmilch

40 min
Mittel
€€€€
Tag 12

Wir fahren am frühen Morgen nach Ao Po Grand Marina, einem kleinen Hafen in der Nähe von Phuket. Hier legt unser Speed-Boat nach Koh Yao Yai ab. Nach einer halben Stunde Fahrt kommen wir an einem langen Steg an, der zum Santhiya Koh Yao Yai Resort gehört. Hier dürfen wir die nächste Nacht residieren. Was für ein tolles Resort!

Am Mittag fahren wir mit einem Jeep in den Norden der Insel und besuchen dort zum Mittagessen eine muslimische Familie, die mitten auf dem Wasser eine kleine Hummerzucht bewirtschaftet. Es wird reichlich aufgefahren und unzählige Teller mit buntem Gemüse, Muscheln, gebratenem Fisch, Garnelen und Salaten kommen in die Mitte. Ein wahres Fest für den Gaumen!

Zum krönenden Abschluss der Reise will Olaf nochmal selber kochen und so organisieren wir unser eigenes BBQ direkt am Strand. Olaf versucht all seine erlebten Geschmäcker der Reise in eine Schüssel zu zaubern und wir erfreuen uns an tollem Seafood, thailändischen Früchten und den für Olaf so typischen Zutaten wie Fischsauce, Limette, Koriander, Thai-Basilikum und Chili.

Während wir gemeinsam essen, geht die Sonne langsam unter und wir bekommen einen wunderschönen Sonnenuntergang zu sehen. Unsere Reise neigt sich dem Ende zu und mit den Füßen im Wasser lassen wir unsere erlebten Geschichten Revue passieren.

Der heutige Tag dient der Entspannung am Ende der Reise. Wir verbringen ihn in unserem wunderschönen Resort.

Dunkles Holz, handgeschnitzte Möbel, ein Traum-Strand und eine eigene Badewanne auf dem Balkon. Nach einer solch langen Reise genau das Richtige! Pina Colada am Pool, Massage am Strand und wieder einmal eine riesige Auswahl an frisch gekochtem Essen. Das ist Luxus pur und wir genießen diesen Moment mit allen Sinnen.

Wir genießen den Ausblick aus unseren Bungalows, das ausgiebige Frühstücksbuffet und die ein oder andere Thai-Massage. Eine liebevoll geführte Anlage mit gutem Essen, definitiv eine Bootsfahrt wert! Leider machen wir uns schon am frühen Nachmittag auf den Rückweg nach Phuket.

Nach einer unglaublich ereignisreichen Zeit mit vielen neuen kulinarischen und kulturellen Eindrücken machen wir uns, zugegeben etwas erschöpft, auf den Rückflug zurück nach Frankfurt. Olaf gönnt sich zum krönenden Abschluss noch eine ausgiebige Thai-Massage in der Thai Airways Lounge. Beim Entspannen kann man doch am besten eine Reise zusammenfassen:

Mit einem klassischen grünen Curry verlassen wir Thailand und hoffen euch hungrig und reiselustig gemacht zu haben.

Thailand

Grünes Hähnchen-Curry

30 min
Mittel
€€€€

Thailand ist ein faszinierendes sowie vielseitiges Reiseland, besonders beliebt bei Foodies. Man bekommt einen Einblick in die Kultur der freundlichen Einheimischen, das Essen wird gelebt, ist hervorragend und teilweise ausgefallen, es gibt schöne Traumstrände und Sommer pur.

Das Reisen durch Thailand wird einem wirklich kinderleicht gemacht. Alle sind freundlich und zuvorkommend und so steht einem unbeschwerlichen und leckeren Urlaubserlebnis nichts mehr im Wege.