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So schmeckt Las Vegas, So schmeckt Nevada

Las Vegas mit seinem leuchtenden Nachtleben, rundherum die endlose Stille der Wüste: Nevada ist geprägt von Gegensätzen. Für das Traveler-Team von FOODBOOM reist Hannes quer durch den Bundesstaat und taucht ein in die kulinarischen Highlights. Von magischen Drinks über Fusion-Gerichte, bis hin zum Kochen wie zur Goldgräberzeit im Wilden Westen – in Nevada ist alles möglich!

Normalerweise lassen wir uns auf einer Traveler-Reise eine gute Portion Zeit, um Restaurants zu besuchen, Essen zu kosten und unsere Gastgeber kennenzulernen. In Vegas ticken die Uhren aber etwas anders. Drei Restaurants in 90 Minuten? Donald Contursi macht das mit der Lipsmacking Foodie-Tour möglich. Er will Food-interessierten Touristen die Möglichkeit bieten so viele Restaurants in so kurzer Zeit wie möglich in der Metropole zu besuchen und damit eine Bandbreite an kulinarischen Eindrücken zu gewinnen. Eine dynamische, kulturelle und vor allem unterhaltende Food-Tour – sozusagen die Vegas-Küche im Schnelldurchlauf!

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Downtown im Carson Kitchen geht es los. Hier treffen Donald und Hannes auf Restaurantbesitzer Cory Harwell, der sein Lokal im „Gastropub“-Stil führt: „Wir nehmen klassische Gerichte und modernisieren oder rekreieren sie“, erklärt er. Auf dem Speiseplan lassen sich unter anderem überbackene Mac’n’Cheese und Gyro Tacos finden – amerikanisches, altbekanntes Comfort-Food mit einem besonderen Twist. So auch das Gericht, das Cory heute mit Hannes zubereiten will: „Pork Belly Buffalo Bleu Beurre Blanc“, also frittierter Schweinebauch mit einer Sauce aus Blauschimmelkäse. Eine Kombination aus zwei amerikanischen Klassikern: Bacon und Buffalo Chicken Wings, scharf-gewürzten, knusprigen Hähnchenflügeln. Viele Komponenten, die aber im Zusammenspiel geschmacklich mehr als überzeugen. Der geheime Trick dahinter: Cory lässt den Schweinebauch vor der Zubereitung vier Stunden in Apfelessig schmoren, so wird er besonders zart.


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Pork Belly buffalo mit Blauschimmelkäse-Sauce

515 min
Schwer
€€€€

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Nächster Stopp der Foodie-Tour ist das Turmeric. Ein indisches Restaurant, das Wert auf traditionelle Zubereitung legt. Hier darf Hannes nicht nur Kosten, sondern auch das indische Naan-Brot in einem Tandoori-Ofen selbst backen. Auch wenn’s Spaß macht und unglaublich gut schmeckt, kann er es sich hier nicht zu gemütlich machen, denn ein weiteres Lokal steht noch auf dem Tour-Programm.

Nach einem Abstecher in die indische Kulinarik, geht es weiter und zwar mit Fusion-Küche. Auf dem Menü des Therapy Restaurants gleicht kein Gericht dem anderen: Chimichurri Steak, Chorizo Empanadas, Thunfisch Tartare und Parmesan-Trüffel Pommes sind nur eine kleine Auswahl der vielfältigen Abendkarte. Hannes entscheidet sich für den „Chicken & Waffle Slider“, zwei rotgefärbte, selbstgemachte Waffeln gebaut als Sandwich, dazwischen Schichten aus frittierter Hähnchenbrust und Cole Slaw-Salat mit Ahornsirup zum Dippen. Sieht spektakulär aus – und schmeckt auch so!

Gut gesättigt und mit reichlich ersten Eindrücken der kulinarischen Szene der Stadt endet die Foodie-Tour für Hannes. 

Was ihm jetzt noch fehlt, ist ein erfrischender Drink – bei 30 Grad Außentemperatur gar keine schlechte Idee.
Im Electra Cocktail Club im Venetian Resort auf dem Las Vegas Boulevard wird Hannes fündig. Bar-Chef Evan Hosaka lässt ihn sogar hinter die Bar, um mit ihm einen seiner Signature-Drinks zuzubereiten.

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Unicorn Tears Cocktail

5 min
Leicht
€€€€€

Beim Anblick der Barausstattung wird klar, dass hier professionelles Cocktailmixen betrieben wird: Unzählige Spirituosen stehen ordentlich platziert auf den Wandregalen hinter der Bar. Bunte Früchte, Kräuter und Zesten sind in Behältern abgefüllt und stehen griffbereit auf dem Tresen. Gezielt greift Evan nach einigen Flaschen auf den Regalen und beginnt den Cocktail-Shaker nach Gefühl, dabei aber bestimmt und präzise zu befüllen. Hannes probiert es einfach und tut es ihm gleich. Gin, Sherry und Absinth kommen unter anderem in den Shaker, kombiniert mit frischer Limette und Ananas. Anschließend wird noch ein paar Mal geschüttelt – und schon ist Evans selbstkreierter Cocktail namens „Unicorn Tears“ fertig. Ein Drink benannt nach den Tränen eines Fabelwesens? In Las Vegas sind der Fantasie nun mal keine Grenzen gesetzt! Er schmeckt fruchtig und kräftig, und bestimmt auch etwas magisch...


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Es heißt, Vegas sei eine Stadt der Superlative, ein Ort, an dem „ein wenig übertrieben“ immer genau richtig ist. Ein Helikopterflug mit Sundance Helicopters über den Red Rock Canyon, im Westen der Stadt, scheint daher ideal zu sein, um den Städtetrip angemessen abzurunden. Mit an Bord: Performer Lucia und Asher in schrillen Kostümen, die mit ihrer Varieté-Show Opium regelmäßig im Casino- und Hotelkomplex The Cosmopolitan auf dem Las Vegas Boulevard auftreten.

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Auf einem Felsen gibt es im Anschluss an die Fahrt ein Picknick mit Ausblick, der allen den Atem raubt – das liegt aber nicht nur an den Höhenmetern: Akrobatin Lucia zeigt hier eine Kostprobe ihrer Showeinlage und lässt Hannes nicht schlecht staunen. Mit eleganten Bewegungen steigt sie in einen Riesenballon, den sie zuvor mit einem Laubpuster aufgeblasen hat. Abgefahren! Als Hannes versucht sie durch den Ballon hindurch den selbstkreierten Drink, den „Watermelon Drop“, probieren zu lassen, platzt dieser schließlich. Natürlich alles Teil der Show!

Knapp 700 Kilometer nordwestlich und sieben Autostunden von Las Vegas entfernt, geht die kulinarische Entdeckungsreise weiter. Am Pyramid Lake, einem See mit pyramidenförmigen Gesteinsformationen, die aus dem Wasser ragen, wird Hannes von den lokalen „Fishing Guides“ Morgan und Casey in die Praxis des Fliegenfischens eingeführt. Hannes merkt schnell, dass Angeln einfacher aussieht, als es in der Umsetzung ist. Nach einigen unglücklichen Versuchen, bei denen sich die Angelsehnen ineinander verknoten, gelingt es ihm schließlich doch die richtige Wurftechnik anzuwenden und zwei Seeforellen zu angeln.

Mit Gastgeber Ben Ruppert, der neben seiner Tätigkeit als Feuerwehrmann auch leidenschaftlicher Angler ist, wird anschließend Fisch gegrillt. Ein amerikanisches BBQ mit lokalen Zutaten am idyllischen Ufer des Pyramid Lake? Es hätte Hannes nicht besser treffen können.

Was ihn allerdings auch getroffen hat, sind die Sonnenstrahlen der heißen Wüstensonne. Nach einem aktionsreichen Tag macht sich ein Sonnenbrand im Gesicht bemerkbar, und vor allem spürbar! Lektion gelernt – unterschätze niemals die Wüstensonne Nevadas!

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Rein ins Auto und weiter geht die Fahrt! Wie der Rest Nevadas, befindet sich die Kleinstadt Fallon ebenfalls in trockenem Wüstenklima. Dennoch stellt Hannes fest, dass es hier durchaus viel fruchtbares Grün gibt. Grund dafür ist die stetige Bewässerung der landwirtschaftlich genutzten Fläche von rund 200 Quadratkilometern.

Zu dieser Fläche gehört auch die Lattin Farms, ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb, der den regionalen Umkreis in Nord-Nevada mit frischer Bio-Ware beliefert. Köchin Kelli Kelly, die seit 2009 in Fallon lebt, führt Hannes auf der Farm herum. Sie ist Leiterin des Fallon Food Hubs, „eine Art Markt, der als Schnittstelle für lokale Farmer und bewusste Konsumenten dient“, sagt sie.

Der Rundgang endet im Gewächshaus, wo frische Zutaten für das gemeinsame Kochen geerntet werden. Neben rote Bete, Karotten und Kräutern erntet Hannes auch grünen Spargel, der zu seiner Überraschung direkt über der Erde wächst, im Gegenteil zu weißem Spargel. Gastgeberin Kelli hat für das abendliche Kochen eine besondere Location in petto: Die rustikale Küche im historischen Robert L. Douglass House, in dem regelmäßig Staatsbesuche in Empfang genommen werden, eignet sich ideal für das Kocherlebnis mit den organischen Produkten und passt perfekt zum Motto des Tages „back to the roots“.

Kelli und Hannes fermentieren, kochen, backen und kombinieren sich quer durchs frische Angebot. Das Endergebnis: klassische Gerichte, die mit Farbe, Frische und viel Geschmack überzeugen – belegte Crostini mit fermentiertem Knoblauch, Frischkäse und Honig, grüne Spargelsuppe, eingelegter Möhrensalat mit Pilzen und Walnuss-Cranberry-Dressing und ein Rosmarin-Gin zur Erfrischung.

Das Einzige, was nach einem solchen Festmahl noch fehlt, ist das Dessert. Zusammen backen Kelli und Hannes einen Rhabarber-Fenchel-Crumble, dessen Geheimnis in der Einfachheit und Qualität der Zutaten steckt, wie Kelli verrät. Mit einer großen Kugel Vanilleeis, die auf den warmen Streuseln langsam dahinschmilzt, ist das warm-kalte Dessert mit süß-saurer Note schließlich bereit auf der Zunge zu zergehen.

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Süßer Fenchel-Rhabarber-Auflauf

60 min
Mittel
€€€€€

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Hannes hat noch nicht genug von Nevada gesehen - und vor allem nicht probiert! Das nächste Ziel, die Stadt Winnemucca, ist 210 Kilometer entfernt. Hier darf Hannes in der Küche des ältesten Hotels der Stadt kochen. Im Martin Hotel gibt es traditionelle baskische Küche, welche charakteristisch ist für die Esskultur des ländlichen Nevadas.

Lammspezialitäten stehen hier ganz oben auf dem Menü. Für die geschmorten Lammkeulen baskischer Art wird das Fleisch mit viel Knoblauch und Gewürzen mariniert und landet anschließend für eine Stunde im Ofen.

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Geschmorte Lammkeule baskischer Art

185 min
Schwer
€€€€€

Dazu wird ganz klassisch „mint jelly“, Minzgelee, serviert. „Das Fleisch ist so zart, dass es sich wie von selbst vom Knochen löst und auf der Zunge zergeht“, schwärmt Hannes. „Das Rezept landet ganz klar in meinem persönlichen Kochbuch!“

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Der letzte Stopp der Reise führt Hannes noch weiter in die Prärie, wo ihm die Geschichte Nevadas zum Greifen nah kommt. Die Stadt Elko im Nordosten des Bundesstaates erinnert an einen amerikanischen Western-Film. Umliegende Goldminen, Zugschienen und das historische Downtown deuten auf die Ursprünge der Stadtgeschichte hin, die mit der Besiedlung zu Zeiten des Goldrauschs Mitte des 19. Jahrhunderts begann. Hier lernt Hannes, wie früher, also „the good old way“, gekocht wurde. Gleich am frühen Morgen noch vor Sonnenaufgang geht es los. Das passende Outfit darf natürlich nicht fehlen: rustikale Lederstiefel, einen Poncho aus Wolle, fingerlose Handschuhe und Sonnenhut.

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Fertig ausgestattet, wird über dem offenen Feuer Maisbrot auf traditionelle Weise gebacken und Kaffee gekocht.

Bevor Hannes seine Zeitreise zurück ins Jahr 2019 antritt, lehnt er sich zurück, genießt das Lagerfeuer mit Blick auf die aufsteigende Wüstensonne am Horizont und lässt die Reise noch einmal Revue passieren: Nevada hat viel mehr zu bieten als „nur“ Las Vegas. Überall finden sich Restaurants, Bars, Hotels und Farmen, in deren Küchen Menschen mit viel Leidenschaft und Kreativität die Esskultur maßgeblich prägen. Der Wüstenstaat steckt voller kulinarischer Vielfalt und dafür lohnt sich die Reise garantiert!

GEWINNSPIEL: Deine Reise nach Las Vegas und Rural Nevada

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