Healthy Waffeln done right – unsere Zuckerfreien aus dem Eisen

Wir zelebrieren den Herbst – und verzichten dabei ganz auf Industriezucker. Unsere liebsten Waffelrezepte mit den besten Zuckeralternativen (und Tipps für das perfekte heiße Eisen) haben wir mal für euch zusammengetragen.

Bild von Leonie

Ein Artikel von Leonie:

Leonies Schreib-Soundtrack: irgendwo zwischen Jamiroquai, Tanita Tikaram, The Films, Kornél Kovács und Goldroger. Und falls dann doch mal eine Schreibblockade einsetzt, wird die mit Pomelo oder Falafel bekämpft.

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„Vom Zucker befreit“ ist nicht etwa der neue Hollywoodstreifen nach dem Vorbild des Klassikers rund um Clark Gable und Vivien Leigh, sondern vielmehr unser Motto für einen ziiiiiiemlich leckeren Herbst – ganz ohne Gewissensbisse. Statt auf unser Gewissen beißen wir nämlich viel lieber in das, was der Herbst auf unsere Tellerchen zaubert: Birne, Kürbis, Nüsse, Pflaumen und Co.

Wenn es draußen stürmisch ist, das bunte Laub ganz durchnässt am Boden liegt, Winterjacke, Schal und Mütze schon längst wieder zur Alltagsausrüstung gehören und der Kalender nur noch ein paar Wochen bis zum Jahresende zeigt, dann ist es Herbst – und Herbst heißt „Zeit für Soulfood“. Während die meisten aber bei „Futter für die Seele“ an die Tafel Schokolade oder den Becher voll Eis nach einem anstrengenden Arbeitstag, wohlig-warme, sättigende Eintöpfe an kalten Herbsttagen oder andere, gemütserwärmende Spezialitäten denken, fliegen in unserem Kopf nur Waffeln umher – unsere leckeren Lieblinge, direkt aus dem heißen Eisen auf unseren Tellern und immer unbesiegbar dank der schmackhaftesten und abwechslungsreichsten Toppings. 

Das Problem: Die Weihnachtszeit steht kurz bevor und mit ihr die wohl zuckerigste Zeit des Jahres. Und das Waffel-Grundrezept aus Butter, Mehl, Milch und jeder Menge Zucker ist nicht der allergrößte Figurschmeichler. Aber weil unser zweiter Vorname „Problemlöser“ ist, haben wir da schon eine Idee: Soulfood soll die Seele wärmen – und uns am allerbesten fühlen lassen. Also warum nicht auch dem Körper etwas Gutes tun? Die bevorstehende, zuckersüße Weihnachtszeit ist Grund genug, genau jetzt noch einmal Platz zu machen für zuckerfreies Knabbergut und die wohl leckersten Waffelkreationen – ganz ohne industriellen Zucker. Dafür mit Datteln, Bananen und Co., die unseren bunten Herbstwaffeln die perfekte Süße verleihen.

Dürfen wir vorstellen? Hier folgen unsere liebsten Herbst-Waffelideen mit allem Wissenswerten zu dem perfekten Waffeleisen und gesunden Industriezuckeralternativen – für den ultimativen Waffelgenuss ganz ohne Gewissensbisse. Treat yourself right – und dein Waffelhunger muss nicht einmal darunter leiden.

Waffeleisen – das richtige Eisen ist die halbe Miete

Damit die perfekte Waffel auch zum erfolgreichen Heimspiel wird, ist eines ganz besonders entscheidend: das richtige heiße Eisen. Wer hier spart, der spart am falschen Ende, denn was gibt es Schlimmeres als ungleichmäßig ausgebackene Waffeln, die dank fehlender Beschichtung in tausend zerfetzten Einzelteilen aus dem Waffeleisen gekratzt werden oder den Teig nicht dort halten, wo er sein soll? War natürlich eine rhetorische Frage. Klare Antwort: Es gibt nichts Schlimmeres.

Und weil es nichts Schlimmeres gibt und wir unsere Wege zum Erfolg gerne teilen, möchten wir hier einmal unsere ganz persönlichen Favoriten vorstellen: das belgische Waffeleisen FDK251 von Krups und sein hyperprofessioneller Kumpel – das drehbare Waffeleisen FDD95D, ebenfalls von Krups, und extra für alle Profi-Waffelbäcker und die, die es noch werden wollen.

Darf es mal kein Zucker sein? Die besten Alternativen

Ja, wir alle haben sie schon gehört, diese Horrorgeschichten über Industriezucker: Das ständige Auf und Ab des Blutzuckerspiegels, ausgelöst durch Zucker, sei verantwortlich für den Ausbruch von Diabetes, schlechten Schlaf, Kopfschmerzen, Depressionen und mehr. Und genau dem sagen wir den Kampf an – und stellen um auf pflanzlichen Zucker und Zuckerersatzprodukte. Unsere liebsten Ersatzprodukte zum weißen Teufel? Ahornsirup, Agavendicksaft, Datteln und mehr.

Ahornsirup

Kanada kann so viel mehr als Gold und Justin Bieber. Kanada kann nämlich noch etwas viel wertvolleres: flüssiges Gold aka. Ahornsirup. Das natürliche Süßungsmittel wird aus dem Zucker-Ahorn gewonnen und eingedickt und imponiert durch seine Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Magnesium – der Fructoseanteil ist gering. Eine unserer absoluten Top-Alternativen!

Agavendicksaft

Gewonnen aus der mexikanischen Agave ist diese Süßungsmethode eine weitere natürliche Variante zum weißen Industriezucker. Aber aufgepasst: Der Agavendicksaft hat einen hohen Fructoseanteil, der bei erhöhtem Konsum Durchfall und Blähungen auslösen kann. Eine Alternative, die nicht zur Gewohnheit werden sollte, aber ab und zu eingesetzt wirklich gut ist. 

Datteln

Dattel it up! Eine beliebte Süßungsalternative zum Zucker ist die Dattel in all ihren Formen. Besonders Dattelmus hat sich als natürliche Süßungsalternative etabliert und findet immer mehr Anklang in unseren Backöfen. Doch Vorsicht: Beim Trocknen verlieren Früchte ihren Wasseranteil, Kohlenhydrate und Ballaststoffe bleiben zurück. Die getrocknete Dattel besteht zu 70 % aus Zucker und ihr Fructoseanteil ist sehr hoch. Also in Maßen genießen. 

Bananen

Die allernatürlichste Form von allen: Nur mit reifen Bananen süßen. Bananenbrot, Nicecream und Co. machen es vor – die Banane ist ein Tausendsassa. Und wer überreife Bananen zuhause hat, der findet so sogar noch eine Form der Resteverwertung. Aber Achtung: Auch Bananen haben einen hohen Fructoseanteil, der sich in hohen Mengen negativ auf dich auswirken kann. Zudem ist die Süße der Banane etwas milder als andere Methoden. 

Erythrit

Puderzucker ist der Endgegner, wenn es um Ersatzprodukte geht. Irgendwie kommt halt nichts an das gepuderte Gut ran… Ha, denkste! Erythrit ist zwar keine natürliche Art des Süßens, da es durch chemische Katalyseprozesse oder Fermentation gewonnen wird, aber es ist beinahe kalorienfrei und hat nahezu keinerlei Auswirkungen auf den Blutzucker- und Insulinspiegel – und gemahlen ist es die perfekte Alternative zu Puderzucker.

Unsere liebsten zuckerfreien Waffeln

Chai-Waffeln mit Gewürzbirnen

Chai Chai, olé! Leckerer Waffelteig mit Chai-Tee. Den Zucker lassen wir im Schrank und greifen lieber zu Agavendicksaft. Dazu gibt es herbstlich gewürztes Birnenkompott mit Zimt, Nelken, Sternanis und Kardamom und leckere Kokos-Schlagcreme mit Pistazien oben drauf. Gesund kann so schön sein!

Kürbiswaffeln mit gerösteten Pekannüssen

Trick or treat, I like it sweet – aber wir verzichten ganz auf sweeten Zucker! Den Kürbis lassen wir uns aber nicht nehmen und rühren einen leckeren Kürbiswaffelteig mit Datteln und Kokosmilch an. Oben drauf kommt Kürbispüree und Pekannüsse, das Grande Finale macht gemahlenes Erythrit – ja ist nicht eigentlich jeden Tag Halloween?

Haselnusswaffeln mit Pflaumen-Thymian-Kompott

Jetzt wird’s pfläumelig: Die leckeren Haselnusswaffeln, gesüßt mit reifen Bananen, toppen wir mit selbstgemachtem Pflaumenkompott. Für die Extraladung Geschmack sorgt frischer Zitronenthymian, Ahornsirup und geriebene Tonkabohne. Ein echtes Feelgood-Dish für den bevorstehenden Herbst.

Noch mehr zuckerfreies Back-Vergnügen

Alle Waffeln ausprobiert, aber noch nicht genug von zuckerfreien Naschereien? Wir haben hier unsere liebsten zuckerfreien Back- und Snackrezepte für euch zusammengetragen: