Wie geschmiert: Warenkunde Öle

Welches Speiseöl ist am besten zum Braten? Und welches Öl nehme ich für meinen Salat? In unserer kleinen Warenkunde erfahrt ihr mehr

Ohne Fett kein Geschmack. Gerade bei Salaten und kalter Küche ist das richtige Öl (natürlich kalt gepresst) entscheidend.

Walnussöl

Das hochwertige, nussig-würzige Öl passt gut zu kräftigen Salaten wie Rucola oder Feldsalat, aber auch kombiniert mit Käse und gerösteten Walnüssen oder zu Eis und Süßspeisen. Doch es ist Vorsicht geboten: Walnussöl ist nicht lange haltbar, daher innerhalb von 2–3 Monaten verbrauchen! Wer sich an dieses leckere Speiseöl heranwagen will, sollte mal unsere Süßkartoffelcreme mit Walnussöl, Honig und Kardamom an Pumpernickelchips probieren.

Olivenöl

Am Mittelmeer gehört es quasi in jedes Gericht. Gutes Olivenöl schmeckt grasig und frisch. Auch ein kratziger Abgang ist ein Qualitätsmerkmal. Es wird gerne für Salate, Kaltspeisen, auf Suppen oder Dips serviert und eignet sich generell auch zum Braten von Gemüse, Fisch und Fleisch. Dabei spielt es allerdings eine Rolle, ob ihr auf kalt gepresstes (auch „natives“) oder raffiniertes Olivenöl zurückgreift. Kalt gepresstes Olivenöl hat einen Rauchpunkt bei ca. 160 Grad, während raffiniertes auch bis zu 220 Grad erhitzt werden kann. Unser Tipp? Olivenöl nur bei „mittleren“ Temperaturen zum Braten nutzen. Bei hohen Temperaturen besser auf andere Öle und Fette, wie Rapsöl, Avocadoöl, Kokosöl oder Butterschmalz zurückgreifen.

Von links nach rechts: Walnussöl, Traubenkernöl, Kürbiskernöl, Olivenöl, Rapsöl und Leinöl

Leinöl

Es wird aus Leinsamen gewonnen, ist sehr reich an gesunden Omega-3-Fett-Säuren und schmeckt leicht nussig und heuartig. Das goldgelbe Öl wird fast immer kalt gepresst angeboten und passt klassisch zu Kartoffeln und Quark, aber auch in Obstsalat. Wichtig: Leinöl sollte ausschließlich für die kalte Küche genutzt werden, da es im erhitzten Zustand gesundheitsschädlich sein kann.

Traubenkernöl

Nicht ganz günstig, dafür aber herrlich aromatisch: Von süß über bitter bis fruchtig hat hochwertiges Traubenkernöl eine breite Geschmackspalette. Das gesunde Öl ist besonders köstlich zu Käse, zusammen mit weißem Balsamico auf lauwarmem Gemüsesalat oder im Ceasar-Dressing. Probiert doch mal unser selbst gemachtes Minz-Pesto mit Traubenkernöl. Das passt hervorragend zu weißer Schokomousse mit Beeren.

Weiße Schokomousse mit Sauerbrot-Chips und Minzpesto

Kürbiskernöl

Gutes Kürbiskernöl erkennt man an einer intensiv dunkelgrünen Farbe und nussigem Aroma. Es findet vor allem für Salate und Vorspeisen, Suppen und gekochtes Gemüse Verwendung. Kürbiskernöl sollte nicht zum Anbraten oder Backen genutzt werden. Unser Gourmet-Tipp: Tomaten, rote Zwiebeln und Kürbiskernöl: eine großartige Kombination!

Rapsöl

Entgegen der raffinierten Variante schmeckt das kalt gepresste Öl intensiv nussig und ist durch seine ideale Fettsäure-Zusammensetzung sehr gesund. Es passt gut zu Kräutern und ist perfekt für die Herstellung von Mayonnaise. Die raffinierte Variante kann auch gut zum Braten genutzt werden.