Was koche ich aus meinem Vorratskauf? Unsere Top Rezepte

Ob kurzfristige Corona-Vorratsschrank-Bestückung oder planvolle Rücklagen für den Notfall, wir machen aus „trockenen“ Lebensmitteln richtig leckere Rezepte. So lässt sich jede Katastrophe aushalten. ACHTUNG: Diesen Artikel bitte mit dem gewissen Sinn für Ironie lesen!

Bild von Tina Thumm

Ein Artikel von Tina:

Food Editorin Tina wirft Zutaten gerne kunterbunt zusammen und kocht frei nach dem Motto: Was einzeln schmeckt, muss auch in Kombi lecker sein. Ihre Schreibe ist ebenso bunt zusammengewürfelt: ein wenig alte Schule, verpackt in Schachtelsätze mit schwäbischen Einflüssen.

ACHTUNG, WICHTIGER DISCLAIMER: Dieser Artikel soll in keinstem Fall als eine Unterstützung des Phänomens "Hamsterkauf" verstanden werden. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, egoistische Verhaltensmuster abzulegen, um MITEINANDER eine Krise zu überstehen. Dennoch: Wir sind der Meinung, dass auch wir mal mit einem ironischen Augenzwinkern auf menschliche Verhaltensmuster reagieren können – und vor allem sind wir der Meinung, dass Menschen trotz Ausnahmezustand und begrenzter Auswahl im Supermarkt NIEMALS die Freude am Kochen genommen werden sollte. Sagt "NEIN" zu panikverbreitenden Hamsterkäufen – und besucht lieber mal den lokalen Obst- und Gemüsehändler um die Ecke. 

An einem wunderschönen Montagabend schlenderte ich durch die neon-grell beleuchteten Gänge des Supermarkts meines Vertrauens und wunderte mich, dass zahlreiche Personen mit ziemlich voll beladenen Einkaufswagen an mir vorbeirollerten. Klopapier, Nudeln aller Formen, Grieß, Tuben, Fläschchen, Konserven, alles kartonweise in ihren Gitterkarren. In diesem Ausmaß sehe ich die Wagen höchstens mal an Samstagen überquellen, wenn sich gestresste Familienoberhäupter durch proppenvolle Gänge quälen. Auf dem Weg zum Eier-Regal, fiel mir ein, dass ich noch Mehl für einen Pizzateig brauchte. Ich drehte mich gekonnt im Halbkreis um – denn ich weiß ja, wo in meinem Stammsupermarkt alles steht – und staunte nicht schlecht: Das Regal war blitzeblank leer. Die müssen das Mehl umgeräumt haben! Ich blickte mich suchend nach Weizenmehl Type 405 um, lief die Regale entlang und auf und ab und entdeckte dabei nur weitere leergeräumte Regalflächen – absolut keine Mehlpackungen in Sicht. Was war hier los? Schließt der Laden etwa? Komisch. 

Normale Vorratshaltung, oder panischer Corona-Hamsterkauf? Egal was, wir haben tolle Rezepte dafür.

10 Tage überleben – in Quarantäne und Co.

Ich schnappte mir also unbedarft mein Päckchen (Achtung Klischee) Bio-Eier, das über einem völlig leergekauften Karton Bodenhaltungseiern stand – ach man Leute, denkt doch bitte mal an die armen Hühner. Nach dem Bezahlen überquerte ich die Straße und ging zur gegenüberliegenden Konkurrenz. Doch hier ergab sich dasselbe verwirrende Bild: Viele Menschen mit dicken Taschen und vollen Einkaufskörben wälzten sich durch halb leergefegte Regalflure, um in kaum noch vorhandener Produktvielfalt nach Waren zu wühlen. So langsam dämmerte es mir: Das hat seinen Grund! Sherlock Holmes-ähnlich machte ich mich auf Spurensuche und stellte fest, es waren hauptsächlich Grundnahrungsmittel wie Mehl, Nudeln und Hülsenfrüchte in Konserven, die fehlten und in die Tüten und Taschen der Einkaufswütigen wanderten.

Mittlerweile, um ein Dinkelmehlpäckchen reicher – denn niemand in meinem näheren Umfeld scheint Dinkel- oder Vollkornmehl zu horten – und einen Tag später, weiß ich: Das war Corona. Beziehungsweise das sind die Nebenwirkungen des grassierenden Virus'.  Und das, was sich mir da in seiner reinsten Form und schönsten Ausprägung gezeigt hat, ist das Phänomen: Hamsterkauf! Da gehen ganz „normale“ Menschen, Besorgte, Achtsame, Prepper, oder vielleicht auch Katastrophengeile los und horten seit einigen Tagen Vorräte auf Zeit. Womöglich Vorräte, die für 10 Tage ausreichen sollen. Denn das ist der von der Bundesregierung als angemessen erachtete Zeitraum, den eine Person mit ihren Vorräten in den eigenen vier Wänden überbrücken können muss, wenn eine Katastrophe eintritt. Eine Katastrophe kann dabei sein: Hochwasser, Stromausfall oder Sturm – und eben neuerdings das Coronavirus, kurz „Corona“, für Angeber "Sars-CoV-2".

Hier findet ihr die Checkliste des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.


Vorrat: das sind die Lebensmittel für den Notfall

Mein Resümee: DIE SPINNEN DOCH! Gegen panikverbreitende Hamsterkäufe lege ich mein klares Veto ein, aber trotzdem: Wenn alles ausverkauft ist, muss man umdenken – und eben auch mal mit den übrig gebliebenen Zutaten kochen, die sich meist auf Dosenfleisch, eingelegtem Gemüse oder anderen Konservenprodukten beschränken.

Aber es gibt sie dennoch, die Hamsterkäufer: Der eine mag es vorausschauend längst getan haben, der andere auf Anraten verschiedener Internetplattformen – auch die des Bundes – reagieren und nun zeitnah einkaufen und Reserven bunkern gehen. In beiden Fällen werdet ihr sehen, dass die Zutaten, die sich da auf diversen Notfalllisten tummeln, zwar lange haltbar, häufig konserviert, quadratisch, praktisch, gut sind – aber augenscheinlich wenig sexy. Macht aber nichts! Wir bringen Liebe in die ganze Vorratshaltung und geben euch ein paar Ideen mit an die Hand, was ihr aus den Vorräten alles machen könnt. 

Konserven lassen sich gut lagern und die Lebensmittel darin sind zudem lange haltbar.

Das sind die Vorräte, die der Bund einer Person zur Überbrückung eines Zeitraums von bis zu 10 Tagen empfiehlt

Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln – empfohlenen Menge insgesamt 3,5 kg:

  • Vollkornbrot, abgepackt: 714 g
  • Zwieback: 286 g
  • Knäckebrot: 714 g
  • Nudeln, roh: 357 g
  • Reis, roh: 179 g
  • Hafer-/ Getreideflocken: 536 g
  • Kartoffeln, roh: 714 g


Gemüse, Pilze (alles in Konserven) – empfohlene Menge insgesamt 4 kg:

    • Grüne Bohnen: 571 g
    • Erbsen: 571 g
    • Rotkohl: 500 g
    • Sauerkraut: 500 g
    • Spargel: 286 g
    • Mais: 286 g
    • Pilze: 286 g
    • Saure Gurken: 286 g
    • Rote Bete: 286 g
    • Zwiebeln, frisch: 357 g


    Obst – empfohlene Menge insgesamt 2,5 kg:

    • Kirschen, Konserve: 500 g
    • Birnen, Konserve: 179 g
    • Aprikosen, Konserve: 179 g
    • Mandarinen, Konserve: 250 g
    • Ananas, Konserve: 250 g
    • Rosinen: 143 g
    • Haselnusskerne: 143 g
    • Trockenpflaumen: 179


    Frischobst – insgesamt 714 g:

    • Apfel, roh
    • Birne, roh
    • Banane, roh
    • Orange, roh


    Milch und Milchprodukte – insgesamt 2,5 kg

    • H-Milch (3,5 % Fett): 2 l
    • Hartkäse: 500 g


    Ersatzprodukte für Fisch, Fleisch und Wurst – insgesamt 1,5 kg

    • Thunfisch, Konserve: 107 g
    • Ölsardinen, Konserve: 71 
    • Heringsfilet, Konserve: 71 g
    • Corned Beef, Konserve: 179 g
    • Kalbsleberwurst, Konserve: 214 g
    • Dauerwurst, z.B. Salami: 257 g
    • Bockwürstchen: 214 g
    • Eier (Gr. M): 8 Stück, 379 g ohne Schale


    Fette, Öl – insgesamt 357 g

    • Streichfett: 179 g
    • Butter
    • Margarine
    • Speiseöl, z.B. Rapsöl: 0,214 l


    Getränke – insgesamt 20 l

    • Mineralwasser: 20 l
    • Zitronensaft: 0,14 l
    • (Instant-)Kaffee (Pulver): 179 g
    • Tee, schwarz, trocken: 89 g


    Die Liste der Lebensmittel, die eine Person für einen Zeitraum von 10 Tagen vorrätig haben sollte, findet ihr auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. 

    Rezepte aus eurem Vorratskauf

    Was direkt auffällt, die ausgeklügelte Vorratsliste ist ganz schön fleischlastig. Somit ist sie für all die Veggies unter uns ausbaufähig. Falls ihr euch nun fragt, was man aus Haferflocken, Dauerwurst und sauren Gurken leckeres kochen kann? Oder ob Veganer verhungern müssen? Mit diesen Rezepten seid ihr auf der richtigen Spur. Wir zeigen euch, was ihr mit euren Vorratskäufen alles kochen könnt. Das sind unsere Top Rezepte.

    Feurige Röstkartoffeln aus dem Ofen mit Ölsardinen

    Los geht es mit dem liebsten Gemüse der Deutschen: mit der Kartoffel! Und zwar die aus dem Glas! Ihr heizen wir nicht nur mit Gewürzen wie Chili ordentlich ein, sondern wir packen sie noch dazu in den Ofen und machen leckere Röstkartoffeln aus ihr. Anschließend mit Ölsardinen in einer Schüssel servieren und fertig ist das erste Hauptgericht.

    • 1 Glas Kartoffeln
    • 4 EL Olivenöl
    • ½ TL Kümmel ganz
    • ½ TL ChiliflockenSalz
    • 1 Dose Öl Sardinen 125g


    1. Backofen auf 220 °C Grillfunktion vorheizen
    2. Kartoffeln aus dem Glas in ein Sieb schütten und gut abtropfen lassen. Anschließend mit Öl, Salz, Chilipulver und Kümmel würzen und ca. 5 Minuten im Ofen grillen.
    3. Sardinen öffnen und mit Kartoffeln in einer Schüssel servieren.

    Unser Tipp: Für den Fall, dass ihr eine Zitrone gebunkert habt, würzt den Fisch und die Kartoffeln mit einem Spritzer Zitrone.

    Wurstgulasch mit Baked Beans

    Bohnen sind DAS Lebensmittel aus der Konserve und vielfältig zuzubereiten. Ob grüne, rote oder weiße, mit den eiweißreichen Ballaststofflieferanten könnte man vielleicht sogar überwintern. Vor allem, wenn ihr sie in Form von Baked Beans mit diesem großartigen Wurstgulasch kredenzt.

    • 1 Zwiebel
    • 2 Bockwürste 
    • 420 g Baked Beans (1 Dose)
    • ½ TL Chilipulver
    • Salz


    1. Zwiebel schälen, halbieren und in Halbmonde schneiden.
    2. 2 Bockwürste der Länge nach halbieren und in Halbmonde schneiden.
    3. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Bockwurst unter mehrfachem Wenden ca. 5 Minuten braten. Im Anschluss Baked Beans (1 Dose à 420 g) öffnen und den Doseninhalt in die Pfanne geben.
    4. Gulasch ca. 3 Minuten köcheln und mit Salz und Chilipulver abschmecken.

    Tipp: Für die (Corona-)Party, das Gericht pro Portion in einem ausgehöhlten Brötchen servieren.

    Sauerkrautsalat mit gebratenem Corned Beef

    Sauerkraut wird durch Fermentation oder auch Milchsäuregärung haltbar gemacht. Die dabei entstehenden lebenden Bakterien kommen der körpereigenen Darmflora zugute, denn die Milchsäurebakterien sollen den Darm auf Trab und damit gesund halten. Zudem enthält es viel Vitamin C. Vitamine hin oder her, es ist in jedem Fall ein wunderbares Lebensmittel für euren Notvorrat. Mit gebratenem Corned Beef wird ein Festmahl daraus.

    • 400 g Sauerkraut
    • 25 g Oliven
    • 50 g Haselnüsse
    • Zucker 
    • Salz
    • Kümmel
    • 1 Dose Corned Beef (200 g)
    • 1 EL Mehl (Type 405)
    • 1 Ei (Größe M)
    • 50 g Semmelbrösel
    • Öl


    1. Sauerkraut aus der Dose in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Anschließend in eine Schüssel geben.
    2. Oliven aus dem Glas in Scheiben schneiden, Haselnüsse in einer Pfanne ca. 3 Minuten anrösten. Oliven, Haselnüsse, Olivenöl, Zucker, Salz und Kümmel zum Sauerkraut geben und ordentlich vermengen und ca. 30 Minuten ziehen lassen.
    3. Corned Beef aus der Dose nehmen und in daumendicke Scheiben schneiden. Ei verquirlen. Corned Beef erst in Mehl, dann in Ei und anschließend in Semmelbröseln wenden. Öl in der Pfanne erhitzen und Corned Beef von jeder Seite 2 Minuten scharf braten.
    4. Sauerkrautsalat und Corned Beef anrichten und servieren.

    Tipp: Wer noch ein Gläschen Honigsenf findet, kann das Gericht mit einem Klecks davon wunderbar ergänzen und abrunden.

    Gebratener Reis mit Salami und Mais

    Apropos Fermentation: Wusstet ihr, dass Salami im Prinzip auch fermentiert wird? Die Rohwurst entwickelt erst durch den Reifeprozess ihr schmackhaftes typisches Aroma. Daher widmen wir dieses Gericht dieser allseits beliebten und praktischen Dauerwurst.

    • 250 g Reis
    • 1 Zwiebel
    • 1 Knoblauch
    • 100 g Salami
    • 100 g Mais

    1.    Reis nach Packungsanweisung kochen, in ein Sieb mit dem Mais geben und gut abtropfen lassen.
    2.    Je 1 Zwiebel und 1 Knoblauch schälen und beides grob klein schneiden.
    3.    Salami in Würfel schneiden und Öl in einer Pfanne erhitzen.
    4.    Alle Zutaten in die Pfanne geben und ca. 5 Minuten braten, dabei mehrmals wenden. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Tipp: Das Gericht kann warm oder kalt als Salat serviert werden.

    Kalbsleberwurststulle mit Essiggurken, Senf und Röstzwiebeln

    Weiter geht es mit der Fleischeslust. Wer schon länger in seinem Bunker sitzt – und womöglich kaum mehr Zähne hat – der bringt mit einer Leberwurststulle ein wenig Abwechslung in das ständige Ölsardinen- und Salamieinerlei.

    1.    Eine Scheibe Brot in der Pfanne mit etwas Öl anrösten. Anschließend mit Leberwurst bestreichen.
    2.    1 Essiggurke in kleine Würfel schneiden und mit Senf und Röstzwiebeln die Stulle damit dekorieren.

    Tipp: Die Stulle kann auch mit der Leberwurst im Ofen gegrillt und danach dekoriert werden.

    Heringsfilet in Sahnesauce mit Bratkartoffeln

    Wer ausgerechnet in einem Keller festsitzt und kein Tageslicht zu sehen bekommt, der muss dringend auf seinen Vitamin-D-Haushalt achten. Da empfehlen wir Fisch jeder Art. Heringsfilets aus dem Glas oder aus der Konserve mit Bratkartoffeln lassen einen schnell vergessen, dass man gerade in Quarantäne ist.

    • 350 g Kartoffeln
    • Öl
    • 1 Zwiebel
    • Heringsfilet


    1.    Kartoffeln mit einer Bürste grob waschen, abtrocken und in ca. 2 x 2 cm große Würfel schneiden. 1 Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
    2.    Öl in einer Pfanne erhitzen und Kartoffelwürfel darin ca. 10 Minuten braten unter mehrfachem Wenden. Zwiebelwürfel dazugeben und weitere 2 Minuten mitbraten. Mit Salz und Muskat würzen.
    3.    Sahnefilet aus der Dose auf einen Teller geben und mit Bratkartoffeln servieren.

    Tipp: Wer keine Heringsfilets in Sahnesauce zur Verfügung hat, kann ebenso auf Filets in Tomatensauce zurückgreifen, die geben dem Gericht einen mediterranen Touch.

    Zwieback mit Nutella und Mandarinen

    Sugarsafety first! Wer mindestens 10 Tage von der Außenwelt abgeschottet ist und in seinen eigenen vier Wänden festsitzt, der braucht auch mal was Süßes. Sonst fällt einem noch die Decke auf den Kopf. Bevor ihr euch also in die feindliche Außenwelt auf die Suche nach Naschi begeben müsst, sorgt lieber dafür, dass ihr zumindest ein Glas Nuss-Nugat-Creme gelagert habt. 

    • 4 Stück Zwieback
    • 4 EL Nuss-Nugat-Creme
    • einige Mandarinenfilets


    1. Mandarinen auf ein Sieb schütten und gut abtropfen lassen.
    2. Zwieback mit Nuss-Nugat-Creme bestreichen und mit Mandarinen belegen.

    Tipp: Das Zwieback sollte ganz schnell gegessen werden, bevor die Mandarinen das Zwieback auflösen.

    Knäckebrot mit Rote-Bete-Aufstrich und Apfel

    Endlich etwas für unsere Veganer: Knäckebrot mit veganem Rote-Bete-Aufstrich selbst püriert, oder aus dem Glas und für Frische und etwas mehr Süße einen frischen Apfel.

    • 2 Scheiben Knäckebrot
    • 2 EL Rote Bete Aufstrich
    • 1 Apfel (z.B. Granny Smith)


    1.    Apfel waschen, abtrocknen und in feine Streifen schneiden
    2.    Knäckebrot mit Rote Bete Aufstrich bestreichen und mit den Apfelstreifen dekorieren.

    Tipp: Knäckebrot gibt es in zahlreichen leckeren Varianten, in rustikal, aus Vollkorn-, oder Roggenmehl, mal mit Kernen oder Samen getoppt. Tobt euch aus und variiert ein wenig.

    Kirschpfannkuchen mit Zimt und Zucker

    Schleckermäuler ahoi! Zimt macht glücklich heißt es. Also brauchen wir dringend ein Gericht wie diese leckeren Kirschpfannkuchen mit Zimt und Zucker, um uns ein wenig Sonne ins Herz und in die selbstgewählte Quarantäne zu holen.

    • 1 Glas Kirschen
    • 160 ml Milch (3,5 % Fett)
    • 2 Eier (Größe M)
    • 80 g Zucker
    • 200 g Mehl (Type 405)
    • 1/2 Päckchen Backpulver
    • 1 Prise Salz 


    1.    Kirschen aus dem Glas in ein Sieb schütten und den Saft auffangen.
    2.    Milch, Eier, Zucker, Mehl, Backpulver und eine Prise Salz in einer Schüssel mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren.
    3.    Öl in einer Pfanne erhitzen, eine Kelle Teig und 3 EL Kirschen auf den Teig geben und von jeder Seite ca. 3 Minuten braten.
    4.    In der Zwischenzeit den Kirschsaft in einem Topf aufkochen und mit angerührter Stärke abbinden.
    5.    Pfannkuchen mit Kirschsaft, Zimt und Zucker servieren.

    Tipp: Wer keine Kirschen mehr in den Supermärkten erhalten hat, der kann auch auf andere konservierte Obstsorten wie Aprikosen zurückgreifen.

    Strammer Max mit Rote-Bete-Aufstrich, Salami und Spiegelei

    Auf Leibspeisen wie den Strammen Max muss auch nicht verzichtet werden, wer gut haushalten kann, könnte an 8 von den 10 Tagen diese Variante des Strammen Max‘ mit Salami essen. Challenge accepted!

    • ​1 Scheibe Brot
    • 2 Eier (Größe M)
    • Rote-Bete-Aufstrich
    • Salami
    • Cornichons


    1.    1 Scheibe Brot in einer Pfanne anrösten. Anschließend mit Rote-Bete-Aufstrich bestreichen.
    2.    Salami in dünne Scheiben schneiden und das Brot damit belegen.
    3.    Öl in einer Pfanne erhitzen, 2 Eier dazugeben und ca. 4 Minuten braten. Mit Salz und Paprikapulver würzen.
    4.    Spiegeleier auf das Salamibrot geben und mit Cornichons servieren.

    Tipp: Sind Silberzwiebeln im Haus, können diese anstelle der Cornichons serviert werden.

    Kartoffel-Salami-Tortilla mit Cornichons

    Salami-Fans aufgepasst, jetzt wird es so richtig fancy pancy! Wir haben die ultimativen Tortillas für euch mit Salami- und Kartoffelwürfeln. Abgerundet wird's mit lecker sauren Cornichons. Leckerschmecker, guten Appetit!

    • 1 Glas Kartoffeln (Abtropfgewicht)
    • 4 EL Pflanzenöl
    • 1 Zwiebel
    • 150 g Salami
    • 4 Eier (Größe M)
    • 150 g Cornichons
    • 1 EL Wasser
    • 1 EL Zucker


    1.    Backofen auf 160°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und 1 Springform mit Öl ausfetten.
    2.    Kartoffeln mit einer Bürste grob waschen, abtrocknen und in Scheiben schneiden. 1 Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Salami in feine Würfel schneiden.
    3.    Öl in einer Pfanne erhitzen und Kartoffelscheiben darin ca. 10 Minuten braten, dabei mehrfach wenden. Zwiebel- und Salamiwürfel dazugeben und weitere 2 Minuten braten, mit Salz und Muskat würzen.
    4.    4 Eier dazugeben und unter die Kartoffeln rühren, Masse in die Form geben und ca. 30 Minuten im Ofen backen.
    5.    In der Zwischenzeit Cornichons in feine Streifen schneiden und mit 1 EL Wasser und 1 EL Zucker im Topf aufkochen.
    6.    Tortilla aus dem Ofen nehmen, ca. 5 Minuten auskühlen lassen und Springformrand entfernen.
    7.    Tortilla mit Cornichons servieren.


    Tipp: Wer noch mehr Gemüse mit in den Tortilla geben möchte, der könnte noch Dosen-Mais dazugeben.

    Sekt mit Mandarinen

    Trinken müssen wir ja auch – vor allem wenn der Weltuntergang bevorsteht! Also Sekt auf, Mandarinen rein und ab dafür!

    • ​300 ml Sekt
    • 4 Mandarinen


    1.    Mandarinen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Anschließend in ein Glas geben.
    2.    Mit Sekt aufgießen.

    Tipp: Sollte wirklich der Weltuntergang bevorstehen, dann könnt ihr auch direkt an eure Champagnervorräte gehen. Nach uns die Sintflut – ihr wisst schon. Cin Cin!

    Okay, so wirklich viele Gerichte kommen nicht ohne Fleisch aus. Sorry an alle Vegetarier und Veganer! Aber ihr könnt euch mit Porridge aller Art austoben. Wir hätten hier einen tollen Guide mit Rezepten für euch.