Ein Stück Apfelkuchen auf einem weißen Teller, der angeschnittene Kuchen aus der Springform in der Unschärfe dahinter
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Der perfekte vegane Apfel-Streuselkuchen

Auf der Suche nach dem perfekten Apfel-Streuselkuchen seid ihr nun fündig geworden: Dieses vegane Apfelkuchen-Rezept erfüllt alle Kriterien eines saftig-süßen und gleichzeitig knusprig gebackenen Kuchen. Backt selbst!

Bild von Alisa

Ein Artikel von Alisa

Wenn Food-Editorin Alisa nicht gerade ungeschickt Stäbchen in vietnamesische Bùn steckt, erzählt sie am liebsten von ihren nachhaltigen Food-Entdeckungen. Ihr Talent: wichtige Themen mit Witz rüberbringen.

Unser Rezept für einen veganen Apfelkuchen erfüllt alles, was wir von einem richtig guten Apfelkuchen erwarten: Er ist süß, aber nicht zu süß. Knusprig, aber nicht trocken. Saftig, aber nicht sapschig. Wie auch ihr in den Genuss von zwölf perfekt gebackenen Stücken aus der Springform kommt, erfahrt ihr hier.

Zutaten für den veganen Apfelkuchen mit Streuseln

Jutebeutel ist am Start? Dann fehlt euch nur noch die Einkaufsliste. Warum wir uns für welche Zutaten entscheiden, sagen wir euch jetzt!

Die richtigen Äpfel

Eins steht fest: Für einen veganen Apfelkuchen braucht es Äpfel. Doch welche Sorte macht den besten Kuchen? Wir empfehlen einen fruchtig und leicht säuerlichen Apfel, der den süßen Teig ausbalanciert. Das Fruchtfleisch sollte fest sein, damit die Äpfel im Backofen nicht zu Mus werden. Bedient auch an den Kisten mit z.B. Elstar, Jonagold und Boskop.

Zwei Hände die einen halbierten Apfel abermals halbieren

Das richtige Mehl

Ihr werdet sehen, dass wir für dieses Apfelkuchen-Rezept mit Dinkelmehl gearbeitet haben. Wieso das? Dinkelmehl hat einen kräftigeren, nussigeren Geschmack als Weizenmehl und macht den Kuchen zu einem echten Soulfood-Herbstrezept. Für den Fall, dass ihr kein Dinkelmehl zur Hand habt, könnt ihr auch auf klassisches Weizenmehl zurückgreifen.

Der richtige Zucker

Auch in Sachen Zucker haben wir uns gegen klassischen weißen Zucker und für braunen Zucker entschieden – des Geschmacks wegen. Die Karamellnote, die beim Backvorgang herausgekitzelt wird, ergänzt den fruchtigen Geschmack der Äpfel hervorragend. Auch hier gilt: Der Braune Zucker kann 1:1 gegen die weiße Variante ausgetauscht werden.

​Die richtige Margarine

Eins steht fest: Butter kommt uns nicht in die vegane Rührschüssel. Butteralternativen gibt es viele, doch nicht jede x-beliebige Margarine eignet sich auch gut zum Backen. Und Achtung: Nicht jede Margarine ist auch wirklich vegan. Beim Einkauf der veganen Butteralternative lohnt sich also ein doppelter Check der Zutatenliste.
Für unseren veganen Apfelkuchen raten wir von veganen Streichfetten, die oftmals einen hohen Wasseranteil haben, ab. Hierzu zählen beispielsweise pflanzliche Aufstriche auf der Basis von Mandeln oder Kokosfett. Gleichzeitig sprechen wir uns heimlich für einen Favoriten aus dem Kühlregal aus: die feste Margarine von Alsan zeichnet sich durch einen hohen Fettgehalt aus und ist somit vegan baking approved.

Ein Stück Apfelkuchen auf einem weißen Teller, der angeschnittene Kuchen aus der Springform in der Unschärfe dahinter

Das Rezept für veganen Apfelkuchen mit Streuseln

Der vegane Apfelkuchen backt sich nicht von alleine! Schnappt euch eure schönste Schürze und folgt den Anweisungen des Rezepts.


Für den Teig:

  • 250 g Dinkelmehl (Type 630)
  • ​80 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 g pflanzliche Margarine, kalt
  • 1 EL Wasser, kalt
  • Pflanzliche Margarine zum Einfetten
Für die Füllung:

  • 5 Äpfel (à ca. 200 g)
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 TL Zimt, gemahlen
Für die Streusel:

  • 150 g Dinkelmehl (Type 630)
  • 75 g brauner Zucker
  • 75 g pflanzliche Margarine, kalt
  • 50 g Mandeln, gestiftet

Zubereitung:
  1. Für den Teig Mehl, Zucker und die Prise Salz in einer Schüssel vermengen. Margarine würfeln, gemeinsam mit dem Wasser zu der Mehlmischung geben und mit den Händen oder einem Handrührgerät (Knethaken) rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie oder in ein Bienenwachstuch wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.

    Tipp: Mit möglichst kühlen Geräten, Händen und Zutaten arbeiten, damit der Teig nicht zu warm wird. Der Teig lässt sich auch bis zu drei Tage im Voraus zubereiten und im Kühlschrank lagern. 

  2. In der Zwischenzeit Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 180 °C/Umluft: 155 °C). Eine Springform (Ø 24 cm) mit Backpapier auslegen und am Rand einfetten. Für die Füllung die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Anschließend in ca. 0,3 cm dünne Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit Ahornsirup und Zimt vermengen.

  3. Für die Streusel Mehl, Zucker und kalte Margarine in Stücken eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln verarbeiten. Mandeln kurz unter die Streusel kneten und bis zur weiteren Verarbeitung kalt stellen.

  4. Den Teig in die Form geben und mit den Händen oder einem Löffel gleichmäßig flachdrücken, bis der Boden vollständig gefüllt und an den Seiten ein ca. 2 cm hoher Rand geformt ist. Den Rand nach Belieben rund herum mit einem Messer begradigen. 

  5. Apfelfüllung gleichmäßig auf dem Boden verteilen und die Streusel darüber geben. Veganen Apfelkuchen auf mittlerer Schiene im heißen Ofen 45-50 Minuten backen bis die Streusel leicht gebräunt sind. Nach Ablauf der Backzeit den Kuchen aus dem Ofen nehmen, ca. 15 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann den Rand lösen. Nach Belieben warm servieren oder vollständig erkalten lassen.

Gläserne Schüssel mit Teig, der mit den Knethaken eines Handrührgerätes gerührt wird
Holzbrett auf dem zwei Hände einen Apfel in Spalten schneiden
Hände, die Teig in einer Springform andrücken
Gläserne Schüssel, in der Hände Teigstreusel verkneten
Zwei Hände, die Apfelspalten auf einem Kuchenboden in einer Springform verteilen

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