Direkt zum Inhalt
First in Food
MENÜ
Warenkunde

A salad a day ...

Euer Hausarzt hat ab sofort früher Feierabend: Wer täglich frisches Gemüse und knackiges Blattgrün speist, wird seltener krank, bleibt ewig jung – und hat mehr Spaß auf dem Teller! Unsere Studien belegen das jedenfalls eindeutig. Und unsere Datenerhebung sieht unwiderstehlich lecker aus.

Es soll Leute geben, die keinen Salat mögen. Dabei ist die Definition von „Salat“ ziemlich weit gefasst. Sie lässt nicht nur reichlich Interpretationsspielraum, sondern auch ziemlich viele kreative Umsetzungen zu. Krosser Speck, würziger Käse, samtige Avocadostücke, Obst, Nüsse oder Sprossen – erlaubt ist, was gefällt. Nur gut zusammen passen sollte es: Wir zeigen euch, was man wie mixed und matched und um welche Kombinationen man als Salat-Fan einfach nicht drumherum kommt. Quinoa oder Wildkräuter sind etwas für Feinschmecker, dem guten alten Kartoffelsalat haben wir einen besonderen Dreh gegeben und auch als Fingerfood macht Salat eine gute Figur.

Hier kommen unsere Tipps & Tricks für superleckere Salate mit Aha-Effekt und Sattmachgarantie. 

Blattsalate Es grünt so grün ...

Grainy day - Getreidesalate

Blattsalate schön und gut: Manchmal muss einfach ein wenig Substanz unter das frische Chlorophyll. Idealerweise in Form von gesundem Getreide oder leckeren Getreidealternativen wie Vollkornreis, Dinkel, Couscous, Bulgur, Amaranth, Quinoa und Co. Al dente gegart und mit kaltem Wasser abgebraust, bleiben die gesunden Kraftpakete schön bissfest und lassen sich gut vorkochen – perfekt für alle, die unter der Woche wenig Zeit oder Lust haben, sich täglich etwas Frisches zuzubereiten. Oder all jene, die nach kreativen Lunchideen für die Mittagspause im Büro suchen. Im Kühlschrank aufbewahrt und gut verschlossen halten sich die fertig gegarten Körnchen ca. 3-5 Tage, etwas Öl sorgt dafür, dass sie nicht austrocknen. Und noch einen unschlagbaren Vorteil haben Getreidesalate: Sie machen langanhaltend und auf gesunde Weise satt.

Das passt gut zu Getreidesalaten: Zerkrümelter Feta, kross gebratener Frühstücksspeck, geröstete Sonnenblumen- und Kürbiskerne, blanchierte Lauchstreifen oder Frühlingszwiebeln, im Ofen geschmorte rote Zwiebeln, getrocknete Tomaten, gegrillter grüner Spargel, gehobelte rohe Champignons, Babyspinat oder Rucola, würzige Steakstreifen oder Hähnchenbrust, pochiertes Ei.

Probiert mal unseren Quinoa-Spargel-Pilzsalat oder den Mason Jar Couscous Salat!

Quinoa-Spargel-Pilzsalat Nussiger Quinoa, knackiger Spargel und aromatische Pilze - da kommt jeder auf seine Kosten!

Kurz mal Reinlinsen - Salate mit Hülsenfrüchten

Auch Hülsenfrüchte sind perfekte Spairingspartner für knackige Rohkost, lassen sich ebenso wie Getreide gut auf Vorrat garen und bei Bedarf nach Lust und Laune in frische, sättigende Salatmahlzeiten verwandeln. Sie stecken voller Proteine, Ballaststoffe und komplexer Kohlenhydrate und wirken sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. Wer seinen Luch-Salat also mit Bohnen, Linsen und Erbsen anreichert, läuft nicht Gefahr in das berühmt-berüchtigte nachmittägliche Tief zu plumpsen und heißhungrig eine Tafel Schokolade zu inhalieren. Während Linsen je nach Sorte zwischen 20 und 60 Minuten zum Kochen benötigen und daher auch mal spontan auf den Tisch gebracht werden können, bedürfen andere Hülsenfrüchte ein wenig der Planung. Bohnen und Kichererbsen müssen mindestens 8-12 Stunden, am besten über Nacht in kaltem Wasser eingeweicht werden - es sei denn, man greift zur Konservendose. Frisch gekocht schmecken sie allerdings um Klassen besser.

Tipps & Tricks für Hülsenfrüchte:

Linsen am besten an einem kühlen, dunklen Ort luftdicht verpackt aufbewahren.

Bohnenkerne und (Kicher-)Erbsen sollten immer ohne Salz bei milder Hitze gekocht werden. So werden sie schneller weich und quellen am besten aus.

Frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, Koriander, Basilikum, Petersilie, Kerbel, Salbei u.a.) bereichern jeden Hülsenfrüchtesalat und helfen beim Verdauen.

Festkochende Hülsenfrüchtesorten eignen sich am besten für Salate: Belugalinsen, Puy-Linsen, Cannellinibohnen, Borlottibohnen, breite Bohnen (auch Ackerbohnen oder Fave), Lima- oder Kidneybohnen.

Zubereitungsideen:
Mediterran: Mit vielen frischen Kräutern, Knoblauch, Zitrone, gegrilltem Gemüse und Olivenöl
Würzig: Mit Salbei und Speck in Weißwein gegart
Indisch: Mit Chili, Curry und roten Zwiebeln 
Orientalisch: Mit Granatapfelkernen, Walnüssen, Dukkah und Dips wie Hummus, Joghurt-Zitronen-Sauce oder Baba Ganoush
Mexikanisch: Mit Avocado, Tomaten-Koriander-Salsa und viel frischem Limettensaft

Tip Top Toppings - Obst, Dressings & Co

Ein kleiner Pfiff, ein bisschen Crunch: Toppings sind die eigentliche Paradedisziplin wenn es um geniale Salate geht. Steht einmal die Basis (Grünzeug, Gemüse und Co.) geht es erst richtig los. Erlaubt ist im Grunde was gefällt. Ein paar simple Regeln gibt es dennoch, damit es nicht allzu kurios in der Salatschüssel zugeht.

Krosse Croutons in Knoblauch angebraten pimpen jeden Blattsalat

Gegensätze ziehen sich an

Soft meets crunchy, kalt trifft heiß, fruchtig meets herb, süß trifft sauer. Mixt doch mal aus:

Knusprig: Verschiedene Nüsse und Saaten, Croutons, krosser Bacon, Hirsekeimlinge
Weich: Weiches Ei, zerkrümelter Feta oder Manourikäse, reife Avocado, geschmorte rote Zwiebel
Pflanzlich: Sprossen, gegrilltes mediterranes Gemüse, gebratene Pilze, gehobelter Fenchel oder Staudensellerie, Radieschenstreifen, Gurke
Fisch: Gegrillter Lachs, sautierte Gambas, Octopus
Fleisch: Pochiertes Huhn, gebratene Lammfilets
Kohlenhydrate: Pasta, Gnocchi, gekochte oder gegrillte Kartoffeln

Schon mal einen lauwarmen Gnocchi-Salat probiert? Oder wie wäre es mit unserem gegrillten Kartoffelsalat?

Gegrillte Kartoffeln mit ordentlich Senf - ein Gedicht!

Obst im Salat mag nicht jeder, kommt aber oftmals richtig gut, z.B.
Himbeeren und Ziegenkäse, Mango und Avocado, Granatapfelkerne und Lammfilet, Birne und Blauschimmel, grüner Apfel, geraspelter Knollensellerie, geröstete Walnüsse

Beispiele gefällig? Wir schwören auf Salatschiffchen mit Granatapfelkernen und  Wintersalat mit Grapefruitdressing!

Geht super einfach: Salatschiffchen mit Amaranth und Granatapfelkernen

Das Dressing ist die halbe Miete, aber nicht jedes Dressing passt zu jedem Salat. Mit diesen Kombinationen macht man alles richtig:

Chicoree küsst Blauschimmeldressing mit Estragonessig.
Feldsalat, Radicchio und Löwenzahn mögen ein Dressing aus Walnussöl, Dijonsenf, Honig und Zitronensaft.
Roher Chinakohl findet ein Dressing mit Orangensaft super.
Babyspinat und Rucola vertragen ein gutes Olivenöl mit Granatapfelessig.
Kopfsalat liebt Schanddressings.

Ein gutes Dressing muss nicht kompliziert sein: Balsamicoessig, Öl, Senf, Honig, Salz & Pfeffer - und fertig!