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LIFESTYLE

Die 3-Tage-Saftkur-Challenge – Verschiedene Saftkuren im Selbsttest

8 Leute, 3 Tage, 1 Challenge: FOODBOOM testet verschiedene Saftkuren und leidet zusammen. Hier lest ihr alles über unsere Ups and Downs des Saftkur-Selbsttests.

Bild von Svenja

Ein Artikel von Svenja

Food-Redakteurin Svenja liebt stundenlange Koch-Experimente. Als Hobby-Selbstversorgerin macht sie viel von der Pike auf selbst & würzt ihre Artikel mit nordischem Flair und How tos.

Wer hat sie nicht schon auf YouTube gesehen oder im Netz von ihren Erfahrungen gelesen: Frauen, die eine Saftkur über sich ergehen lassen und geradezu pervers gut drauf sind: „Ich fühl’ mich so leicht, so unbeschwert, so fit, so stark und mache mehr Sport als je zuvor!“ Ist eine Saftkur wirklich Friede, Freude, Eierkuchen pur? Fühlt man sich wirklich so viel besser? Wir wollten es genau wissen und haben uns verschiedene Saftkuren vorgenommen. Die Challenge: 3 Tage nur Saft, Wasser und Käutertee.

Insgesamt acht Boomies hatten Lust auf einen Selbsttest. Da wären die Food-Redakteurinnen Leonie, Alisa, Céline und Svenja, Social-Media-Managerin Gina, Senior Video Producer Mike, Fotografin Julia und Produktionsleiterin Caro. Während Leonie die 3-Tage-Saftkur von Foodist unter die Lupe nahm und Gina, Céline und Mike sich für die 3-Tages-Saftkur von Rawganic Revolution entschieden, griff Julia zu lebeleicht Hamburg, Caro zu pressbar, Svenja schnappte sich Kale&Me und Alisa testete frank juice. Jeder hat seine persönlichen Erfahrungen in einem Mini-Tagebuch für euch festgehalten.

3-Tage-Saftkur von Foodist © Foodist

Die Saftkur von Foodist

Leonies Tagebuch

Letzte Mahlzeit vor der Kur: Palak Paneer mit extra-viel Naan und Mango-Lassi von meinem Lieblingsinder

Tag 1

Ihr würdet jetzt vermutlich gerne lesen, dass ich mich super krass auf die anstehenden 3 Tage ohne feste Nahrung vorbereitet habe, mich von Stullen, Pasta und Co. abgewöhnt habe, am Vorabend noch einen Teller Suppe verschlungen habe und mein Körper mehr als ready ist. Die Realität sieht allerdings gar nicht mal so instagrammable aus: Am Vortag klingelt es an meiner Haustür, jemand kommt mit einem riesigen Paket die Treppen hochgestapft und drückt mir meine Nahrung für die nächsten Tage in die Hand. Hoppla. Hatte ich wohl verdrängt. Da war ja was. Zum Glück war ich gerade noch einkaufen und habe meinen gähnend-leeren Kühlschrank noch einmal ordentlich aufgefüllt. Wie kann man eigentlich so verplant sein? Meine Dinnerverabredung konnte ich dann auch nicht mehr absagen – die Saftkur startete also an Tag 1 mit einem rumorenden After-Inder-Magen vom Vorabend. Toller Start – aber selber Schuld, Leonie.

Ich freue mich trotzdem auf die nächsten Tage – sehr sogar. Endlich mal wieder eine Challenge an mich selbst. Und auch, wenn ich absolut keine Freundin des „New year new me“-Lifestyles bin, ist so eine kleine Challenge ja gar nicht mal so übel, wenn alle anderen auch gerade auf irgendetwas verzichten – Fleisch, Alkohol, Süßigkeiten… oder eben feste Nahrung. 

Was mir zugute kommen könnte? Ich frühstücke unter der Woche super selten. Also halte ich schon einmal bis 12 Uhr ohne etwas im Magen aus (ja, ich weiß, ernährungswissenschaftlich vielleicht nicht das allergesündeste Geständnis). Meine 6 Säfte pro Tag kann ich dann getrost über den ganzen Tag verteilen, ohne mit knurrendem Magen ins Bett zu gehen – so weit die Rechnung. Ob sie wohl aufgeht?´

Der erste Griff am Morgen geht in Richtung Kaffeemaschine – und ich höre den ersten, imaginären Buzzer nur so in meinem Ohr hallen. Nö, heute nicht. Zweiter Griff in Richtung Kühlschrank – schön an Obst, Milch und Frischkäse vorbei direkt zu Saft Nr. 1. Was positiv auffällt: Die Säfte haben alle schöne Namen. Mag banal klingen, holt mich aber total ab: Flotte Karotte, Dies das Ananas, Spinat Ahoi, Quer Beet, Kurkuma Matata und Kohldampf – schönes Packaging, alles übersichtlich und man weiß, was einen erwartet. Und dank begleitender Informationsbroschüre im Paket fühle ich mich auch bestens informiert – wenigstens während der Kur, wenn ich mich schon nicht davor eingelesen und vorbereitet habe. Und schon am ersten Tag küre ich meinen Favoriten: Flotte Karotte – der perfekte Kickstarter in den Tag mit der Ingwerschärfe. I love it! Aber es muss ja immer einen geben, den man nicht so gerne mag – in meinem Fall, als bekennende Selleriegegnerin, der Spinat Ahoi mit Sellerie, Gurke und allem, was grün ist. 

Klar, bei so einer Saftkur passiert natürlich auch viel im Kopf. Aber schon ab Mitte des Tages fühle ich mich topfit. Anders als erwartet. Leicht, unbeschwert. Der Blick auf die Waage am Abend verrät aber: Passiert schon im Kopf, von der Leichtigkeit ist da nämlich nichts mehr zu sehen. ABER: Ich mache das ja nicht, um Kilos zu verlieren, sondern um meinem Körper mal etwas Gutes zu tun. Und das fühlt sich definitiv nach etwas Gutem an. Und das Hungergefühl? Gibt’s nicht. Meine Säfte trinke ich so gut aufgeteilt, dass mich zu keinem Zeitpunkt mein prall gefüllter Kühlschrank in seinen Bann ziehen könnte. Das ist doch schon mal was!

Tag 2

Ich sage mal so: In einem Food-Unternehmen ist es natürlich schwierig den leckersten Food-Versuchungen zu widerstehen. Ein Hoch auf das coronabedingte Homeoffice also: Keine lockenden Gerüche von Frischgebackenem, Probierportionen in allen Ecken und eine neu gefundene Selbstbeherrschung, die ich von mir selbst nicht kenne. Spannend. 

Ich wache heute auf und freue mich direkt auf meinen Lieblingssaft. Und vor allem: Ich fühle mich so viel wacher als mit meiner obligatorischen Tasse Morgenkaffee. Ist das schon ein Fruchtzuckerschock? Kann ich auf einmal Bäume ausreißen? Wie wäre es mit einem morgendlichen Halbmarathon? In die Sportsachen und los geht’s! Nach ein paar Metern allerdings die Ernüchterung: Für sportliche Betätigung sind die Kraftspeicher dann doch ein wenig zu leer. Dann eben auf die Yogamatte – Bewegung für ein noch besseres Körpergefühl. 

Was mich überrascht: Ich leide ziemlich oft an Kopfschmerzen, keine diagnostizierte Migräne, aber doch schon oft ein stechender, ekeliger Schmerz. Ich bin davon ausgegangen, dass diese mich gerade während der Saftkur intensiv heimsuchen werden und habe vorsichtshalber meine Hausmittelchen aufgestockt. Aber: Sie bleiben auch an Tag 2 aus – und das Medizinschränkchen geschlossen. Und der erwartete Hunger bleibt auch an Tag 2 noch irgendwie aus. Ich bin überrascht und fliege weiter durch den Tag. 

Tag 3

Das Grande Finale ist eingeläutet. Spoiler: Also ich könnte noch ein paar Tage – zumindest fühle ich mich so. Ein bisschen Kopfschmerzen, die schiebe ich aber getrost darauf, dass ich gestern ein bisschen wenig zusätzliches Wasser getrunken habe. Das vergisst man (oder ich) nämlich leicht, wenn man den ganzen Tag sowieso schon trinkt. 

Gestern Abend gab es noch ein kleines digitales Feierabenddinner mit Freunden – ich war mit Saft dabei. Das fiel vielleicht ein bisschen schwer und meine Lust auf etwas Essbares steigt schon deutlich. Aber die Säfte schmecken mir noch immer und, vor allem, fühle ich mich pudelwohl und gesund. 

Ein wenig traurig bin ich schon, als der letzte Saft angebrochen wird. Das will ich nochmal machen – und dann mal 5 Tage, das bietet Foodist nämlich auch an. Ich sitze am Schreibtisch und philosophiere schon mit meinen Kollegen, was morgen auf meinem Teller landet. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt in den letzten 3 Tagen das Gefühl, dass ich jetzt etwas zum Beißen zu mir nehmen MUSS. Eher war es ein bisschen Appetit, kein Hunger. Und der Appetit war offen gestanden immer sehr spezifisch – Spaghetti Carbonara, die echte, mit Pancetta. Oder Apfelschorle und eine frisch gebackene Breze. Oder ein Falafelsandwich, ein ganz bestimmtes, mit einem extra Klecks selbstgemachtem Tahinijoghurt (mein Geheimrezept). 

Das Fazit aber: Ich habe es geschafft – und das wesentlich einfacher, als ich es mir ausgemalt hatte. Ich fühle mich super, fühlte mich die ganze Zeit über super und nehme mir vor, auch die nächsten Tage etwas „soft“ ins Essensgame wieder einzusteigen. Aber da kommen mir meine Freunde in die Quere – abends direkt der Ausflug zum besten Tacoladen der Hansestadt mit Bierbegleitung im Tacomenü. „Gewagt nach so einer Saftkur!“, könnte man da denken. Und wer auch immer das jetzt denkt: Du hattest recht, war gewagt. Hupps. 

Aber Schluss mit den ganzen Lobhymnen – irgendwas Negatives muss man ja sagen: Mein kleines Anti-Plastik-Herz hat schon ein bisschen geblutet beim Anblick der 18 leeren Flaschen, die nun in meiner Küche herumfliegen und im Mülleimer Platz nehmen. Die Flaschen sind zwar aus recycelten Materialien hergestellt, aber es fühlt sich schon etwas komisch an. Vielleicht gibt es da in Zukunft ja noch Alternativen. Ich gehe jetzt erst einmal eine Runde joggen und freue mich auf die nächste Saftkur – diese wird nicht die letzte gewesen sein.

Kale&Me Saftkur 3tage © Kale&Me

Die Saftkur von Kale&Me

Svenjas Tagebuch

Letzte Mahlzeit vor der Kur: Gemüsepfanne mit Penne

Tag 1

Der erste Blick in das Saftkur-Package von Kale&Me sieht sehr vielversprechend aus: schönes Flaschen-Design, lustige Namen („Kalvin Kale“ oder „Amy Almond“), kaltgepresste Säfte ohne Zucker oder anderes störendes Gedöns – und ein guter Mix aus süßen und herzhaften Säften. Auch die Frage, was mein Körper zu welcher Tageszeit braucht, haben Kale&Me wirklich gut gelöst. Den Vormittag starte ich mit zwei fruchtig-süßen Säften, die viele Antioxidantien und Vitamin C enthalten. Gegen Mittag wird es dann herzhafter und magenfüllender mit Avocado, Rote Bete, Spinat und Grünkohl und der Abschluss am Abend ist ein Schlaftrunk mit Mandelmilch und Datteln. Nice! Neben einer Infobroschüre zu den einzelnen Säften liegt auch ein kleines Saftkur-Tagebuch bei, in das man seine Gemütslagen eintragen kann. So viel zur Theorie.

Mein erster Saftkur-Tag im Büro fällt mir super leicht. Meine Säfte schmecken mir alle sehr gut und mittags komme ich kaum mit dem Trinken hinterher. Während mich vormittags Magengrummeln begleitet, spüre ich gegen Mittag keinen Hunger mehr und habe einen richtigen Konzentrationsschub. Wow, was für ein guter Workflow! Damit hatte ich nicht gerechnet. Abends wird’s dann nochmal gemein. Die Abendstunden wollen nicht vergehen, ohne dass mein Magen grummelt wie eine ganze Herde hungriger Wölfe. Ablenkung gelingt mir nicht richtig. Ich gehe sogar früher ins Bett, damit ich mich mit dem Hunger nicht noch länger rumschlagen muss.

Tag 2

Heute haben gleich zwei Kolleginnen selbst gebackenen Kuchen bei der Arbeit dabei. Für mich als Chocoholic eine echte Zerreißprobe! Auch mittags das gemeinsame Mittagessen mit den Kollegen ausfallen zu lassen, ist für mich heute ein besonders großer Wermutstropfen, aber ich versuche es positiv zu sehen: Ich habe keine Kopfschmerzen oder andere Beschwerden wie die anderen „Saftis“, mein Hunger hält sich heute auch in Grenzen und ich kann gut arbeiten. Besonders freue ich mich heute auf meine herzhaften Säfte.

Tag 3

Der letzte Tag meiner Saftkur und definitiv auch der schwierigste von allen! Denn heute ist SAMSTAG. Aber nicht nur das – ich fahre heute Mittag noch in den Urlaub! Eigentlich war nicht geplant, heute noch zu „saften“, aber das Leben kam dazwischen und ich habe die Saftkur einen Tag später begonnen. Während dem Kofferpacken und Bude-Aufräumen nuckle ich lustlos an meinen ersten beiden Säften herum, während es in der Küche nach Rührei und getoastetem Brot riecht. Wie soll ich das denn heute noch aushalten?! Meine Laune ist auf einem Tiefpunkt angekommen und ich muss mich echt zusammenreißen, straight zu bleiben. Es ist viel schwieriger zuhause und alleine für sich die Saftkur zu machen, als das „gewählte Leid“ mit anderen zu teilen. Bis wir gegen 17 Uhr in den Zug steigen, bin ich noch „clean“. Zähneknirschend zwar, aber immerhin. Doch als wir dann die Ländergrenze nach Dänemark überschreiten, kann ich nicht mehr anders – und gehe sozusagen direkt von Saftkur in Happy-Holiday-Dining über. Die Mandelmilch lasse ich für heute weg. Klar, ich ärgere mich ein bisschen, dass ich es nicht ganz durchgezogen habe, aber der Start in den Urlaub ist dann doch einfach zu verführerisch. Trotzdem hat mir meine Saftkur richtig gut gefallen. Die Produkte waren lecker und abwechslungsreich, ich hatte keine Kopfschmerzen o.ä. Beschwerden und fühle mich rundum wohl. Ob ich die Saftkur nochmal machen würde? Definitiv! Ich fühle mich, als hätte ich einen Gesundheits-Reset-Button geklickt. Beim nächsten Mal 

Rawganic Revolution © Rawganic Revolution

Die Saftkur von Rawganic Revolution

Célines Tagebuch
Letzte Mahlzeit vor der Kur: selbstgemachter Spargelflammkuchen

Tag 1
Ich habe mich absolut nicht auf die Kur vorbereitet, dementsprechend krass war der Einstieg. Ich habe ehrlich gesagt als ich gefragt wurde nicht richtig verstanden, dass ich außer Saft nichts Anderes essen darf.... erst Montag morgens. Das war dann hart. Die ersten Säfte, die ich heute getrunken habe, schmecken mir alle, außer der mit Rote Bete. Das Produktdesign von Rawganic Revolution finde ich etwas überladen und nicht modern. Außer einem kleinen Beipackzettel, der etwas ungenau ist, lag dem Karton nichts bei.  

Tag 2
Der erste Tag war hart. Fühle mich sehr hungrig, müde und schlapp. Ich hab heute richtig weiche Knie und schlafen konnte ich auch nicht. Habe definitiv weniger Energie als gestern!! Trotzdem halte ich meine Stimmung im Zaum ;), war nur eeetwas gereizt und abends sehr hungrig.

Tag 3
Letzter Tag, ich bin motiviert und halte auf jeden Fall durch. Gestern Abend war die Kur besonders hart. Morgen will ich als erstes Spiegelei essen. Und Mozzarella-Brot! Mein Fazit zur Kur und den Produkten: Die Produkte sind okay, die Säfte schmecken überwiegend gut. Aber ich hatte wirklich Hunger! Mengenmäßig fand ich die 0,33 Flaschen gut, ½ Liter hätte ich nicht geschafft. Außerdem sind manche Säfte mit Stevia gesüßt, was ich nicht gut finde.
Fazit: Die Saftkur ist in Ordnung, aber auch nicht mehr.

Mikes Tagebuch
Letzte Mahlzeit vor der Kur: Schüssel Haferflocken

Tag 1
Eigentlich habe ich die Kur einfach auf mich zukommen lassen. Am Wochenende vorher habe ich unabsichtlich relativ wenig gegessen, allerdings kam am Sonntagabend dann ein mächtiger Hunger, so dass meine letzte Mahlzeit um 23:00 eine Schüssel Haferflocken war. Da ich trotz der geringen Energiezufuhr am Montagmorgen zum Fitness wollte, hielt ich das für eine ganz gute Idee. Der Einstieg ging relativ gut, die Säfte schmecken alle prima, auch das Design ist sehr ansprechend und wirkt frisch, leider gibt es hier kein Pfandsystem, sodass doch eine große Menge Müll anfällt. Da man alle 2 Stunden einen Saft trinken darf, hat man nicht das Gefühl, dass etwas fehlt. Zum Nachmittag/Abend hin wurde es dann doch etwas schwierig, da doch ein großer Hunger einsetzte, leichte Gereiztheit und auch mäßige Kopfschmerzen. Dazu kam, dass ich für meine Tochter ein leckeres Abendbrot gemacht habe, und kurz in der Versuchung war, einfach vom Brot abzubeißen. Bin aber standhaft geblieben und habe mir eine große Kanne Tee gekocht. Um 22:00 Uhr ist mein Stimmungsbarometer auf jeden Fall gesunken, könnte jetzt verdammt gut was essen, aber dafür geh ich lieber schnell ins Bett!

Tag 2
Den ersten Tag habe ich soweit gut überstanden. Am besten hat mir der Beet Royal und der Pure Sunshine geschmeckt. Der zweite Tag fing mit ordentlichen Schwindelgefühlen an, und ich habe probiert, mich so wenig wie möglich zu bewegen, denn jegliche Aktivität (Treppensteigen!) löste Kreislaufprobleme aus. Auch die Laune war an diesem Tag mies, zu gern wäre man zum Mittagessen gegangen, aber es musste jeder Kontakt mit Essen vermieden werden, da die Versuchung zu stark gewesen wäre, was bei unserem Job gar nicht so einfach ist... An diesem Tag kam auch der Gedanke daran, dass ich mich vom Hersteller nicht wirklich informiert fühle. Sind für jeden Körpertyp 6 Flaschen das Richtige? Für wen ist eine Saftkur empfohlen? Was tue ich gegen Hungerattacken? Was darf ich zusätzlich zu mir nehmen? Welcher Tee etc. ist empfehlenswert? Abends war mir dann schon vom Aufstehen so schwindelig, dass ich einen Becher Brühe trinken musste, was mir etwas Kraft gab, und ich recht gut einschlafen konnte.

Tag 3
Heute Morgen erwachte ich mit ungeahnter Energie und bester Laune! Ich fühlte mich fit und agil, und beschloss, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren (ca. 30 Minuten für zehn Kilometer). Auch danach ging es mir gut, freute mich auf den ersten Drink. Positiv ging ich durch den Tag, wohl auch mit dem Erfolgserlebnis, es durchgehalten zu haben. Also definitiv halbvolles Glas! Auch das Körpergefühl war ein etwas anderes, flacherer Bauch, alles irgendwie sauberer, kann das aber nicht genau beschreiben. Im Gegensatz zu Tag 2 um das Zehnfache besser, denn vor allem der Abend am Tag 2 war wirklich eine Qual. Aber umso mehr freue ich mich darauf, morgen endlich wieder feste Nahrung zu mir zu nehmen! Ich nehme die Kur als Start für eine bewusste Ernährung, werde diese und vielleicht auch die nächste Woche abends nur einen Saft oder Smoothie zu mir nehmen, und insgesamt wenig Kohlehydrate essen. Zum Frühstück morgen wird es einen Quark mit Früchten und Körnern geben, und am Mittag ein Steak mit Salat!!!
Fazit: Insgesamt finde ich die Saftkur positiv, auch wenn es hart ist, fühle ich mich nun am letzten Abend wirklich frisch, die Säfte haben gut geschmeckt, und mir geht es gut. Allerdings ist Sport in dieser Zeit nicht zu empfehlen, was mir wirklich gefehlt hat. Auch die Mengen haben mir zu denken gegeben. Dass ein Mensch mit 95 Kilogramm die gleiche Saftmenge zu sich nimmt, wie ein Mensch mit halb so viel Pfunden, kann irgendwie nicht richtig sein. Wie schon erwähnt, fehlt mir bei diesem Produkt die Aufklärung sowie ein Pfandsystem. Jedoch ist die Kur im Vergleich zu anderen relativ „günstig“, und ich denke, dass die Unterschiede in der Qualität nicht gravierend sind. Kaufen würde ich diese Kur nicht, sattdessen würde ich mir die Säfte lieber selbst machen, was für 3 Tage vom Aufwand her auch in Ordnung ist. Dennoch war es eine tolle Erfahrung. Ich habe die Kur durchgezogen und auf das alltägliche verzichtet, bin somit stolz auf mich und fühle mich frisch!

Ginas Tagebuch
Letzte Mahlzeit vor der Kur: halbe Pizza, Salat, Vanille-Croissant und M&M's

Tag 1
Als Vorbereitung auf die Kur wollte ich am Vortag eigentlich etwas weniger essen. Aber die aufsteigende Panik, dass ich nie wieder (und nicht bloß drei Tage) etwas essen kann ;), hat das Abendessen etwas opulenter ausfallen lassen, uppsi.. :D. Ich war insgesamt total nervös vor der Saftkur und wusste nicht genau, wie mein Körper mehrere Tage ohne feste Nahrung reagieren würde. Aber ich war auch sehr neugierig und hab mich auf die Herausforderung gefreut. Zweifel daran, dass ich es möglicherweise nicht durchhalte, hatte ich aber nicht. Ich hatte durchaus Erwartungen an die kommenden Tage und das finale Ergebnis. Neben der eigentlichen Erfahrung, also wie mein Körper reagiert und wie ich mich schlage, wollte ich außerdem abnehmen, den Körper entschlacken und mich insgesamt gesünder und leichter fühlen. Vom Hersteller habe ich mich leider nicht so richtig informiert gefühlt. Es wird zwar angegeben, welche Zutaten für welche Säfte verwendet werden und was das bewirken soll (Energie, Anti-Age usw.), aber ansonsten werden keine weiteren Informationen dargestellt. Dabei hatte ich viele offene Fragen: Warum sollte man eine Saftkur machen? Was spricht dagegen? Wie sollte man sich darauf vorbereiten? Was ist zu beachten? Was sollte ich tun, wenn ich Hunger bekomme? Darf man Sport treiben? Das Produktdesign finde ich ansprechend und modern gestaltet. Einige der grünen Säfte sehen allerdings nicht ganz so appetitlich aus. Berry Babe und Master Cleanse haben mir sehr gut geschmeckt, die Säfte mit vorrangig Gemüse haben mir leider nicht geschmeckt. Das hat die Kur natürlich etwas schwieriger gestaltet. Tatsächlich haben mich die Säfte aber schon gesättigt, ich hatte kaum Hunger, dafür aber umso mehr Appetit ;). Meine Laune war super (ich bin allerdings auch kein Mensch, der schlechte Laune hat, wenn er kein Essen bekommt). 

Tag 2
An Tag 2 bin ich total motiviert in den Tag gestartet. Ich hatte 1,5 kg weniger auf der Waage und war stolz auf mich, einen Tag lang nichts gegessen zu haben. Ich habe mich gut gefühlt. Mittags habe ich dann etwas Hunger bekommen, der durch einen Saft aber wieder nachgelassen hat. Nicht so cool war es, als ich in der Küche ausgeholfen habe. Überall gab es das leckere Essen und es hat sooo gut gerochen. (Außerdem muss man so vorsichtig sein, nicht einfach mal spontan etwas zu naschen! Aus Versehen natürlich ;)). Ab dem zweiten Abend hatte ich einen sehr trockenen Mund, obwohl ich zusätzlich mindestens drei Liter Wasser pro Tag getrunken habe. Abends war ich ein bisschen schlecht gelaunt. Zwei Kollegen hatten bereits heute ihren letzten Tag Saftkur, da war man natürlich auch etwas neidisch. 

Tag 3
Der dritte Tag lief im Großen und Ganzen okay. Das Hungergefühl war nicht so stark ausgeprägt wie erwartet, die Freude auf den nächsten Morgen ohne Saft dafür umso größer. Am Nachmittag war dann aber doch ein wenig die Luft raus. Irgendwann hat man einfach keine Lust mehr und ist froh, dass es zu Ende geht. Wobei ich vermutlich auch noch länger hätte durchhalten können. Die Vorfreude am Abend aufs Frühstück am ersten saftfreien Tag war unglaublich groß und ich wurde nicht enttäuscht: Mein Vollkornbrötchen mit Avocado, Tomaten und pochiertem Ei hat grandios geschmeckt! Ich war super glücklich, wieder essen zu können. Fazit:Würde ich nochmal eine Saftkur machen? Wahrscheinlich nicht – weil sich für mich kein wahnsinnig großer Mehrwert herausgestellt hat (immerhin habe ich 2,5kg abgenommen, allerdings hat man das ja genauso schnell auch wieder drauf). Allerdings war es eine tolle Erfahrung und hat mir erneut gezeigt, Essen und auch Kochen noch mehr wertzuschätzen und als etwas Besonderes anzusehen, was man immer genießen sollte (vor allem, wenn man „nur mal schnell irgendetwas isst“).

Noch zwei Tipps, die mir geholfen haben: 

  • Wenn es nicht unbedingt notwendig ist, ruhig erst gegen 10 Uhr morgens mit den Säften anfangen. So hat man bis 20 Uhr etwas zu „Essen“ und nicht den ganzen Abend Hunger. (Einige von uns sind extra früher ins Bett gegangen, weil sie es nicht mehr ausgehalten haben :D. Achtet jedoch auch darauf, was der Hersteller empfiehlt).
  • Ablenkung tut gut. So war es für zum Beispiel gut, die Kur unter der Woche zu machen und seinen Arbeitsalltag zu haben. Sich abends zu verabreden ist auch hilfreich, jedoch nur, wenn Essen nicht involviert ist (auch bei den anderen;))

pressbar © pressbar

Die Saftkur von Pressbar

Svenjas Tagebuch
Letzte Mahlzeit vor der Kur: eine Banane und ein Vanille-Smoothie

Tag 1
Auf Anraten unserer Food-Redakteure habe ich mich am Tag vor der Kur ein bisschen zusammengerissen. Na gut, den obligatorischen Süßkram nach dem Mittagessen konnte ich mir nicht verkneifen, aber dafür gab es vorwiegend Salat, Rohkost und abends noch einen leckeren Vanille-Smoothie. Ich hab mir vorgenommen, während der Kur auch weiterhin mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Das macht pro Tag 20 Kilometer. Abgesehen davon will ich nur dann Sport machen, wenn ich mich danach fühle.
Große Euphorie beim Auspacken der Säfte! Ich bin voll motiviert. Wie auch bei den anderen Saftkuren sind sechs Portionen am Tag vorgesehen. Alle sechs Säfte sind kaltgepresst und eine Mischung aus Obst- und Gemüsesäften. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät: alles fine! Keine zusätzlichen Süßungsmittel und andere böse Überraschungen. Das Produktdesign gefällt mir gut. Die beiliegende Broschüre ist allerdings wenig informativ. Die Infos wirken etwas lieblos zusammengekleistert, dabei sind die Informationen auf der Homepage viel besser aufbereitet. Dort wird man darüber informiert, was eine Saftkur mit dir macht, wie du dich optimal vorbereitest, was du während der Kur Gutes tun kannst usw. Es gibt sogar Vorschläge, wie man sich an den nachfolgenden drei Tagen optimal ernährt, um sich langsam wieder an feste Nahrung zu gewöhnen. Nachdem ich meine ersten beiden Säfte getrunken habe, war mir etwas schwindelig, aber ansonsten alles prima. Die Säfte schmecken gut und ich komme mittags fast gar nicht dazu, alle zwei Stunden den nächsten Drink zu mir zu nehmen. Wirklich Hunger habe ich nicht. Selbst, als ich abends nochmal kurz im Supermarkt eine Runde drehe, komme ich nicht in Versuchung. Soweit so gut.

Tag 2
Der erste Tag ist überstanden. Ich war überrascht, wie easy der Einstieg für mich war. Keine Schwächeanfälle auf dem Rad, dafür war ich gestern nicht immer so konzentriert bei der Arbeit... Ich hab bombe geschlafen und fühle mich unverändert gut. Heute Morgen eiskalten Saft auf ex zu trinken, war allerdings keine Sternstunde von mir: Hat prompt für Kopfschmerzen gesorgt, ging aber zum Glück schnell vorbei.
Der heutige Tag fällt mir schwerer. Ich kann zwar besser arbeiten als gestern, dafür habe ich ab dem Mittag immer wieder leicht Hunger und wirklich keinen Bock mehr auf süße Säfte. Süß darum, weil in fünf von sechs Säften Apfelsaft die Hauptzutat ist. Zum Beispiel in Saft Nummer 5: Spinat-Grünkohl-Apfel-Minze-Limettte. Grünkohl oder Spinat schmecke ich gar nicht raus. Kein Wunder bei 78 % Apfelsaft und nur jeweils 8 % Grünkohl- und Spinatsaft. Da beneide ich meine Mitstreiter, die bei den anderen Kuren zum Teil deutlich grünere Säfte oder sogar eine leichte Suppe zu sich nehmen dürfen! Und wenn wir gerade beim Vergleichen sind: Die Portionen von Pressbar sind mit Abstand die kleinsten. Eine Flasche beinhaltet 250 ml Saft, die der Mitstreiter-Kuren mindestens 330 ml oder gar 500 ml. Fühle mich ein bisschen verarscht, aber Saftkur-Kollegin Alisa beschwichtigt mich: In den Pressbar-Säften ist die gleiche Menge an Kalorien drin, wie in den 500 ml-Säften von frank juice. Na gut ...
P.S. Wenn man die leeren Flaschen der drei Tage anhäuft, wird einem bewusst, wie viel Müll man gerade macht. Finde ich nicht so gut.

Tag 3
Eigentlich gibt Pressbar vor, wann man welchen Saft einnehmen soll. Ich halte mich zwar an die Reihenfolge, aber nicht an die Uhrzeiten. Gestern Morgen hatte ich vor dem Mittag vor lauter Hunger schon vier Säfte getrunken und erst abends wieder weitergemacht. Dazwischen gab es Mineralwasser und Tee. Heute Morgen habe ich mich erstmal geärgert, dass ich meinen Frühstücks-Saft bei der Arbeit vergessen habe. Die Radtour zum Büro war nicht gerade lustig. Draußen strahlender Sonnenschein und ich dachte, ich kippe gleich in den nächstbesten Busch, so schwindlig war mir. Sowas hatte ich noch nie! Zum Glück ist es morgen vorbei. Mit fehlt feste Nahrung. Und Süßkram. Und ich will grillen! Nach dem ersten Saft ist wieder alles in Ordnung und meine Stimmung bessert sich. Ich mache langsam Pläne, was ich am Wochenende Geiles essen will. Und morgen früh? Ich hab noch keine Ahnung! Wahrscheinlich bleibe ich einfach bei meinem bewährten Klassiker: Amaranth-Müsli.
Fazit: Insgesamt um fünf Kilo leichter, schreibt es sich auf die letzten Meter der Kur wieder richtig gut. Ich würde wieder eine Saftkur machen, aber bei drei Tagen bleiben. Mehr brauch ich wirklich nicht! Die Pressbar-Säfte haben geschmeckt, waren mir aber alle zu süß. Zu viel Apfelsaft, zu wenig Gemüsesaft. Und insgesamt hätte ich mich über größere Portionen gefreut. Dafür waren keine künstlichen Süßungsmittel drin, nur reiner, kaltgepresster Saft.

Die Saftkur von frank juice

Alisas Tagebuch
Letzte Mahlzeit vor der Kur: große Schüssel Reis mit Avocado und Sojasoße

Tag 1
Hallo Saftkur, hier bin ich. Mit relativ wenig Motivation habe ich gestern bereits etwas weniger gegessen, am Abend gab es dann aber doch eine große Schüssel Reis mit Avocado und Sojasoße – because more rice, more power. Heute Morgen hab’ ich wie auch sonst noch ein ordentliches Training absolviert. Frühstück gibt´s bei mir in der Regel eh erst danach. Die Säfte inkl. Strohhalme waren pünktlich um 9:30 im Büro (Pluspunkt!). Das Design der Flaschen ist schlicht und gefällt mir gut. In meinem Fall leider Plastik, Glasflaschen wären cool (für die Umwelt ;)). Der erste schmeckte meinem knurrenden Magen sehr gut. Sowieso sind alle Säfte super lecker, bis auf die Milch am Abend, die ist mir einfach zu süß und viel zu viel. Als absoluter Foodie habe ich in der Regel immer Hunger, aber mit dem gegenseitigen Beistand ging der Tag recht leicht von der Hand. Ich versuche einfach nicht so viel über die ganze Aktion nachzudenken. Als die restlichen Kollegen dann zum großen Mittagsbuffet gerufen werden, geht es für uns Saftis einfach eine Runde spazieren. Leider nicht alle Säfte geschafft, aber zufrieden um 21:30 im Bett. Day 1: Check!

Tag 2
Geschlafen wie ein Baby, gehe ich am Morgen eine große Runde spazieren. Ich fühl mich gut soweit, nicht sonderlich schlapp, etwas hungrig, etwas leichter. Die Stimmung im Büro hilft dranzubleiben. Der zweite Tag ist trotzdem härter als der erste. Am Nachmittag hab’ ich ein Tief, die Konzentration hat sich für ein paar Stündchen verabschiedet. Lächeln kann ich aber immer noch. Uhhh, und meinen Lieblingssaft hab’ ich schon gefunden. Saft Nummer 4 mit Zitrone, Cayenne, Kurkuma und Wasser!

Tag 3
Wieder tief und fest geschlummert und den Morgen gut überstanden. Die Waage zeigt nach Tag 2 -3,2 Kilogramm. Klar, ist nur Wasser, aber so viel?! Ein paar Saftis dürfen wieder essen und ich bin ein bisschen neidisch. Aber nur ein bisschen, denn mein Ehrgeiz ist geweckt und den letzten Tag möchte ich dann doch meistern. Beim Spaziergang heute Morgen hab’ ich dann aber schon mal eine Avocado gekauft, denn morgen gibt es definitiv wieder Reis! An keinem der Tage habe ich alle Säfte getrunken, besonders die letzten beiden bleiben auf der Strecke.
Fazit: Was ich aus der Kur mitnehme? Man kommt auch mal ein paar Tage mit weniger aus. Und ich sehe die Tage als einen Kickstart, dem Sommerbody eine Chance zu geben ;) Ein bisschen gesünder geht ja immer. In voller Vorfreude auf den morgigen Tag geh ich schlafen und freue mich so mega doll auf Frühstück. Und Mittag. Und Abendessen. Und einen Snack. Oder zwei. Die Kur von frank juice würde ich wieder kaufen.

frankjuice © frank juice
lebeleicht Hamburg © lebeleicht Hamburg

Die Saftkur von lebeleicht Hamburg

Caros Tagebuch
Letzte Mahlzeit vor der Kur: Hähnchen mit Süß-sauer-Soße

Tag 1
Leider kam die Kur so spontan, sodass ich keine große Vorbereitung mehr machen konnte. Ich habe allerdings am Abend vorher schonmal auf Kohlenhydrate verzichtet und nur eine kleine Portion gegessen.
Der Einstieg fiel sehr leicht, da die Säfte sehr lecker sind. Die kann man wirklich sehr gut trinken und jeder Saft ist eine neue Überraschung!
Das Design ist wirklich toll, außerdem finde ich es sehr angenehm, dass die Flaschen aus Glas sind.

Tag 2
Mein erster Tag war eigentlich super, da es insgesamt auch echt viel Flüssigkeit war mit knapp 3 Litern. Meine Lieblingssäfte sind Wake me up + Bee Happy. Mir geht es eigentlich ganz gut. Ein bisschen schwach aber erträglich. Ich habe große Lust etwas zu kauen...egal was! Aber wirklich hungig bin ich nicht, ich habe nur eine belegte Zunge und trotz der vielen Flüssigkeit viel Durst über den Tag.

Tag 3
Mir geht es eigentlich super, aber ich spüre jetzt auch nicht wirklich eine Veränderung. Es ist so viel Saft und Flüssigkeit, dass ich mich eher voller fühle als zuvor. Mir fehlt trotzdem das Kauen und was Herzhaftes.... Die Suppe abends trägt da eher nicht so zu bei.
Ich habe heute noch die ersten beiden Säfte getrunken und dann musste ich Mittags was essen... Ich werde die Säfte noch zu Ende trinken, aber eher nebenbei.
Die Kur von lebeleicht Hamburg ist super und hat eine tolle Qualität, aber sie ist in der Länge nix für mich. Einmal im Monat 1-2 Tage maximal wären ideal, aber nicht 3 Tage.

Julias Tagebuch
Letzte Mahlzeit vor der Kur: Rindergulasch mit Paprika

Tag 1
Ich hab die Tage vor der Saftkur schon auf Industriezucker verzichtet und wenig Kohlenhydrate gegessen. Der Einstieg: Passt, wackelt und hat Luft ;) Ich fühl mich gut informiert und die ersten Säfte sind erfrischend lecker und die Textur sehr angenehm. Das Design ist sehr ansprechend und passt zu meinem Lifestyle!

Tag 2
Der erste Tag war leichter als erwartet, doch ich muss sagen, dass mir die Flüssigkeitsmenge zu hoch war und mir konstant etwas übel war. Ich würde nicht sagen, dass ich mich anders fühle. Ich merke nur, dass ich weniger Energie und Motivation an den Tag lege. Meine Kollegen meide ich eigentlich nicht, nicht mal zu den Mahlzeiten :D Denn ich muss sagen: hungrig bin ich nicht. Ich hab einen Hund, mit dem ich jeden Tag spazieren gehe und das geht auch ohne Probleme :) Mein Lieblingssaft ist BEE HAPPY, ganz eindeutig!

Tag 3
Ich fühle mich eigentlich ganz gut, wieder! Aber ich muss sagen, dass der ständige Reiz zu naschen, wenn man mit Lebensmitteln arbeitet, sehr hoch ist! Das Glas ist am dritten Tag dann doch eher halbleer :D An sich würde ich so eine Saftkur nochmal machen, dann aber vielleicht eher am Anfang des Jahres, wenn man nach Weihnachten und Neujahr das Schlemmen sowieso erstmal satt hat.