Anstoß-Szene mit zwei Cocktails
LIFESTYLE

Positive Beginnings – auf einen Jahresstart ohne Vorsätze

Unrealistische Vorsätze, die eh wieder über Board gehen, gibt es bei uns nicht. Wir wollen euch langfristig zu positiven Veränderungen verhelfen. Mit Infos, Wissen und kleinen Denkanstößen. Stay tuned auf den FOODBOOM-Kanälen.

Bild von Céline

Ein Artikel von Céline

Für Content Strategin Céline kann es nie süß genug sein. Andere haben Pizza als Lieblingsgericht, bei der studierten Ökotrophologin ist es ein riesen Eisbecher, am liebsten selbstgemacht von ihrer Eismaschine Giovanni.

„Im neuen Jahr esse ich aber wirklich keine Süßigkeiten mehr“, „Ab jetzt mache ich jeden Tag Sport“, „Ich werde Veganer!“, „NIE wieder Alkohol“. Hachja, die guten alten Neujahrsvorsätze. Wir joggen die ersten Wochen des Jahres wie verrückt durch die Parks, essen haufenweise langweilige Salate, trinken keinen Schluck Alkohol und gehen nur noch in den Bio-Markt einkaufen. Das Ganze halten wir geschätzte 3 Wochen durch, bis dann doch die erste Einladung zum virtuellen Wein kommt, die Kuchengabel doch den Vortritt vor dem Salatbesteck bekommt, der Bio-Markt irgendwie bei Regen etwas zu weit weg ist – und blöderweise zwickt der linke Fuß beim Laufen auch schon so, man könnte die Runde ja mal ausnahmsweise ausfallen lassen. Schwuppdiwupp! Da sind sie schon über Board, die guten Vorsätze für das neue Jahr. 

2021 startet vermutlich ohnehin mit etwas weniger sprudelnder Energie und ungebremster Motivation als das Letzte. Irgendwie haben wir uns doch alle von 2020 etwas betrogen und ausgebremst gefühlt, da kann man schon einmal etwas verhaltener auf das nächste Jahr blicken. Aber wir wären nicht FOODBOOM würden wir nicht versuchen, aus den tiefen der Gefühls-Trickkiste noch ein paar positive Gedanken zu zaubern. Unser Credo: Das nächste Jahr wird nicht mit leistungsorientierten und restriktiven Vorsätzen gestartet, um dann krachend damit zu scheitern. Lasst uns versuchen, das Jahr mit positiven und unterstützenden Denkanstößen zu beginnen, ohne Verzicht und Selbstkasteiung – „Positive Beginnings“ eben. Denn nur, wer sich mit Themen auseinandersetzt, positive Erfahrungen macht und aus Überzeugung handelt, hat die Chance auf dauerhafte Veränderung. Und vielleicht wird aus den anfänglichen Gedanken ja unmerklich auch eine bessere, gesündere und nachhaltigere Lebensweise für jeden Einzelnen? Ganz ohne Zwang, Verbote und Scheitern.

Starten wollen wir mit der Frage, wie wir durch die richtige Lebensmittelauswahl zu einer besseren Gesundheit bzw. Nährstoffversorgung kommen können. Hier gibt es seit Jahren den Trend der sogenannten Superfoods, die sich durch einen höheren Gehalt an positiven Inhaltsstoffen auszeichnen. Häufig kommen sie aus fernen Ländern, aber auch hierzulande gibt es viele Produkte, die eine besonders große Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen oder sekundären Pflanzenstoffen enthalten. Es gibt die wildesten Theorien, was für Allheilmittel diese kleinen Wundertüten sein sollen. Aber: halten sie ihr Versprechen? Spoiler: Es kommt darauf an. Viel Wissenswertes dazu erfahrt ihr ihr in unserem Superfood-Lexikon und auch unserer Sammlung speziell über peruanische Superfoods.

gemahlenes Kurkuma auf einem Teller, daneben ganze Kurkuma-Wurzeln Kurkuma gilt als ein Superfood – das in den Wurzeln enthaltene Curcumin wirkt unter anderem antioxidativ.

Außerdem gehen wir dem Dschungel der unterschiedlichen Ernährungsweisen auf den Grund. Sind bestimmte von ihnen gesünder als andere? Was ist eher smartes Marketing statt wirklich hilfreich? Und was schadet vielleicht sogar? Wir geben euch einen Überblick über die gängigen Vertreter wie Veganismus, Paleo oder Clean Eating – aber auch über die neuen Trends wie den des „Healthy Hedonism“, der auf bewussten Genuss statt Verzicht setzt. Eine Überzeugung genau nach unserem Geschmack. Schaut Ende Januar in unserem Ernährungsweisen-Lexikon vorbei. Vielleicht ist ja doch etwas dabei, was für euch einen Versuch wert ist?

Sushi mit Quinoa Clean Eating war einer der vorherrschenden Ernährungs-Trends der letzten Jahre. Und kann so lecker sein, wie unser Quinoa-Sushi mit Gemüse.

Nachdem wir nun hauptsächlich auf uns selbst geblickt haben, ist es dringend an der Zeit, auch mal aufzuschauen und seine Umwelt zu begutachten. Denn die persönliche Ernährung hat einiges mit dem zu tun, wie es unserer Umwelt ergeht. Das Bestreben, mit seinem Einkaufsverhalten beispielsweise weniger Müll zu produzieren, weniger Lebensmittel wegzuschmeißen und seinen Fleischkonsum einzuschränken, haben nicht nur Einfluss auf die Umweltverschmutzung, den Klimawandel und das Tierwohl, sondern auch auf das eigene Gefühl, etwas Gutes und Sinnvolles zu tun. Von uns bekommt ihr im Februar konkrete Tipps, wie ihr euren bescheidenen Teil zu einer besseren Zukunft beitragen könnt.

grünes Gemüse in einem Metallbehälter Möglichst unverpackt einkaufen, weniger Fleisch konsumieren, keine Lebensmittel verschwenden – nur drei von unzähligen kleinen Aspekten, die einen großen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten können.

Seid gespannt, startet euer Jahr positiv und seid offen für Veränderungen – wir sind es auch.