Kirschen in Blechdose auf hellem Untergrund mit weiteren Kirschen daneben
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Mit uns ist gut Kirschen essen

Die heißen Sommermonate versprechen saftig-süße Kirschen. In diesem Beitrag findet ihr Infos zur Herkunft, Lagerung und zahlreiche Rezepte. Click, click!

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Ein Artikel von Alisa

Wenn Food-Editorin Alisa nicht gerade ungeschickt Stäbchen in vietnamesische Bùn steckt, erzählt sie am liebsten von ihren nachhaltigen Food-Entdeckungen. Ihr Talent: wichtige Themen mit Witz rüberbringen.

Hand aufs Herz: Wer nimmt nahezu sein gesamtes Monatsgehalt in die Hand, um sich auf dem Wochenmarkt mit frischem Obst und Gemüse einzudecken? Schuldig. Da kommt es mir gelegen, dass ich mich im Sommer an einem der fast 15 Millionen Kirschbäume in Deutschland bedienen kann, ohne das Portemonnaie zücken zu müssen. Denn im Garten meiner Mama wächst ein Kirschbaum mit stolzer Krone. In den Sommermonaten sind die süßen Früchte dann endlich reif. Hier findet ihr alle wichtigen Informationen zu den roten Früchten und süße und herzhafte Rezepte mit Kirschen.

Kirschen: Herkunft und Sorten

Es gibt Süßkirschen. Und es gibt Sauerkirschen. Sowohl die Süßkirschen, die in süße, saure und Brennkirschen kategorisiert werden, als auch die hellen und dunkelroten Sauerkirschen wachsen in den Sommermonaten direkt vor der Haustür. Mit seinen unzähligen Kirschbäumen gilt Deutschland sogar als einer der größten Produzenten der Sommerfrüchte. 

Wann haben Kirschen Saison?

Die ersten Kirschen des Jahres lassen sich bereits im Mai von den Bäumen pflücken, doch die besten Sauerkirschen kommen erst im Sommer auf den Markt. Juli und August sind die Monate mit der süßesten Ernte.

Die Nährstoffe – darum sind Kirschen so gesund

Eins vorweg: Reif gepflückt sind Kirschen am gesündesten. Das gilt für die meisten Obstsorten, da sie mit ihrer Süße auch mehr Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Ein Blick auf die Nährwerttabelle zeigt, dass 100 g Süßkirschen durchschnittlich 63 Kalorien enthalten, Sauerkirschen ca. 55 Kalorien. Der größte Anteil ist auf die Kohlenhydrate zurückzuführen. Streng genommen sind Kirschen somit kein Low Carb-Lebensmittel. Das sollte euch jedoch nicht davon abhalten, Kirschen auf den Speiseplan zu schreiben, denn die kleinen Früchtchen punkten mit zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen. Auffällig ist ihr Vitamin C-Gehalt – 15 mg auf 100 g. Sowohl Süß- als auch Sauerkirschen versorgen euch außerdem mit einer hohen Menge Kalium.

Wusstet ihr, dass Kirschen einen erholsamen Schlaf unterstützen? Der Grund ist das enthaltene Melatonin, das für einen tieferen und längeren Schlaf sorgt.

Kirschen kaufen und aufbewahren

Erfahrungsgemäß kann ich behaupten, dass es die Kirschen aus dem Glas das ganze Jahr über zu kaufen gibt. Die eignen sich optimal für das Backen unseres Kaiserschmarren mit Whiskey-Kirschen. Falls ihr nicht das Glück einer Bekanntschaft mit einem Kirschbaumbesitzer habt, findet ihr frische Kirschen in den Sommermonaten in jedem Supermarkt und an jedem Marktstand.

Bevor ihr direkt nach dem Einkauf hochmotiviert Stiele und Kerne entfernen wollt, sei euch gesagt: Lasst die Kirschen wie sie sind. Denn in einer offenen Dose im Gemüsefach eures Kühlschranks bleiben sie länger frisch.

Kaiserschmarren mit Kirschen Sneak Peak unseres Kaiserschmarren mit Schwips

Rezepte mit Kirschen

Falls ihr euch im Sommer vermehrt der Zubereitung von Kirschrezepten widmen wollt, legen wir euch einen Kirschentkerner ans Herz. Mit seiner Hilfe könnt ihr kiloweise Kirschen entkernen – in Akkordzeit. Mein Favorit unter unseren Kirschrezepten ist der fruchtig-süße Kirschlikör. Für eure Kirsch-Ausbeute haben wir jedoch jede Menge weitere Rezeptideen. Go for it!