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Hummus ist, was ihr draus macht!

Lasst den abgepackten Hummus aus dem Kühlregal hinter euch! Denn es ist Zeit unser sagenhaftes Hummus Rezept auszuprobieren! 

von ALISA VOLTERMANN

 

Ich habe sie alle durch – und ich meine nicht die Typen von Tinder. Sondern den abgepackten Hummus aus dem Supermarkt. Und wenn es nicht gerade der cremige Hummus von meinem Lieblingsstand auf dem Wochenmarkt ist, bin ich immer enttäuscht. Zu viel Zitrone, zu wenig Knoblauch, viel zu flüssig oder nicht cremig genug. Was ist die Lösung? Hummus Rezept auspacken und einfach selber machen!

Hummus Rezept – wer hat’s erfunden?

So viel steht fest: Hummus kommt aus dem Nahen Osten. Woher genau? Diese Frage führt zwischen den Israelis und Arabern zum Hummus-Streit. Denn beide Nationen beanspruchen die Erfindung der pürierten Kichererbsen für sich. In Israel zählt der Kichererbsen-Dip mit Tahini und Olivenöl, verfeinert mit Knoblauch, Zitronensaft und Petersilie sogar als Nationalgericht. Aber ganz egal, wer Hummus erfunden hat, WIR LIEBEN IHN! Und ihr mit Sicherheit auch.

Wir kommen, um zu mixen: Hummus-Rezept

Hummus aus getrockneten Kichererbsen

Ihr plant ein orientalisches Mezze mit cremigem Hummus? Dann haben wir hier das Hummus Rezept!

Achtung: Beim originalen Hummus Rezept sind Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt! Denn hier werden getrocknete Kichererbsen verwendet, die über Nacht in kaltem Wasser eingeweicht und anschließend gekocht und geschält werden.

Alles was ihr für cremigen Hummus braucht:

250 g getrocknete Kichererbsen
1 Bund Petersilie
Knoblauchzehen
2 Bio-Zitronen
150 g Tahini
5 EL Olivenöl
1 TL Paprikapulver
0,5 TL Kreuzkümmel, gemahlen
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1 Kichererbsen über Nacht in einer Schale mit kaltem Wasser einweichen und abgießen. Anschließend in einem Topf mit Wasser abgedeckt ca. 45 Minuten garen. Häutchen mit den Findern abziehen. Einige Kichererbsen beiseitelegen.

2 Petersilie waschen, trocken schütteln und Blättchen von den Stielen zupfen. Einige beiseitelegen. Knoblauch schälen, grob schneiden. Zitronen heiß waschen, trocken tupfen und Schale von 1 Zitrone reiben. Zitronen halbieren und Saft auspressen.

3 Kichererbsen mit Petersilie, Knoblauch, Zitronenabrieb und -saft, Tahini und 4 EL Olivenöl fein pürieren. Mit Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken und mit Kichererbsen, Petersilie und restlichem Olivenöl garnieren.

Das Rezept zum Teilen findet ihr hier!

Bye, bye Hummus aus dem Supermarkt! Hallo cremiger Hummus aus dem Mixer!

Hummus Rezept mit Kichererbsen aus der Dose

Eure Zeit ist knapp und Feingefühl in den Fingern zählt nicht zu euren Stärken? Gut, dass man Hummus auch mit Kichererbsen aus der Dose zubereiten kann. Dafür die Kichererbsen sorgfältig abspülen und mit den restlichen Zutaten fein pürieren. Abschmecken und losdippen!

Kein Tahini? Kein Problem!

Eine Zutat, die im klassischen Rezept für Hummus an oberster Stelle steht, ist Tahini. Die Sesampaste findet ihr für ein paar Euro im Supermarkt. Für den Fall, dass euch die spontane Hummus-Lust überkommt, ihr aber kein Tahini im Küchenschrank habt, könnt ihr die nussige Paste ganz einfach selber machen. In unter 10 Minuten – Sesam öffne dich – landen Sesamsaat und etwas Sesamöl in eurem Standmixer und werden dank 800 Watt zu cremigem Tahini.

Cremiger Tahini: mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer auch als Dressing sagenhaft

Sesam ist in eurer Küche auch nicht auffindbar? Kein Problem! Denn ihr könnt Tahini ganz einfach durch Mandel- oder Cashewbutter ersetzen – anders als das Original, aber garantiert cremig und nussig!

Wie lange ist Hummus haltbar?

Anders als beim gekauften Hummus fehlt dem selbst gemachten Dip der Stempel mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Den setzen wir unserem Hummus einfach selber auf. Abgedeckt im Kühlschrank hält sich das Kichererbsen-Püree 3–5 Tage. Wenn ihr aber einen Löffel probiert und dabei das Gesicht verzieht, dann solltet ihr aber spätestens neuen Hummus mixen. Der Haltbarkeitshack: Beim Abfüllen den Hummus mit einer Schicht Olivenöl bedecken. Denn das schützt vor schneller Schimmelbildung.

Wie gesund ist selbst gemachter Hummus?

Selbst gemachter Hummus zählt zu den gesünderen Dip-Kandidaten. Wieso? Keine unnötigen Zusatzstoffe, keine ungewollten E-Nummern. Dafür jede Menge Kichererbsen, die pro 100 g ca. 20 g pflanzliche Proteine mit allen essenziellen Aminosäuren. Außerdem enthalten sie neben B-Vitaminen auch haufenweise Magnesium, Eisen und Zink. Das im Hummus Rezept aufgelistete Tahini und Olivenöl liefern gute Fette. Und Knoblauch hat noch niemandem geschadet, oder?

Hart aber fair: Kalorien in Hummus

Kalorienzählen gehört zwar nicht zu unseren Lieblingsbeschäftigungen, aber wir werfen trotzdem einen kleinen Blick auf die Zahlen. Je nach Zubereitung variieren die Kalorien von selbst gemachtem Hummus pro 100 g zwischen 200 und 350 Kalorien. Mit einer kleinen Runde Laufen um den Block verdient ihr euch eine große Portion Hummus auf der Couch!

Mehr Hummus-Rezepte!

Hummus-Variationen

Zu viel Hummus gibt es nicht! Unsere Foodstylisten hinter der Kamera haben sich ausgetobt und dem Original-Rezept noch mehr Geschmack verpasst. Ihr habt die Wahl zwischen Hummus mit frischem Babyspinat und gerösteten Pinienkernen und Hummus mit Roter Bete. Und wer sich nicht entscheiden kann, mixt für ein Mezze einfach beide!

Freunde, das Mezze ist vorbereitet!

Was passt zu Hummus?

Unter meinen Kollegen ist es kein Geheimnis, dass Brot ganz oben auf der Liste meiner Lieblingsessen steht. Und eine Stulle mit Hummus, Avocado und Granatäpfeln landet zweifellos in der Top 3. Wozu Hummus sonst noch passt? In der Bildergalerie findet ihr jede Menge Inspiration!