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Eis, Shaker, Glas: Diese Dinge braucht eure Hausbar

Wir verraten euch, welche Basics ihr braucht, um eine kleine, aber feine Hausbar zu starten. Von Shaker über Jigger bis zur Cocktailschale – diese Dinge gehören in euer Repertoire.

Es kommt nicht (nur) auf den Inhalt an: Mindestens genauso wichtig wie das, was in den Drink kommt, ist nämlich das Drumherum. Sprich der Shaker, das richtige Glas, Eis – und die Deko. Wir verraten euch, was in die perfekte Grundausstattung für eure FOODBOOM Hausbar gehört – und wo ihr diese Dinge bekommt!

Schlicht und ergreifend: Unsere FOODBOOM Gläser holen das Schönste aus euren Drinks heraus!

Tumbler, Cocktailschale oder Collins: Das Glas macht's!

Macht mal den Test – ein Drink aus dem richtigen Glas schmeckt einfach besser. Schließlich haben sich die Erfinder von Margarita und Co. etwas dabei gedacht, als sie Drink und Glas zusammengebracht haben. Okay, zugegeben, nicht jedes Glas hat einen speziellen Effekt auf den Inhalt, aber es transportiert eben auch ein Stück Cocktailgeschichte – und das wiederum macht die Kunst der Drinks doch aus.

Einige Cocktails sind sogar so stark mit einem speziellen Glas verbunden, dass die Gläser nach ihnen benannt wurden. So wie der Urvater der Cocktails, der Old Fashioned und sein Old Fashioned Glas. Ein schlichter, klassischer Drink braucht eben ein bodenständiges Glas. Deshalb werden im Old Fashioned Glas, oder Tumbler auch Drinks wie der Negroni, oder Amaretto Sour oder ein Whiskey Smash serviert.

Noch ein Klassiker unter den Drinks: Der Tom Collins und sein Collins Glas. Es ist aber nicht nur für den Tom Collins geeignet, sondern auch die perfekte Ergänzung zu Gin and Tonics oder Mojitos – denn in diesem Glas ist genug Platz für viel Eis, Soda, Sirup.

Eine Schönheit unter den Gläsern: Die Coupette.

Es gibt aber auch eine echte Lady im Bund der Bargläser: Nämlich die Margarita und ihr Margaritaglas. Sie gehört zu den Coupettes, auch Cocktailschale genannt, aus ihr wurde ursprünglich vor allem Champagner getrunken. Mit der Prohibition in den 1920ern kam die Cocktailschale zu ihrem Namen und wurde zunehmend für Cocktails benutzt. Während diese Zeit für die US-Amerikaner vor allem für Frustration gesorgt hat, hat die Cocktailkultur davon enorm profitiert. Drinks aus der Cocktailschale sind nur eines der (sehr hübschen) Beispiele dafür. 

Apropos hübsch: Drinks mit einer Schaumkrone, wie der Clover Club kommen in der Cocktailschale perfekt zur Geltung, ebenso ein Salzrand wie bei der Margarita ist wie gemacht für die Coupette. Aber auch der Manhattan, Side Car, Aviation oder Daiquiris sind beliebte Drinks für die Cocktailschale.

Es muss nicht immer geschüttelt sein: Ähnliche Zutaten lassen sich auch easy im Rührglas mixen.

Gerührt oder geschüttelt? Mit diesem Zubehör geht alles!

Das Mixen von Drinks ist eine Wissenschaft für sich. Die Frage, ob ein Drink geschüttelt oder gerührt wird, ist also vollkommen ernst zu nehmen. Ob die Zutaten eines Cocktails in einen Shaker oder ein Rührglas wandern, hängt ganz davon ab, wie leicht sie sich miteinander vermischen. Unterschiedliche Sorten Alkohol zum Beispiel brauchen nur wenig Unterstützung, um sich zu mischen, so wie beim Remember the Maine, bei dem Whiskey, Wermut, Kirschlikör und Absinth mit Eis gerührt werden. Damit anschließend kein Eis im Glas landet, kommt das Barsieb zum Einsatz.
Drinks wie der Espresso Martini, bei dem Wodka, Zuckersirup, Kaffeelikör und Espresso gemixt werden, brauchen wiederum etwas mehr Power. Im Shaker mit Eiswürfeln werden die Zutaten nicht nur gekühlt, sondern auch gründlich verbunden. Dafür landet dann eine Schaumkrone als Belohnung für die Anstrengung auf dem Drink. Klar, dass dieser Drink nur in einer Cocktailschale so richtig zur Geltung kommt.

Ice It, Baby – aber auf die Größe kommt’s an

Wir sagen es ganz direkt: Eis ist nicht gleich Eis. Genau wie das passende Glas zum Cocktail, gibt es nämlich auch das passende Eis. Zumindest, wenn ihr euren Job an der Hausbar etwas ernster nehmt. Der richtige Eiswürfel gibt eurem Drink nicht nur optisch den letzten Schliff, sondern wertet auch den Geschmack ordentlich auf. 

​​Ganz übergreifend gilt: Große Eiswürfel mit viel Oberfläche, wie eckige Eiswürfel im Großformat kühlen länger, ganz einfach, weil sie sich langsamer auflösen und werden häufig in puren Drinks, wie Whiskey auf Eis oder in Longdrinks verwendet. Noch langsamer als Eiswürfel schmelzen übrigens Eiskugeln, da sie im Verhältnis zur Oberfläche einen größeren Kern haben. Wir haben ja gesagt, dass Drinks eine Wissenschaft für sich sind!

Kleine Eiswürfel sind echte Klassiker im Drink - auch zum Kühlen im Rührglas sind sie perfekt.

Je nachdem, wie groß die Eiswürfel sind, kühlen sie nämlich nicht nur unterschiedlich stark, sondern geben auch mehr oder weniger Schmelzwasser an den Drink ab. Deshalb werden Cocktails wie der Gimlet zwar auf Eis geschüttelt, um die Zutaten zu kühlen (und zu mixen), aber nicht auf Eis serviert, damit der ganze Geschmack erhalten bleibt. Im Rührglas oder Shaker kommen also die ganz klassischen, kleineren Eiswürfel zum Einsatz.

Eingewickelt in ein Geschirrtuch lassen sich die Eiswürfel auch zu Crushed Ice umfunktionieren – ihr benötigt nur einen Hammer und ein wenig Ausdauer. Die kleinen Eisstücke schmelzen zwar schnell, sie sind aber auch super erfrischend, wie zum Beispiel im Mint Julep.

Ihr wollt die Kunst des perfekten Eiswürfels vollenden? Saft, Blüten oder Kräuter machen sie nicht nur optisch schön, sondern können euren Drinks auch einen unerwarteten Twist geben...

Das i-Tüpfelchen im Drink: der stylische Trinkhalm

Dass Trinkhalme aus Plastik nicht cool sind (schon gar nicht für die Umwelt) ist mittlerweile wohl jedem klar. Manchmal gehört ein Trinkhalm aber einfach zum Spaß dazu – auch wenn der ein oder andere Barkeeper uns da widersprechen mag. Aber selbst Trinkhalm-Kritiker müssen zugeben, dass goldene Halme aus Metall schon ziemlich gut aussehen, immer wieder verwendbar sind - und vor allem Ladies mit Lippenstift glücklich machen.  

Aber auch diejenigen unter euch, die keinen Lippenstift tragen, werden für Trinkhalme dankbar sein, wenn sie Drinks mit Crushed Ice, wie den Mint Julep trinken. Wir sagen nur Hustenanfall durch Eisstückchen ... Einen Trinkhalm als eine Art Mini-Filter zu nutzen, ist übrigens ein Jahrtausende alter Trick. Schon unsere Vorfahren haben ihr Bier durch Halme geschlürft - und mit dieser Methode die festen Bestandteile der Fermentation einfach herausgefiltert. Wer hätte gedacht, dass Trinkhalme im Drink eine so lange Tradition haben?

Metalltrinkhalme sind nicht nur nachhaltig, sie sehen auch noch schick aus!

Hot Stuff by FOODBOOM: hier bekommst die Basics für deine Bar

Wenn eine eigene Hausbar euch bislang wie ein großes Projekt vorkam, haben wir genau das Richtige für euch: Die FOODBOOM Barausstattung, getestet und kuratiert von den Experten von Drinkable! Auf www.onekitchen.com/foodboom-hot-stuff findet ihr unseren HOT STUFF by FOODBOOM – Gläser, Shaker, Sieb und alles, was ihr sonst zur Grundausstattung eurer Bar benötigt. Cheers!