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Menorca

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Sonne, Strand und gutes Essen

Die Balearen gelten als das liebste Urlaubsziel der Deutschen. Im Sommer und im Herbst sind die üblichen Verdächtigen daher besonders gut besucht. Wer sich im Herbst an einsame Naturstrände legen und sich unters heimische Volk mischen möchte, dem sei hiermit die kleinste der Urlaubsinseln ans Herz gelegt. Menorca!

Auf den Spuren der Caldereta

Wenn man sich vor der Reise über die kulinarischen Highlights Menorcas informiert, dann wird immer wieder von den großen Langusten gesprochen und geschrieben. In den Gewässern rund um die Insel ist die Temperatur und das Nahrungsangebot ideal für die Krustentiere und somit sind sie auch die Hauptakteure der bekanntesten Rezeptur Menorcas: der Caldereta.

Dabei handelt es sich um ein typisches Fischer-Rezept im Tontopf (Caldera), bestehend aus Krustentieren und einem einfachen Sud aus Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch. Natürlich wurde das ursprüngliche Gericht eher mit den Resten des Fischfangs zubereitet und erst im Laufe der Zeit von ansässigen Gastronomen um die nicht ganz preiswerte Zutat Languste erweitert.

Auf Menorca angekommen zieht es uns im Wissen um dieses schmackhafte Gericht, natürlich erstmal zum Fischmarkt nach Maó, der Hauptstadt der Insel. Der Fischmarkt ist in 2 Sektionen eingeteilt. Die Abteilung Frisch-Fisch ist gut besucht und bietet eine enorme Auswahl an lokalen Fisch-Spezialitäten und Meeresfrüchten. Was uns aber gleich zu Beginn auffällt: Es liegen nirgends große Langusten zum Kauf aus. Wir entdecken Krabben, Krebse, Gambas und vieles mehr, aber weit und breit keine Spur von unserer Wunschzutat.

Nach einigem Nachfragen bei den Händlern wird uns klar, dass wir einfach viel zu spät sind und die Langusten hier eine ähnlich hohe Nachfrage haben, wie ein Design-Sneaker von Kayne West.

Das 'El Cranc' - ein Insidertipp

Auf dem Markt bekommen wir noch einen Tipp der uns an den Hafen von Fornells im Norden von Menorca führt.

Hier laufen die Fischerboote ein und aus und wenn man Glück hat, kann man die frisch gefangene Beute direkt vom Fischer kaufen. Aber auch hier waren wir leider schon viel zu spät dran.

Auf der Hafenpromenade entdecken wir einen jungen Fischer und fragen ganz frech nach, wann er wieder rausfährt, da wir ganz heiß darauf sind eine klassische Caldereta zuzubereiten. „Wir wollen nicht essen gehen, sondern eigentlich gerne selber rausfahren, Langusten fangen und das Rezept nachkochen“. Oriol, der Fischer findet das so cool, dass er uns sofort anbietet, mit ihm am nächsten Morgen rauszufahren. Das nennt man doch mal Gastfreundschaft!

Er empfiehlt uns noch sein Lieblingslokal, das El Cranc, für das er meistens extra rausfährt und welches nach seinem Wissen den besten und frischesten Fisch serviert.

Wir fackeln nicht lange. Für Langusten sind wir heute ohnehin zu spät dran. Also probieren wir den Tipp gleich aus und setzen uns in einen randgefüllten Laden.

Seeteufel, Muscheln, Gambas und Rochen – alles direkt am Tisch serviert! Es schmeckt einfach himmlisch und alles ist saufrisch! Die Muscheln liegen in großen Becken in den hinteren Räumen und werden direkt mit Meerwasser aus der eigenen Leitung versorgt. Genial! Der Besitzer zeigt uns seinen Betrieb und wir sind wirklich beeindruckt. Die Caldereta sparen wir uns allerdings auf. Für später.

Heute Morgen starten wir pünktlich, um uns mit Oriol am Hafen von Fornells zu treffen. Die See scheint ruhig und das beruhigt uns. Vor allem als wir die kleine Nuss-Schale sehen mit der wir rausfahren! Der Weg aus der Bucht aufs offene Mittelmeer erinnert an einen Fjord in Norwegen, oder Schottland, so schroff kommen uns die mit sattem Grün bewachsenen Felsenformationen vor. Aber es gibt heute keinen Whisky, sondern Langusten. Obwohl die See recht ruhig zu sein schien, wackelt es auf Oriols Boot ganz schön hin und her, und wir sind alle hauptsächlich damit beschäftigt, nicht ins Wasser zu fallen. Mit Kameras und Filmteam eine besonders knifflige Angelegenheiten. Zum Glück geht‘s nicht allzu weit raus, denn Oriol hat schon gemerkt, dass wir keine geborenen Langusten-Fänger sind.

Mit einem riesigen, grobmaschigen Netz, das ins Wasser gehängt wird und anschließend mit einer automatischen Winde wieder hochgezogen wird, fängt Uriel zwischen 1-20 Langusten pro Wurf. „Man weiß nie, mit was man nach Hause kommt“, sagt er und während er uns das erzählt hängen schon 2 Langusten im Netz. „Mir würde das schon reichen“, betont Olaf mit seiner Fotokamera, der sich nur noch mit Schwierigkeiten festhalten kann und am liebsten direkt den Fang begutachten würde. Uriel freut sich über uns und unsere ungewollten Slapstick-Einlagen und bringt uns netterweise erstmal wieder in den sicheren Hafen, um den restlichen Tag alleine weiter zu fangen.

Glücklich über festen Boden und über unsere Beute machen wir uns auf den Weg nach Es Mercadall. Dort sollen wir einen Freund von Orial treffen, der uns zeigen möchte, wie man original menorqinische Caldereta kocht. Vorher genehmigen wir uns allerdings erst noch einen Kaffee und eine Ensaimada. Das sind Gebäck-Schnecken, die hier überall angeboten werden. Süß, fluffig und mit Marmelade gefüllt lassen wir es uns schmecken. Die Neugier über die Herstellung und die genauen Zutaten bleibt allerdings. Da sollten wir mal nachhaken die Tage!

Dani ist Koch aus Leidenschaft und quasi in einer Caldera groß geworden. Calderas sind die großen Tontöpfe, in denen die Caldereta zubereitet werden. Und dass Dani nicht nur kochen kann, sondern auch ganz gute Ideen hat, beweist er uns gleich zu Beginn unseres Kennenlernens, denn er hat alle notwendigen Zutaten + Geschirr schon in sein Auto geladen und will mit uns draußen kochen. „Perfekt, du bist mein Mann“, freut sich Olaf und packt sofort mit an. Im zweiten Auto vor dem Restaurant warten schon Danis Kumpels Felix und Charli auf uns. „Das wird ja immer besser und wohl mehr eine kleine Party als ein Kochkurs“, ruft Olaf. Leider versteht das keiner der menorquinischen Fraktion, denn Deutsch und Englisch-Kenntnisse sind praktisch nicht vorhanden und mit unserem Spanisch können wir höchstens Schinkenbrötchen und Bier bestellen. Für eine schwungvolle Konversation reicht das wohl nicht, aber Hände und Füße haben wir zusammen genug.

Der Himmel ist heute etwas bedeckt, was auch den Playa de Cavalleria mitten im Naturschutzgebiet, unweit von Fornells, wieder an Schottland erinnern lässt, statt an eine gemütliche kleine Insel im Mittelmeer. Wir wollen aber eh nicht baden, sondern kochen. In einem kleinen Häuschen, welches man für solche Zwecke mieten kann, bauen wir unsere Küche auf und öffnen die ersten Bierchen. Dani darf sich den beiden Langusten annehmen und brät sie bis auf die fleischigen Schwänze in einem Tontopf an. Dann gibt er eine Soße aus passierten Tomaten, Knoblauch und grünen Paprika dazu und lässt alles etwas einkochen. So far, so good, aber dann macht Dani etwas sehr Ungewöhnliches: Das beim Zerlegen in den Langusten gefundene Corail (so nennt man den Rogen) gibt Dani in einen Mörser, vermengt es mit Eigelb und verarbeitet es zu einer Paste. Damit bindet er die noch recht flüssige Soße und gibt die zerteilten Langusten-Schwänze dazu. „Das riecht so gut!“, schwärmt Olaf und schwuppdiwupp ist der Tisch gedeckt und die Caldereta fertig!

Mit ordentlich Weißwein und einem wilden Kauderwelsch aus Spanisch und Englisch stoßen wir auf den schönen Tag an und lassen es uns schmecken.

In Ciutadella, der größten Stadt Menorcas, gibt es samstags einen sehr großen Markt mit lokalen Anbietern von Gemüse, Honig, Brot und natürlich ganz viel Fisch. Das Wetter ist absolut Bombe: Bei 22 Grad und blauem Himmel decken wir uns mit frischen Lebensmitteln ein und freuen uns auf eine Kochsession direkt am Strand. Da man im Sand natürlich keine Küche mit Töpfen und Pfannen zur Verfügung hat, kaufen wir Zutaten ein, die man roh genießen kann und wenden einen kleinen Meal-Prep-Trick beim Fisch an: Wir kaufen kleine Zipperbags und 4 - 5 Zitronen im Supermarkt, schneiden die Fischfilets in kleine Stücke und legen sie mitsamt Zitronensaft in die kleinen Zipper. Durch die Säure der Zitrone gart der Fisch ohne Hitze. Dieses Rezept kommt ursprünglich aus Peru und nennt sich „Ceviche“.

Wir kaufen noch richtig leckere Tomaten und sensationelle Granatäpfel, die hier wachsen. Außerdem bestes Olivenöl, ein bisschen Brot und frisches Basilikum. Ein paar kühle Dosen Bier runden den Strand-Einkauf ab, dann machen wir uns auf den Weg nach Cala Turqueta, einem wunderschönen Naturstrand südlich von Ciutadella. Türkises, kristallklares Wasser, rund 100 Meter feinster Sand, umgeben von schroffen Felsen und Wald. Einfach traumhaft!

Das Beste ist allerdings, dass einem dieser Traum-Strand im September/Oktober fast alleine gehört. Wo im Sommer Hunderte von Touristen Handtuch an Handtuch liegen, hängen im Herbst nur vereinzelt ein paar Locals mit ihren Kindern ab. So haben wir genug Platz uns auszubreiten, ein kühles Bierchen zu trinken, und ins kühle Nass zu springen. Derart erfrischt und entspannt lässt es sich am besten kochen bzw. schnippeln.

Heute ist Sonntag und wir haben einen ganz besonderen Termin: Über Bekannte haben wir Kontakt zu den beiden Schwestern Anita und Juanita (die Namen wurden NICHT von der Redaktion geändert, die heißen wirklich so) bekommen und beide haben uns zu einem kleinen Brunch eingeladen. Das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und machen uns auf den Weg in ein kleines, etwas höher gelegenes Dorf namens Es Migjorn Gran. Die ganze Familie erwartet uns schon und wir werden herzlichst von allen begrüßt. Man hört ja oft von dem Wort „gastfreundlich“, aber es scheint, als würde dieses Wort in Menorca eine neue Dimension bekommen. Es geht wirklich sehr familiär zu und uns werden gleich alle kulinarischen Reichtümer vorgestellt: Wurst, Käse und Wein kommen aus eigener Herstellung und sind komplett ohne Zusätze. Natur und Geschmack pur!

 

Anita zeigt uns den Hühnerstall, um ein paar frische Eier zu holen, denn sie möchte uns unbedingt das Original-Rezept für Mayonnaise zeigen. Die kommt nämlich nicht aus Frankreich, wie oft irrtümlich behauptet, sondern aus Menorca. Die Franzosen haben die Mayo zwar berühmt gemacht, erfunden haben sie aber die Menorquiner. Anita benutzt hierfür nur das Eigelb, eine Prise Salz und ein paar wenige Tropfen Olivenöl, die im Mörser unter das Ei gerührt werden. Reine Gefühlssache, aber Anita macht das ganz souverän. Hat sie doch in ihrem Leben schon so einige Male Mayonnaise zubereitet. Die fertige Soße ist richtig schön gelb und steht wie eine Eins.

Prompt kommt Juanita dazu und stellt uns geschmorte Schnecken aus dem eigenen Garten auf den Tisch. „Schnecke, Mayo und ein Stück Weißbrot“, sagt sie, müssen wir unbedingt probieren. Im ersten Moment schmeckt diese Kombi natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber wirklich lecker! Dann werden verschiedenste Würste aufgeschnitten, Käse in Stücke gebrochen und der selbst gemachte Wein von Anitas Mann Fernando kommt ins Spiel. Fernando ist kein Winzer, aber ein paar Trauben stampfen und fermentieren lassen, das kann ja so kompliziert nicht sein. Ist es aber wohl, denn der Wein schmeckt eher als suche er die Verbindung zu Öl und Salat. Der Wein kommt mit einer Säure ins Glas die niemand verdient hat. Die Familie lacht, als wir den Wein probieren und versuchen keine Grimasse dabei zu ziehen. Das Wissen um den abenteuerlichen Geschmack hat wohl in der Familie schon die Runde gemacht. Fernando hat aber auch noch Feigenmarmelade im Angebot. Und die kann sich wirklich sehen lassen. Zusammen mit dem typischen Mahon-Käse in verschiedensten Alters-Stufen harmoniert die Marmelade hervorragend.

 

Der Wein wird wieder weggestellt, Juanita bringt ein paar Flaschen Bier und wir sitzen noch eine Weile zusammen wie gute Freunde.

Das Cafe Baixamar

Heute fahren wir zum Frühstücken nach Maó. Hier soll es einige sehr gute Cafés und Bäckereien geben und davon wollen wir uns natürlich selbst überzeugen. Nach so vielem Selberkochen möchten wir uns heute einmal verwöhnen lassen. Im Cafe Baixamar kann man gut und für wenig Geld mit Kaffee (klassischerweise ein Cortado) und einem Croissant in den Tag starten. Die Toasts und Sandwichs sind auch ziemlich gut. Auch der Laden gefällt uns: er ist richtig schön urig und wird hauptsächlich von Einheimischen frequentiert. Ein echter Geheimtipp! Das Beste? Eigentlich müsst ihr das Café gar nicht mehr verlassen, denn im Laufe des Tages verwandelt er sich in eine ziemlich prall gefüllte Tapas-Bar, die man sich auch abends nicht entgehen lassen sollte.

Doch allen Verlockungen zum Trotz zieht es uns weiter. Die historische Altstadt lädt zu langen Spaziergängen und zum Bummeln ein und am Hafen kann man sich die Herstellung des bekanntesten Getränks der Insel anschauen, welches zu jeder Tageszeit, zu jedem Essen, in jeder Bar und in jedem Restaurant nie fehlen darf: Gin!

Der Xoriguer Mahon Gin ist sowas wie das Lebenselixier der Inselbewohner. Durch die Engländer auf die Insel gebracht, wurde das Getränk schnell zum National-Getränk. Gin pur, Gin mit Soda, Gin mit Tonic, oder Gin mit Zitrone. Dass wir natürlich die Destille besuchen und die Geheimnisse dieses Getränkes lüften wollen, versteht sich von selbst. Direkt an der Promenade des Hafens in Mahon befindet sich die Destille, wo noch bis heute auf traditionelle Weise mit Holz und Kupferkessel destilliert wird. Der Hauptunterschied zu andern Gin-Sorten ist der Alkohol der destilliert wird. Normalerweise nutzt man Alkohol auf Getreidebasis, doch hier auf Menorca wird Weinalkohol genutzt. Also kein Getreide, sondern Trauben. Die einzige importierte Zutat ist der Wacholder – und wenn man es ganz genau nimmt auch die amerikanischen Eichenfässer in denen der Gin gelagert wird

In der Destille zeigt uns der Chef-Destillator (klingt super, oder?) höchstpersönlich die einzelnen Produktions-Steps und Zutaten, natürlich allem voran die getrockneten Wacholderbeeren. Eine weitere Hauptzutat ist Zitronenschale, die allerdings schon vordestilliert in flüssiger Form hinzugegeben wird. Eine geheime Mischung von lokalen Kräutern wird uns natürlich nicht gezeigt, da sie ja geheim ist und das auch so bleiben soll. Am Ende wird alles miteinander vermengt, in großen Kupferkesseln mit Feuerholz erhitzt und anschließend in großen Auffangbehältern gesammelt, bevor das frische Destillat schließlich in die Fässer gelangt

In der Fabrik werden außerdem noch einige Likörchen mit verschiedensten Kräutern hergestellt, die uns allerdings alle eine Spur zu süß erscheinen. Und klar, nach dem Testen verschiedenster Liköre und Destillate haben wir jetzt alle leicht einen sitzen, was schön ist, wenn man keine Termine hat. Haben wir aber und zwar in einer Ensaimada-Bäckerei. Hilft alles nichts, Zähne zusammenbeißen und weiter geht’s!

Die Bäckerei Cas Sucrer hat uns eingeladen in die Produktion zu schauen, nachdem wir die köstlichen Gebäck-Schnecken im gleichnamigen Cafe in Es Mercadal kosten durften. Obwohl Olaf backen hasst, konnten wir ihn überreden sich im Ensaimada im Backen zu versuchen. Wahrscheinlich lag es an dem vielen Gin, dass er ohne Widerrede sofort eingewilligt hat, um anschließend in der Backstube unter großem Gelächter zu scheitern. Es bedarf nämlich viel Übung die Teigbahnen richtig auszubreiten und die Füllung aus Kürbismarmelade in einer sehr langen „Teigwurst“ zu verstauen, ohne dass etwas herausläuft.

Der Teig ist ein normaler Hefeteig, der allerdings mit sehr viel Schweineschmalz bestrichen wird. Anschließend wird die Teigwurst zur Schnecke geformt, etwas plattgedrückt und nochmal gehen gelassen. Dann geht‘s für 20 Minuten in den 220 Grad heißen Ofen, um goldbraun, und mit einer ordentlichen Portion Puderzucker bestäubt, serviert zu werden. Sehr lecker!

Unser letzter Abend hat eine besondere Location verdient. Wir wollen die Reise mit einem letzten Drink Revue passieren lassen und uns dabei unseren letzten dieser reihenweise wunderschönen Sonnenuntergänge auf Menorca anschauen. Die Top-Adresse hierfür ist die Cova d'en Xoroi: Eine riesige Höhle mitten im Steilhang der Küstenfelsen gelegen, bietet einen spektakulären Blick auf das Meer und den Sonnenuntergang. Bei kühlen Drinks, natürlich auf der Basis von Gin, und chilliger Musik lässt es sich hier ganz gediegen entspannen.